Rey Fénix begeistert mit seinem spektakulären Wrestling-Stil, der seinem Körper über die Jahre jedoch einiges abverlangt hat. Nun spricht der WWE-Star offen über eine besonders schwere Verletzung, ihre Folgen und darüber, wie er sich heute auf die körperlichen Herausforderungen im Ring vorbereitet.
Eine Hüftverletzung hatte besonders schmerzhafte Folgen
Unter den Verletzungen seiner Karriere hebt Fénix vor allem eine schwere Blessur an der rechten Hüfte hervor. Nach seiner Darstellung entstand sie bei einem Sprung aus dem Ring, als er unglücklich auf der rechten Körperseite aufkam. Besonders die Hüfte wurde von der Landung getroffen.
„Ich hatte einen sehr schlechten Sturz. Ich sprang nach draußen und landete komplett auf meiner rechten Körperseite, insbesondere auf der Hüfte“, erklärte Fénix. Dadurch habe er erhebliche Probleme mit dem Knorpel im Bereich des Hüftgelenks bekommen. Die anschließende Genesung sei ausgesprochen schwierig gewesen.
Wann und bei welchem Match dieser Unfall geschah, geht aus den zitierten Aussagen nicht hervor. Fénix beschreibt jedoch deutlich, warum ihm gerade diese Verletzung bis heute in Erinnerung geblieben ist: Sowohl die Beschwerden selbst als auch die Behandlung und der Weg zurück seien besonders schmerzhaft gewesen.
Tägliches Dehnen gehört für Fénix zum Alltag
Die damalige Verletzung betrachtet Fénix inzwischen als überstanden. Trotzdem benötigt die betroffene Region nach seinen Worten weiterhin besondere Aufmerksamkeit. Die Muskulatur rund um seine Hüfte sei empfindlich geblieben und könne sich ohne regelmäßige Vorbereitung so stark verspannen, dass selbst das Gehen unangenehm werde.
Deshalb beginnt und beendet er seinen Tag mit Dehnübungen. „Das Erste, was ich nach dem Aufwachen mache, ist, mich zu dehnen. Und vor dem Schlafengehen dehne ich mich ebenfalls“, schilderte er seine Routine.
Wenn er diese Übungen für zwei oder drei Tage vernachlässige, bemerke er erneut Probleme mit seiner Beweglichkeit. Er beschreibt dabei zunehmende Spannung und Schmerzen in dem betroffenen Bereich.
„Es ist dann sogar schmerzhaft für mich, zu gehen“, erklärte Fénix. Zugleich stellte er klar, dass er die frühere Verletzung nicht mehr als akut betrachte. Das regelmäßige Dehnen sei vielmehr seine Art, mit ihren Folgen umzugehen und auf die betroffene Körperregion zu achten.
Auch vor dem Training benötigt die Hüfte besondere Vorbereitung
Diese Aufmerksamkeit beschränkt sich nicht auf morgens und abends. Bevor Fénix im Fitnessstudio trainiert oder sich im Ring vorbereitet, wärmt er die Hüftregion gezielt auf und dehnt sie. Damit möchte er verhindern, dass die Muskulatur erneut stark verspannt und alltägliche Bewegungen Beschwerden verursachen.
Seine Schilderung ist daher keine Ankündigung einer neuen verletzungsbedingten Pause. Er erläutert, welche Maßnahmen für ihn nach dem damaligen Unfall zum Alltag gehören. Zuletzt stand er unter anderem bei Raw am 12. Oktober gegen Chad Gable im Ring.
Untersuchungen und schmerzhafte PRP-Behandlung
Während seiner damaligen Genesung wurden laut Fénix MRT- und Röntgenuntersuchungen durchgeführt. Außerdem erhielt er eine PRP-Behandlung. Dabei wird plättchenreiches Plasma aus dem eigenen Blut gewonnen und anschließend in die zu behandelnde Region injiziert.
Fénix schilderte die Aufbereitung seines Blutes in eigenen, ausdrücklich nicht fachmedizinischen Worten. Besonders eindrücklich blieb ihm jedoch die Verabreichung der Spritzen in Erinnerung.
Diese habe er sowohl im hinteren Bereich nahe Taille und Hüfte als auch vorn am Übergang zwischen Hüfte und Bein erhalten. „Selbst mit der Betäubung war es sehr schmerzhaft“, berichtete er. Nicht nur die Verletzung, sondern auch die Behandlung habe ihn erheblich belastet.
Auch Brüche und ausgekugelte Gelenke gehören zu seiner Vorgeschichte
Zum Vergleich blickte Fénix auf weitere Verletzungen zurück. Er erinnerte sich an einen Bruch im Bereich des rechten Fußrückens, einen Bruch des linken Schienbeins und einen heftigen Treffer gegen das rechte Knie. Dort seien die Bänder nach seiner Beschreibung überdehnt worden. Es habe längere Zeit gedauert, bis Muskulatur und Bänder wieder ausreichend belastbar gewesen seien.
Hinzu kamen ein ausgekugelter linker Ellenbogen und eine ausgekugelte rechte Schulter. Bei diesen Verletzungen beschrieb er das Einrenken, die anschließende Erholungsphase und den späteren Kraftaufbau als wesentliche Schritte seiner Genesung.
Die Hüftverletzung stellte für ihn dennoch alles andere in den Schatten. Ausschlaggebend waren die starken Schmerzen, die aufwendige Behandlung und die schwierige Erholung. Auch nachdem er diese Phase hinter sich gelassen hat, richtet er seine tägliche Vorbereitung weiterhin nach den Bedürfnissen der betroffenen Hüftregion aus.
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