Johnny Gargano erklärt seine WWE-Storyline: Warum er aufgab und wieder aufstand

Johnny Gargano steht auf der Stage und blickt in Richtung Ring

Johnny Gargano blickte in einem neuen Vlog auf die Monate zurück, in denen er bei SmackDown immer wieder regungslos im Backstagebereich lag. Dabei sprach er über die Enttäuschung seiner Figur, die Rolle seines Sohnes Quill und den Moment, der ihn schließlich wieder zum Aufstehen bewegte.

Gargano beschrieb den Druck, frühere Erfolge wiederholen zu müssen

Zu Beginn seiner Erklärung griff Gargano die Frage auf, weshalb er rund sechs Monate lang nur herumgelegen und sich selbst bemitleidet habe. Seine Antwort verband persönliche Bezüge mit der Storyline seiner WWE-Figur, die nach wiederholten Niederlagen den Antrieb verloren hatte.

Gargano verwies dabei auf die Championship-Belts an seiner Wand. Diese standen in seiner Erklärung für den erfolgreichen Wrestler, den die Menschen weiterhin in ihm sehen wollten. Er habe versucht, dieser Erwartung gerecht zu werden, es jedoch nicht geschafft. Dadurch sei bei ihm das Gefühl entstanden, andere zu enttäuschen.

Besonders schwer ist ihm gefallen, dass Menschen an ihn glaubten, während er selbst die erhofften Ergebnisse nicht liefern konnte. Gargano schilderte damit die Gedanken hinter seiner Darstellung bei SmackDown, bevor er auf die Reaktionen seines Sohnes zu sprechen kam.

Quill verband Siege und Championships mit einem Schatz

Gargano erzählte, Quill verfolge SmackDown und spiele gerne Videospiele. Für seinen Sohn seien Siege und Championship-Gewinne deshalb mit einer vertrauten Vorstellung verbunden: Wer erfolgreich sei, bekomme einen Schatz. Die ausgestellten Belts verkörperten für ihn genau diese Belohnung.

Vor den Reisen zu den Shows fragte Quill seinen Vater regelmäßig, ob er gewinnen und den Schatz mit nach Hause bringen werde. Gargano versprach ihm daraufhin, sich anzustrengen und es zu versuchen.

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Nach Niederlagen habe ihn die Reaktion seines Sohnes besonders getroffen. Gargano erinnerte sich daran, dass er nach einem Match hinter die Kulissen gegangen war. Dort wartete Candice LeRae mit ihrem Handy auf ihn und zeigte ihm Quill über FaceTime. Sein Sohn habe geweint, weil sein Vater verloren hatte und deshalb keinen Schatz bekommen würde.

Gargano erklärte, dieser Anblick habe ihn tief getroffen. In dieser Situation sei schließlich der Gedanke entstanden, gar nicht mehr anzutreten, da dies einfacher wäre. So hätte er auch nicht erneut scheitern und die Menschen enttäuschen können, die ihm wichtig sind. Zugleich stellte er klar, dass er diese Reaktion nicht als richtig darstellen wolle. Er habe lediglich beschrieben, wie er damals mit der Situation umgegangen sei.

Die Titelchance gegen CM Punk veränderte für ihn alles

Als Wendepunkt bezeichnete Gargano seinen Auftritt in Cleveland. In der SmackDown-Ausgabe vom 4. September 2026 bot ihm CM Punk in seiner Heimatstadt ein Match um die Undisputed WWE Championship an. Gargano stand schließlich auf und nahm die Herausforderung an.

In seinem Vlog erklärte er, dass er sein ganzes Leben lang von dieser Championship geträumt habe. Die Gelegenheit habe ihn schließlich dazu gebracht, den nächsten Versuch zu wagen.

Das Titelmatch verlor Gargano gegen Punk. Während der Begegnung hatten Sami Zayn und Candice LeRae versucht, ihm zum Sieg zu verhelfen. Nachdem Nick Aldis und weitere Offizielle die beiden aus dem Ringbereich verwiesen hatten, setzte sich Punk mit dem Go to Sleep durch.

Für Garganos Erklärung im Vlog stand jedoch die Unterstützung seiner Heimatstadt im Mittelpunkt. Die Reaktion auf ihn habe ihm gezeigt, dass die Zuschauer weiterhin an ihn glaubten. Selbst während der Zeit, in der er ihnen seiner Ansicht nach keinen Grund dafür gegeben habe, hätten sie ihn nicht aufgegeben.

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Diese Erfahrung hat seine Einstellung verändert. Wenn er es wirklich versuche und sich anstrenge, könne er wieder etwas erreichen, so Gargano. Er bedankte sich bei den Fans, die ihn während dieser Zeit weiter unterstützt hatten.

Gargano erklärte seine Loyalität gegenüber Sami Zayn

Außerdem ging Gargano auf sein Verhältnis zu Sami Zayn ein. Er halte zu den Menschen, die auch ihm gegenüber loyal seien. Zayn habe zu ihm gestanden, weshalb er nun ebenfalls hinter ihm stehe. Gargano dankte Zayn dafür, ihm den Weg gezeigt zu haben. Seine Unterstützung begründete er damit ausdrücklich als Erwiderung auf die Loyalität, die er selbst erfahren habe.

Zum Abschluss kehrte Gargano zu dem Bild zurück, das sein Sohn mit dem Wrestling verband. Nun sei es an der Zeit, einen „Schatz“ nach Hause zu bringen.

1 Kommentar

  1. Vielleicht sollte man dem Sohn lieber beibringen, dass man nicht immer gewinnen kann und dass man Schätze auch in anderer Form nach Hause bringen kann, z.B. in Form eines fetten Paychecks.

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