AEW änderte Matchplanung für Will Ospreay: Bei All Out war zunächst eine andere Paarung vorgesehen

Will Ospreay zeigt sich kampfbereit

Will Ospreays Regentschaft als AEW World Champion hat gerade erst begonnen, doch hinter den Kulissen scheint der Weg zu seiner ersten Titelverteidigung nicht von Anfang an festgestanden zu haben. Neue Informationen und aktuelle Aussagen des Champions zeigen, dass AEW nach dem großen Wembley-Moment offenbar noch einmal umplante.

AEW plante für All Out offenbar erneut Ospreay gegen Omega

Bei „All In“ im Wembley Stadium besiegte Will Ospreay Kenny Omega und gewann erstmals die AEW World Championship. Weniger als einen Monat später, am 26. September, wird er den Titel bei All Out gegen Jon Moxley verteidigen. Laut Mike Johnson, der dies in einem PWInsider-Q&A mitteilte, war zwischenzeitlich jedoch eine andere Richtung vorgesehen. Demnach sollte Ospreay bei All Out zunächst erneut gegen Omega antreten.

Warum AEW diesen Plan letztlich verworfen haben soll, ist bislang nicht bekannt. Johnson nannte keinen konkreten Grund für die Änderung, weshalb sich daraus weder gesundheitliche Probleme bei Omega noch andere kreative Differenzen ableiten lassen. Fest steht lediglich, dass AEW unmittelbar nach All In einen anderen Weg einschlug und bereits bei Dynamite am 2. September Ospreay gegen Moxley für All Out auf den Weg brachte.

Ospreay hält ein weiteres Match gegen Kenny Omega ausdrücklich offen

Damit scheint die Rivalität zwischen Ospreay und Omega allerdings keineswegs abgeschlossen zu sein. Bei seinem ersten Dynamite-Auftritt als World Champion erinnerte Ospreay daran, dass beide inzwischen jeweils zwei direkte Siege gegeneinander verbuchen können. Für ihn selbst sei damit erreicht, was er immer wollte: auf Augenhöhe mit einem Wrestler zu stehen, den er über Jahre als Maßstab betrachtet habe.

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Sollte Omega mit diesem 2:2 jedoch nicht zufrieden sein, überließ Ospreay ihm öffentlich die Wahl von Zeitpunkt und Ort für ein weiteres Aufeinandertreffen. AEW hat damit bereits wenige Tage nach All In die Tür für ein fünftes Match geöffnet. Wann dieses stattfinden könnte, ist völlig offen. Der angeblich verworfene All-Out-Plan bedeutet daher keineswegs, dass ein weiteres großes Kapitel der Rivalität vom Tisch ist.

Jon Moxley wurde nicht einfach als Ersatz präsentiert

Für die aktuelle Titelgeschichte hat AEW inzwischen zudem eine klare Erklärung geschaffen, weshalb ausgerechnet Jon Moxley Ospreays erster Herausforderer wird. Bei „Rebel Heart“ Dynamite enthüllte der World Champion, dass er selbst nach dem Match verlangt habe. Moxley sei der einzige Wrestler, der ihn im bisherigen Jahr 2026 gepinnt habe, und habe sich damit aus Ospreays Sicht das Recht auf die erste Titelchance verdient.

Ospreay erinnerte außerdem daran, dass Moxley ihn im Vorfeld des Owen Hart Foundation Tournaments beim Training unterstützt hatte. Aus dem damaligen Verbündeten wird damit nun der erste Gegner seiner Regentschaft. Ospreay stellte zugleich klar, dass es ihm nicht allein um Rache gehe. Er wolle seinen Titelrun vielmehr mit einem Sieg gegen einen der prägendsten Wrestler bei AEW beginnen und habe sich entsprechend auf dessen Stil vorbereitet.

Auch Ospreay gegen Omega bei All In musste kurzfristig verändert werden

Interessante neue Einblicke in den Wembley-Klassiker lieferte Ospreay derweil bei „Insight with Chris Van Vliet“. Dort erklärte er, dass das letztlich gezeigte Match mit Omega von ihren ursprünglichen Vorstellungen abwich. Während der laufenden Show bemerkten beide, dass in anderen Matches bereits Spots beziehungsweise Ideen umgesetzt worden waren, die sie ebenfalls für ihren Main Event vorgesehen hatten. Deshalb mussten Ospreay und Omega Teile ihres Ablaufs noch einmal verändern. Die alternative Version, die sie intern als „Plan B“ bezeichneten, stand nach Ospreays Erinnerung schließlich etwa zwei oder drei Matches vor ihrem eigenen Auftritt fest.

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Zu diesem „Plan B“ gehörte unter anderem, dass Ospreay aus dem One Winged Angel bei eins auskickte, Omega anschließend den Stormbreaker ebenfalls bei eins überstand und die beiden danach in die entscheidende Schlussphase gingen. Ospreay zeigte sich rückblickend sogar überzeugt, dass diese kurzfristig entwickelte Variante besser funktioniert habe als ihr ursprünglicher Plan. F4W/WON

Der One Winged Angel hatte für Ospreay besondere Bedeutung

Gerade die Erlaubnis, Omegas berühmten Finisher zu überstehen, bezeichnete Ospreay als eine der größten Ehren seiner bisherigen Karriere. Der One Winged Angel besitzt seit Jahren einen besonderen Stellenwert, weil nur sehr wenige Wrestler glaubwürdig aus diesem Move auskicken durften. Dass Omega diesen Moment ausgerechnet im größten Match ihrer bisherigen Rivalität mit Ospreay teilte, unterstrich zusätzlich den symbolischen Charakter des Titelwechsels.

Das fügt sich in die Aussagen ein, die Tony Khan bereits vor All In über das Match gemacht hatte. Der AEW-Präsident erklärte zu jener Zeit, dass er Omega gegen Ospreay um den World Championship schon seit längerer Zeit unbedingt im Rahmen einer reinen AEW-Veranstaltung präsentieren wollte. Zugleich verwies Khan darauf, dass Omega seine Einsätze und Erholungsphasen inzwischen sehr bewusst steuere.

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