MVP hat klare Pläne für sein Karriereende: Diese AEW-Chance kommt für ihn nicht mehr infrage

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MVP blickt inzwischen sehr konkret auf die letzten Jahre seiner aktiven Wrestling-Karriere. Der 52-Jährige steht weiterhin für AEW vor der Kamera und schließt einzelne Matches nicht aus, doch seine Prioritäten haben sich deutlich verändert.

Bei „Marking Out with MVP & Dwayne Swayze“ sprach der Veteran über seinen körperlichen Zustand, den möglichen Zeitpunkt seines letzten Matches und eine prestigeträchtige Gelegenheit, die er selbst dann ablehnen würde, wenn Tony Khan sie ihm anbieten sollte.

MVP peilt sein letztes Match für 2027 an

MVP geht derzeit davon aus, irgendwann im Jahr 2027 sein finales Wrestling-Match zu bestreiten. Dabei spiele nicht nur sein Alter eine Rolle. Nach eigener Aussage habe er einen Teil der Explosivität verloren, die ihn früher ausgezeichnet habe. Gleichzeitig sei auch die Leidenschaft dafür, regelmäßig in den Ring zu steigen und anspruchsvolle Matches zu bestreiten, nicht mehr dieselbe.

Damit wird MVP konkreter als noch 2025, als er sich gegen die Darstellung gewehrt hatte, bereits vollständig zurückgetreten zu sein. Ein genaues Datum oder einen konkreten Gegner für seinen Abschied nannte er allerdings nicht. Mit eigenen Matches hat MVP noch nicht vollständig abgeschlossen. Sollte Tony Khan ihn für ein weiteres Trios-Match gemeinsam mit Bobby Lashley und Shelton Benjamin benötigen, wäre er grundsätzlich bereit.

Sein bislang letztes Match bestritt MVP am 22. Oktober 2025 bei AEW Dynamite, als The Hurt Syndicate gegen The Opps um die AEW World Trios Championship antrat. Im Jahr 2026 stand er bislang nicht selbst im Ring.

Eine AEW World Title-Regentschaft würde MVP ablehnen

Besonders deutlich wurde MVP bei einem hypothetischen Szenario. Selbst wenn Tony Khan ihm als Anerkennung für seine lange Karriere eine Regentschaft mit der AEW World Championship anbieten würde, wolle er diese Möglichkeit ablehnen. Der Grund liegt nach seinen Worten nicht darin, dass er die Bedeutung des Titels unterschätze. Vielmehr nehme er die Rolle eines World Champions so ernst, dass er sich selbst in seiner heutigen Verfassung nicht mehr für die richtige Besetzung halte.

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Ein World Champion müsse aus MVPs Sicht in der Lage sein, regelmäßig 20 bis 25 Minuten lange Main Events auf hohem Niveau zu bestreiten und als einer der wichtigsten Namen einer Promotion Tickets zu verkaufen. Diesen Anspruch könne und wolle er heute nicht mehr erfüllen. Auch gegenüber jüngeren Wrestlern würde es sich für ihn nicht richtig anfühlen, eine solche Position lediglich als Abschiedsgeschenk zu erhalten.

MVP sieht sich heute eher bei acht bis zwölf Minuten

Für mögliche weitere Auftritte formulierte MVP eine deutlich realistischere Größenordnung. Sollte er noch einmal antreten, hält er Matches zwischen acht und zwölf Minuten für angemessen. Neben den körperlichen Grenzen sprach er dabei ungewöhnlich offen auch über seine Motivation. Er wolle schlicht nicht mehr dieselbe intensive Arbeit investieren, die für lange Main Events oder eine größere Singles Regentschaft notwendig wäre.

MVP fasste seinen Blick auf das Älterwerden mit dem Gedanken zusammen, dass „Father Time“ letztlich ungeschlagen bleibt. Selbst Spitzensportler mit den besten Möglichkeiten für Training, Ernährung und Regeneration können den natürlichen Alterungsprozess nicht dauerhaft aufhalten. MVP möchte deshalb offenbar selbst entscheiden, wann er seine Karriere beendet, anstatt den Punkt abzuwarten, an dem sein Körper ihm diese Entscheidung abnimmt.

Schon 2010 lehnte MVP einen neuen WWE-Vertrag ab

Dass MVP bei Karriereentscheidungen nicht ausschließlich auf finanzielle Sicherheit blickt, zeigte sich nach seiner Darstellung bereits bei seinem ersten WWE-Abschied im Jahr 2010. Viele Fans hätten damals angenommen, WWE habe ihn entlassen. Tatsächlich habe er jedoch selbst um seine Freigabe gebeten, obwohl sein bestehender Vertrag noch ungefähr ein Jahr gelaufen sei.

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Gleichzeitig soll WWE ihm einen neuen Fünfjahresvertrag angeboten haben. MVP entschied sich dagegen, weil er mit seiner damaligen Situation nicht mehr glücklich gewesen sei und seine Begeisterung für Wrestling nachgelassen habe. Statt langfristig bei WWE zu bleiben, wollte er nach Japan wechseln. WWE bestätigte im Dezember 2010 offiziell seine Freigabe, ohne die damaligen Hintergründe ausführlich zu erläutern.

NJPW brachte MVP seine Wrestling-Leidenschaft zurück

Der anschließende Wechsel zu New Japan Pro Wrestling erwies sich für MVP nach eigener Aussage als wichtige Entscheidung. Seine Zeit in Japan habe die Leidenschaft für Wrestling wieder entfacht und ihm gezeigt, dass es richtig gewesen sei, den angebotenen WWE-Vertrag nicht allein wegen der finanziellen Sicherheit anzunehmen.

MVP möchte dem Wrestling auch nach dem Rücktritt erhalten bleiben

Sein letztes Match soll allerdings nicht das Ende seiner Tätigkeit im Wrestling bedeuten. MVP sieht für sich weiterhin Möglichkeiten als Manager, Sprecher und Mentor. Gerade innerhalb von The Hurt Syndicate könnte er auch ohne eigene Matches eine wichtige Rolle übernehmen. MVP hat bereits bestätigt, seinen Vertrag mit AEW verlängert zu haben.

Wie sein endgültiger Abschied vom Ring aussehen wird, steht noch nicht fest. Zuvor hatte MVP auch die Möglichkeit einer letzten AEW-Storyline oder einer abschließenden Independent-Tour angesprochen.

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