Bruce Prichard vor WWE-Rückkehr – Ehemaliger WWE-Mitarbeiter spricht über Veränderungen unter TKO

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Bruce Prichard steht nach monatelanger verletzungsbedingter Pause offenbar vor seiner Rückkehr hinter die Kulissen. Gleichzeitig hat der frühere WWE-Ringsprecher Greg Hamilton erklärt, warum er die Veränderungen unter der TKO-Führung trotz der häufig kritisierten Sponsorenpräsenz als positiven Schritt für die Talente bewertet.

Bruce Prichard steht vor seiner WWE-Rückkehr

Bruce Prichard wird nach längerer Auszeit offenbar bald wieder für die WWE tätig sein. Wie Dave Meltzer im Wrestling Observer Newsletter berichtet, fiel der Executive Director of Creative Writing and Talent seit WrestleMania 42 aufgrund von Rückenproblemen aus. Inzwischen soll er jedoch wieder gesund genug sein, um seine Arbeit aufzunehmen.

Wann genau Prichard zurückkehrt und ob er sofort wieder sein volles Arbeitspensum übernimmt oder zunächst schrittweise einsteigt, ist derzeit nicht bekannt. Laut Meltzer hat sich während seiner Pause allerdings auch sein äußeres Erscheinungsbild deutlich verändert. Demnach soll Prichard erheblich an Gewicht verloren haben und bei seiner Rückkehr sichtbar schlanker auftreten.

Seit Jahren eine Schlüsselfigur im WWE-Kreativteam

Prichards Rückkehr hat auch hinter den Kulissen große Bedeutung. Als Executive Director of Creative Writing and Talent verantwortet er seit 2019 die kreativen Prozesse sowie die Talentbetreuung für Raw und SmackDown und gehört damit zu den einflussreichsten Personen innerhalb des WWE-Kreativteams.

Viele Fans kennen Bruce Prichard außerdem noch als „Brother Love“, den überzeichneten Fernsehcharakter aus den späten 1980er-Jahren. In dieser Rolle begleitete er unter anderem The Undertaker bei dessen WWE-Debüt im November 1990.

Hinter den Kulissen arbeitete Prichard über Jahrzehnte eng mit Vince McMahon zusammen und zählte zu dessen wichtigsten Vertrauten. Nach McMahons Ausscheiden blieb er Teil der WWE und arbeitet heute unter der Führung der TKO Group weiter.

Greg Hamilton blickt auf die Zeit vor TKO zurück

In Anbetracht von Prichards bevorstehender Rückkehr äußerte sich auch der ehemalige SmackDown-Ringsprecher Greg Hamilton zu den Veränderungen innerhalb der WWE. Im Gespräch mit Alfred Konuwa von Forbes sprach er über die aktuelle Sponsoring-Strategie der WWE und UFC unter dem Dach der TKO Group.

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Während viele Fans die zunehmende Zahl an Werbelogos und Sponsoreneinbindungen kritisieren, sieht Hamilton darin vor allem einen Vorteil für die Talente. Er erinnerte daran, wie streng die Regeln während seiner eigenen WWE-Zeit gewesen seien. Damals sei Mitarbeitern und Wrestlern in dieser Hinsicht kaum Spielraum gelassen worden.

Schon ein Restaurant-Post führte zu einem Gespräch

Hamilton schilderte dabei ein persönliches Erlebnis. Er habe auf seinen Social-Media-Kanälen ein Restaurant markiert, das ihm gefallen habe. Für das Essen habe er selbstverständlich selbst bezahlt. Als er wenig später in der Arena angekommen sei, habe ihn ein WWE-Referee informiert, dass Talent Relations mit ihm sprechen wolle.

Der Grund für das Gespräch sei tatsächlich dieser Social-Media-Beitrag gewesen. Als man ihn fragte, weshalb er das Restaurant erwähnt habe, habe Hamilton lediglich geantwortet, dass ihm das Essen gefallen habe. Außerdem musste er während seiner WWE-Zeit seinen Cameo-Account schließen. Als weiteres Beispiel nannte er Zelina Vega, die damals ihren Twitch-Kanal aufgeben musste.

Hamilton war von 2015 bis Oktober 2021 als Ringsprecher bei WWE tätig und erlebte damit noch die Zeit vor der Übernahme durch Endeavor und der späteren Gründung der TKO Group.

Hamilton sieht die TKO-Ära als Fortschritt

Vor diesem Hintergrund bewertet Hamilton die heutige Entwicklung deutlich positiver. Auch wenn die zahlreichen Sponsorenlogos auf der Ringmatte oder während der Shows nicht jedem Fan gefallen, sieht er darin vor allem neue Möglichkeiten für die Talente.

Sie könnten heute zusätzliche Einnahmen durch Sponsoring-Partnerschaften erzielen, ohne wegen jeder externen Zusammenarbeit mit Konsequenzen rechnen zu müssen.

Die Werbelogos selbst störten ihn daher nicht. Viel mehr erinnerten sie ihn daran, wie streng und eingeschränkt die Regeln während seiner eigenen WWE-Zeit gewesen seien. Hamilton arbeitet inzwischen als Broadcaster für die Professional Fighters League (PFL), wo er seit April 2025 tätig ist.

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