Mick Foley hat erneut über die Möglichkeit eines letzten Wrestling-Matches gesprochen. Dabei machte die Hardcore-Legende deutlich, dass sie ein Comeback zwar nicht ausschließt, sich und den Fans aber nichts vormachen möchte. Im Gespräch mit Going Ringside ordnete Foley seine viel beachteten Aussagen aus einem früheren Interview mit Ariel Helwani näher ein.
„Man weiß nie, was passiert“ – aber nur unter einer Bedingung
Foley erinnerte an sein rund 30-minütiges Gespräch mit Ariel Helwani, in dem er auf die Möglichkeit eines weiteren Matches angesprochen wurde. Damals hatte er erklärt, dass man nie wisse, was die Zukunft bringe. Wenn die Umstände passten, könne ein letztes Match durchaus Realität werden.
Jetzt stellte Foley jedoch klar, dass diese Aussage an eine wichtige Voraussetzung geknüpft sei. Er wolle nur dann noch einmal in den Ring steigen, wenn er körperlich in einer Verfassung sei, die es ihm erlaube, ein Match auf hohem Niveau zu bestreiten. Die Fans sollten am Ende nicht enttäuscht werden. Genau dieser Anspruch sei für ihn entscheidend.
45 Kilogramm weniger – das Ziel ist aber noch nicht erreicht
Über seinen aktuellen Gesundheitszustand sprach Foley ebenfalls offen. Zwar habe er in den vergangenen Jahren rund 45 Kilogramm abgenommen und sich sowohl einer Hüft- als auch einer Knieoperation unterzogen, wodurch sich seine Beweglichkeit deutlich verbessert habe.
Mit seiner Ausdauer sei er allerdings noch nicht zufrieden. Nach eigener Einschätzung müsse er weitere rund 13 Kilogramm verlieren, bevor er sich selbst in einer Verfassung sehe, die seinen Ansprüchen für ein mögliches Abschiedsmatch gerecht werde. Ob er dieses Ziel im kommenden Jahr erreicht, könne er derzeit noch nicht sagen.
Darby Allin bleibt sein Wunschgegner
Auf die Frage nach einem möglichen Gegner musste Foley nicht lange überlegen. Sein Wunschkandidat bleibt Darby Allin.
Dass diese Idee keineswegs neu ist, zeigte sich bereits bei der Pre-Show von „AEW Double or Nothing 2026”, als Foley Allin vor dessen „Hair vs. Hair”-Match um die „AEW World Championship” unterstützte. Während des In-Ring-Segments wurden beide von MJF unterbrochen und beleidigt. Foley konterte mit einer Anspielung auf MJFs kurze Zwei-Minuten-Niederlage, woraufhin MJF ihm einen Low Blow verpasste. Darby Allin kam daraufhin zur Hilfe.
Später erklärte Foley, dass Allin ihn mit seiner kompromisslosen Art sogar an seine eigene Karriere erinnere und ihn als Wrestler inspiriere. Deshalb sei Allin für ihn der ideale Gegner, sollte es tatsächlich noch einmal zu einem Match kommen.
Foley sorgt sich um Darby Allins Gesundheit
Trotz seines großen Respekts für Allin macht sich Foley gleichzeitig Sorgen um dessen Zukunft. In einem weiteren Interview erklärte er, dass er gerne mit Allin über dessen riskanten Wrestlingstil sprechen würde.
Niemand wisse besser als Foley selbst, welche körperlichen Folgen jahrelange Hardcore-Matches haben können. Seine eigenen Hüft- und Knieprobleme seien direkte Konsequenzen seiner aktiven Karriere. Genau deshalb wünsche er sich, dass Allin einen Weg finde, seine spektakulären Auftritte mit einer möglichst langen und gesunden Karriere zu verbinden.
Ein Comeback wäre das erste Match seit vielen Jahren
Sollte Mick Foley tatsächlich noch einmal in den Ring steigen, wäre es sein erstes reguläres Wrestling-Match seit über einem Jahrzehnt. Sein bislang letztes echtes Match bestritt er bei TNA gegen Ric Flair in einem Last-Man-Standing-Match. Danach folgte lediglich noch ein kurzer Auftritt im Royal Rumble der WWE im Jahr 2012.
Aktuell konzentriert sich Foley auf seine neue Rolle bei AEW. Seit seinem Debüt bei Double or Nothing 2026 ist er als Pre-Show-Moderator und Broadcaster für die Promotion tätig. Es wird erwartet, dass er diese Aufgabe auch bei AEW Redemption am 26. Juli erneut übernehmen wird.

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