Claudio Castagnoli über AEW-Aufschwung, Forbidden Door und Death Riders: „Wir suchen nicht nach neuen Mitgliedern“

Claudio Castagnoli steht im Ring und ist bestens gelaunt
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Claudio Castagnoli war kürzlich zu Gast bei „107.7 The Bone“ und sprach ausführlich über die Zukunft der Death Riders, die aktuelle Entwicklung von AEW sowie den bevorstehenden Forbidden Door 2026 Pay-per-View. Dabei machte der Schweizer deutlich, dass sowohl die Gruppierung als auch AEW insgesamt langfristig denken und großen Wert auf Qualität statt auf schnelle Veränderungen legen.

Death Riders suchen nicht aktiv nach neuen Mitgliedern

Im Interview wurde Castagnoli gefragt, ob die Death Riders in Zukunft neue Mitglieder aufnehmen könnten. Der AEW-Star erklärte, dass die Gruppierung nicht aktiv auf Talentsuche gehe. Für ihn seien Wheeler Yuta und Daniel Garcia weiterhin Beispiele dafür, wie junge Talente innerhalb der Gruppe gefördert wurden. Auf beide sei er sehr stolz, da sie sich zu außergewöhnlichen Wrestlern entwickelt hätten und ihn regelmäßig dazu brächten, noch härter an sich zu arbeiten.

Castagnoli betonte außerdem, dass die Death Riders niemals gezielt nach Verstärkung gesucht hätten. Selbst als Daniel Garcia Teil der Gruppierung wurde, habe man nicht aktiv versucht, jemanden zu rekrutieren. Wer wirklich zu den Death Riders passe, finde seinen Weg letztlich von selbst zur Gruppe.

Interessant ist diese Aussage auch mit Blick auf die jüngsten Entwicklungen. Will Ospreay trainierte zuletzt gemeinsam mit den Death Riders, während Gabe Kidd bei NJPW Dominion andeutete, inzwischen offizielles Mitglied der Gruppierung zu sein. Auf der offiziellen AEW-Rosterseite werden jedoch weder Ospreay noch Kidd als Mitglieder der Death Riders aufgeführt.

Daniel Garcia bleibt damit weiterhin das letzte offiziell bestätigte Neumitglied der Gruppierung. Sein Beitritt erfolgte im September 2025 nach seinem Heel-Turn. Seitdem sind rund neun Monate vergangen, ohne dass ein weiteres Mitglied offiziell aufgenommen wurde.

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Die Death Riders motivieren Castagnoli zu Höchstleistungen

Castagnoli erklärte auch, welche persönliche Bedeutung die Death Riders für ihn haben. Nach seiner Aussage gebe es beinahe jede Woche bei AEW mindestens ein Match, das ihn dazu bringe, seine eigene Leistung zu hinterfragen. Oft denke er anschließend darüber nach, wie er noch besser werden und noch härter trainieren könne, um mit dem hohen Niveau seiner Kollegen Schritt zu halten.

Genau deshalb schätzte er die Death Riders so sehr. Die Gruppierung fordere ihn ständig heraus und sorge dafür, dass er sich kontinuierlich weiterentwickle. Für Castagnoli sind die Death Riders daher weit mehr als nur eine Storyline oder ein Zusammenschluss von Wrestlern. Sie seien für ihn ein wichtiger Antrieb, jeden Tag besser zu werden.

AEW befindet sich nach Ansicht von Castagnoli in einer starken Phase

Auch die aktuelle Situation von AEW war Thema des Gesprächs. Castagnoli zeigte sich dabei sehr optimistisch und erklärte, dass Wrestling schon immer von Höhen und Tiefen geprägt gewesen sei. Aus seiner Sicht befinde sich AEW derzeit jedoch in einer besonders starken Phase, und er glaube daran, dass dieser positive Trend langfristig anhalten könne.

Er führte aus, dass AEW seine Stärken gezielt ausspiele und Entwicklungen bewusst Zeit gebe. Manche Ideen oder Geschichten benötigten länger, um ihr volles Potenzial zu entfalten. Während bestimmte Projekte noch wachsen würden, würden sich andere bereits auszahlen. Genau dieses Gleichgewicht sei einer der Gründe für die aktuelle positive Entwicklung.

Besonders hob Castagnoli die große Vielfalt des AEW-Produkts hervor. Fans könnten unterschiedliche Arten von Wrestling genießen, ganz gleich, ob sie sich vor allem für Storylines oder für hochklassige Matches interessierten. Darüber hinaus sei das Roster so tief besetzt, dass selbst Wrestler, die mehrere Wochen nicht im Fernsehen zu sehen seien, bei ihrer Rückkehr sofort wieder große Reaktionen auslösen könnten. Diese Mischung mache AEW seiner Meinung nach einzigartig.

Forbidden Door bleibt für Castagnoli das Original unter den Crossover-Events

Natürlich sprach Castagnoli auch über Forbidden Door 2026, das am 28. Juni stattfinden wird. Für ihn liegt die besondere Stärke des Events darin, dass Wrestler aus verschiedenen Promotions aufeinandertreffen können. Weniger bekannte Talente erhalten die Möglichkeit, sich mit einigen der besten Wrestler der Welt zu messen, während AEW-Stars zeigen können, warum sie zur internationalen Spitze gehören.

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Weiterhin bezeichnete Castagnoli die AEW-Pay-per-Views erneut als das beste Preis-Leistungs-Angebot im Wrestling. Forbidden Door nimmt dabei eine besondere Rolle ein. Das Event begann ursprünglich als Zusammenarbeit zwischen AEW und NJPW. Inzwischen sind mit Ring of Honor, CMLL und STARDOM weitere Promotions hinzugekommen.

Nach Ansicht von Castagnoli hat sich der Begriff „Forbidden Door“ mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Wrestling-Welt entwickelt. Wenn Fans heute von internationalen oder promotionsübergreifenden Begegnungen sprechen, falle häufig dieser Begriff. Genau diese einzigartigen Aufeinandertreffen seien es, die Forbidden Door Jahr für Jahr zu einem der außergewöhnlichsten Events im Wrestling-Kalender machen.

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