Seit ihrem Einstieg bei AEW warten viele Fans darauf, Alex Shelley und Chris Sabin regelmäßig im Fernsehen zu sehen. Nun gibt es diesbezüglich Neuigkeiten, während sich beim Medienpartner Warner Bros. Discovery ein seit Monaten vorbereitetes Geschäft seinem Abschluss nähert.
Motor City Machine Guns treten bei ROH-Aufzeichnung auf
Die Motor City Machine Guns waren bei der jüngsten ROH-Aufzeichnung in den WJCT Studios in Jacksonville, Florida, vor Ort. Sowohl Fightful als auch F4W führen einen Auftritt von Alex Shelley und Chris Sabin in ihren Berichten auf. Die Veranstaltung fand am Montag, dem 28. September, statt. Ein Match der beiden ist in den Aufzeichnungsberichten nicht aufgeführt. Ebenso fehlen konkrete Angaben zu einer neuen Rivalität, neuen Gegnern oder einer längerfristigen Rolle innerhalb von Ring of Honor. Ob Shelley und Sabin dort weitere Einsätze erhalten werden, bleibt deshalb zunächst offen.
Eine dauerhafte Verlagerung ihres Einsatzschwerpunktes von AEW zu ROH wurde bislang nicht bestätigt. Auch ein Ausstrahlungstermin für ihren Auftritt geht aus den vorliegenden Berichten nicht hervor. Bei der Veranstaltung wurden mehr als 30 Matches für kommende Ausgaben von ROH auf HonorClub aufgezeichnet.
Frühere Verpflichtungen beeinflussten den AEW-Einstieg
Die zuletzt unregelmäßige Präsenz der Motor City Machine Guns war bereits zuvor Thema eines Berichts von Sean Ross Sapp. Demnach wollten Shelley und Sabin zunächst Independent-Termine erfüllen, die sie vor ihrer Verpflichtung durch AEW zugesagt hatten.
AEW hatte die beiden Ende Juli bei Collision in ihrer Heimatregion Detroit vorgestellt. Ihr Einstieg wurde damit vorgezogen, obwohl noch andere Verpflichtungen bestanden. Tony Khan hatte nach All In ebenfalls erklärt, dass ursprünglich insbesondere der London-Auftritt vorgesehen gewesen sei, sich zuvor aber die Gelegenheit zur Präsentation in Detroit ergeben habe.
Nach ihrem Auftritt bei All In bestritten Shelley und Sabin am 5. September bei Collision ihr erstes reguläres Tag Team Match für AEW und besiegten The Swirl. Der nun dokumentierte Besuch bei der ROH-Aufzeichnung ist ihr nächster öffentlich bekannter Schritt, liefert aber noch keinen konkreten Zeitplan für eine regelmäßige Rückkehr zu Dynamite oder Collision.
Gericht billigt Vergleich zur Paramount-WBD-Übernahme
Bei der geplanten Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount Skydance ist unterdessen eine wichtige Entscheidung gefallen. Richterin Araceli Martínez-Olguín hat am 30. September den Vergleich mit den US-Bundesstaaten gebilligt, die gegen den Zusammenschluss vorgegangen waren.
Damit ist die gerichtliche Zustimmung, die in früheren Berichten noch als ausstehende Voraussetzung genannt wurde, inzwischen erfolgt. Die Einigung zwischen Paramount und den klagenden Bundesstaaten war bereits am 21. September bekannt geworden. Sie enthält unter anderem Verpflichtungen zu zusätzlichen Investitionen in US-Produktionen, regelmäßigen Kinostarts und Maßnahmen zum Schutz der redaktionellen Unabhängigkeit von CNN und CBS News.
Paramount und Warner Bros. Discovery haben anschließend in einer gemeinsamen Mitteilung den voraussichtlichen Abschlusstermin konkretisiert. Die Unternehmen erwarten den Vollzug am Dienstag, dem 6. Oktober 2026. Dieser Termin steht weiterhin unter dem Vorbehalt der üblichen Abschlussbedingungen. Die Übernahme ist somit noch nicht vollzogen.
Ynon Kreiz soll die Zusammenführung der Unternehmen leiten
Auch an der Spitze des künftigen Konzerns gibt es eine offiziell angekündigte Personalentscheidung. Ynon Kreiz, bislang Chairman und CEO von Mattel, soll am 5. Oktober bei Paramount beginnen. Mit Abschluss der Übernahme wird er Co-CEO des zusammengeführten Unternehmens und Mitglied des Verwaltungsrats.
David Ellison bleibt Chairman und CEO. Nach Angaben von Paramount wird er sich insbesondere um die langfristige Strategie, die kreative Ausrichtung, Beziehungen zu Talenten, Technologie und Kapitalverwendung kümmern. Kreiz soll das Tagesgeschäft sowie die Integration der beiden Unternehmen verantworten. Die Geschäftsbereiche werden gemeinsam an beide Führungskräfte berichten.
Paramount verbindet den Zusammenschluss weiterhin mit dem Ziel, Einsparungen und weitere Synergien von mehr als sechs Milliarden US-Dollar zu erzielen. Kreiz bringt nach Unternehmensangaben mehr als 30 Jahre Erfahrung in der internationalen Medien- und Unterhaltungsbranche mit.
Weitere Personalentscheidungen werden erwartet
Bereits vor dem geplanten Abschluss hat Paramount-Streamingchefin Cindy Holland ihren Abschied angekündigt. CNN zufolge sollen in den kommenden Tagen weitere Entscheidungen zur Führung des kombinierten Unternehmens folgen. Auch dessen neuer Name könnte dem Bericht zufolge bereits am 1. Oktober vorgestellt werden. Eine bestätigte Bekanntgabe lag zum Zeitpunkt dieser Meldung noch nicht vor.
Für AEW ist die Übernahme vor allem aufgrund der bestehenden Zusammenarbeit mit Warner Bros. Discovery relevant. Zum künftigen gemeinsamen Konzern sollen unter anderem TBS, TNT und HBO Max gehören. Die aktuellen Mitteilungen enthalten jedoch keine Ankündigung zu veränderten AEW-Sendeplätzen, einem neuen Rechtevertrag oder einem Wechsel der Übertragungsplattform.
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