Maxxine Dupri über WWE Unreal: Warum sie die Kritik nicht nachvollziehen kann und was Fans unterschätzen

Maxxine Dupri steht im Ring
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Maxxine Dupri hat sich in den vergangenen Jahren vom Manager-Charakter zur Wrestlerin entwickelt und dabei zahlreiche Facetten des WWE-Alltags kennengelernt. Neben den Auftritten vor der Kamera gehört dazu auch ein Teil des Geschäfts, den Fans nur selten vollständig zu sehen bekommen.

In einem Interview sprach Dupri nun über genau diese Seite ihres Berufs. Dabei ging es sowohl um die umstrittenen Backstage-Einblicke von „WWE Unreal“ als auch um einen Aspekt des Lebens als WWE-Star, der ihrer Meinung nach von außen häufig unterschätzt wird.

Maxxine Dupri verteidigt WWE Unreal deutlich

Im Gespräch mit WittyWhittier wurde Dupri auf die Diskussion rund um „WWE Unreal“ angesprochen. Ein Teil der Fans kritisiert die Netflix-Serie dafür, dass sie zu viele Details über kreative Abläufe, Produktionsentscheidungen und die Entstehung von Storylines preisgibt. Dupri selbst sieht darin allerdings kein grundsätzliches Problem.

Sie erklärte, dass sie selbst gerade durch Formate wie „Total Divas“ stärker für WWE begeistert worden sei. Shows, die einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen, hätten für sie deshalb schon immer einen besonderen Reiz gehabt. Dass „WWE Unreal“ Teile des kreativen Prozesses offenlegt, empfindet sie nicht als Gefahr für das Wrestling-Erlebnis. Vielmehr betrachtet sie solche Inhalte als zusätzliche Möglichkeit, eine andere Seite des Geschäfts kennenzulernen.

Für Dupri zeigt die Serie längst nicht alles

Dupri widersprach zudem der Vorstellung, WWE würde mit dem Format sämtliche Geheimnisse des Unternehmens offenlegen. Nach ihrer Darstellung wird über einen langen Zeitraum hinweg sehr viel Material aufgezeichnet, während am Ende lediglich ein kleiner Teil davon in den veröffentlichten Episoden landet.

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Die Zuschauer bekämen deshalb zwar Einblicke, aber keineswegs ein vollständiges Bild davon, was hinter den Kulissen tatsächlich passiert. Für Dupri ist die Kritik daran, WWE könne mit „Unreal“ zu viel von der Illusion des Wrestlings zerstören, deshalb überzogen.

Klare Botschaft an Kritiker der Netflix-Serie

Bei der Frage, wie sie mit Zuschauern umgeht, die sich grundsätzlich an solchen Einblicken stören, wurde Dupri deutlich. Niemand werde dazu gezwungen, eine Serie zu verfolgen, die ihm nicht gefällt. Wer keinen Blick hinter die Kulissen werfen möchte, könne das Format ihrer Meinung nach einfach überspringen.

Total Divas spielte bei ihrem Weg zur WWE eine wichtige Rolle

Bereits in früheren Interviews erklärte sie, dass sie während ihrer Schulzeit ein großer Fan von „Total Divas“ gewesen sei. Der Blick auf das Leben der WWE-Wrestlerinnen außerhalb des Rings habe sie stark fasziniert. Genau deshalb sieht sie den heutigen Ansatz von „Unreal“ nicht als etwas, das Wrestling schwächt.

Im Gegenteil: Solche Formate könnten Zuschauer erreichen, die sich vielleicht zunächst stärker für Persönlichkeiten, Beziehungen oder den Alltag der Talente interessieren und erst dadurch einen Zugang zum eigentlichen Wrestling finden. Dupri hatte sich in der Vergangenheit sogar bereits offen für eine Rückkehr beziehungsweise Neuauflage von „Total Divas“ gezeigt.

Der WWE-Reisealltag wird laut Dupri häufig unterschätzt

In demselben Interview sprach sie auch darüber, welcher Teil des Lebens als WWE-Star von den Fans möglicherweise nicht vollständig verstanden wird. Sie nannte die körperliche Vorbereitung, die Ernährung, das regelmäßige Training und vor allem den Reiseplan.

Das Leben bei der WWE bedeutet für die Talente, über lange Zeiträume hinweg von Stadt zu Stadt zu reisen und entsprechend häufig nicht zu Hause zu sein. Dupri beschrieb diese Situation als gleichzeitig positiv und belastend. Einerseits bietet die WWE ihr die Möglichkeit, die Welt zu bereisen und außergewöhnliche Erfahrungen zu sammeln. Andererseits bedeutet genau das auch, viel Zeit fernab des eigenen Zuhauses zu verbringen.

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Frühe Flüge und direkte Weiterreise zur nächsten Show

Besonders anstrengend seien nach Dupris Darstellung die Abläufe zwischen den einzelnen Veranstaltungen. Frühe Flüge, ständige Ortswechsel und die direkte Weiterfahrt zu einer nächsten WWE-Show könnten körperlich und mental belastender sein, als es auf Social Media den Eindruck mache.

Von außen könne man zwar sehen, dass WWE-Talente ständig unterwegs sind. Wie sich dieser Rhythmus tatsächlich anfühle, verstehe man ihrer Meinung nach jedoch erst, wenn man ihn selbst erlebt habe. Gerade darin sieht Dupri einen Unterschied zwischen der öffentlichen Wahrnehmung des WWE-Lebens und dem tatsächlichen Alltag hinter den Kulissen.

Hinter der glamourösen Oberfläche steckt ein anspruchsvoller Rhythmus

Dupri stellte dabei ausdrücklich klar, dass sie sich nicht über ihre Möglichkeiten bei WWE beschweren wolle. Für sie gehört das Reisen zu den besonderen Seiten ihrer Karriere. Gleichzeitig sei es aber auch einer der Bereiche, die Außenstehende leicht unterschätzen könnten.

Die vielen Arenen, internationalen Reisen und öffentlichen Auftritte vermitteln häufig ein glamouröses Bild. Dahinter stehen jedoch zahlreiche Stunden an Flughäfen, wenig Zeit zu Hause und ein Terminkalender, der kaum Gelegenheit bietet, längere Zeit zur Ruhe zu kommen.

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