Will Ospreay blickt Richtung Wembley und hat Grund zum Feiern

Will Ospreay ist gut gelaunt und lacht
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Für Will Ospreay läuft derzeit sowohl beruflich als auch privat eine ganz besondere Zeit. Während er bei AEW auf den bislang größten Erfolg seiner Karriere hinarbeitet und vom Main Event bei All In im Londoner Wembley Stadium träumt, hat er im Privatleben einen Meilenstein erreicht.

Will Ospreay wünscht sich mehr Aufbau für AEW Forbidden Door

In einem Interview mit njpw1972.com sprach Ospreay ausführlich über seine Vorstellungen für die Zukunft von AEW Forbidden Door. Das diesjährige Event findet am 28. Juni 2026 im SAP Center in San Jose statt und hat sich seiner Ansicht nach seit der ersten Ausgabe deutlich weiterentwickelt.

Ursprünglich sei Forbidden Door vor allem dafür gedacht gewesen, Traum-Matches zwischen Wrestlern verschiedener Promotions zu ermöglichen. Mittlerweile sieht Ospreay den Reiz der Veranstaltung jedoch woanders. Für ihn geht es heute vor allem darum, unterschiedliche Wrestling-Kulturen und Promotions zusammenzubringen und ihnen eine gemeinsame Bühne zu geben.

Trotzdem sieht er noch Verbesserungspotenzial. Ihm fehlt vor allem eine längere Aufbauphase vor dem Event. Ospreay würde gerne sehen, dass die beteiligten Wrestler bereits Wochen vor Forbidden Door regelmäßig in den Partnerligen von AEW auftreten. Dabei denkt er nicht nur an New Japan Pro Wrestling, sondern auch an Promotions in Mexiko, Großbritannien und anderen Ländern, mit denen AEW zusammenarbeitet.

Seiner Meinung nach sollte Forbidden Door nicht wie eine einzelne Veranstaltung wirken, die plötzlich stattfindet. Stattdessen wünscht er sich eine mehrwöchige Geschichte, die sich über verschiedene Promotions und Länder erstreckt und den Fans das Gefühl vermittelt, dass sie die Entwicklung unbedingt verfolgen müssen.

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Gleichzeitig betonte Ospreay, dass er kein Interesse an Konkurrenzdenken zwischen den einzelnen Promotions habe. Er sieht die Zukunft des Wrestlings vielmehr in enger Zusammenarbeit und betrachtet sich selbst als Teil eines großen, internationalen Wrestling-Netzwerks.

Der Traum vom Main Event in Wembley

Auch im Ring befindet sich Ospreay derzeit in einer entscheidenden Phase seiner AEW-Karriere. Nach einer längeren Reha-Phase aufgrund einer Halswirbelverletzung kämpfte er sich Schritt für Schritt zurück.

Beim „Double or Nothing“-Pay-per-View am 24. Mai 2026 besiegte er Samoa Joe und zog somit ins Halbfinale des „Owen Hart Foundation Tournaments“ ein. Nur wenige Tage später setzte er seine Erfolgsserie fort und besiegte Mark Davis bei AEW Dynamite. Damit erreichte er das Finale des Turniers.

Der Sieger des Turniers erhält ein AEW World Championship Match bei AEW All In am 30. August 2026 im Wembley Stadium in London. Für Ospreay ist diese Chance etwas ganz Besonderes. Zwar stand er bereits mehrfach im Wembley Stadium im Ring, doch nun bietet sich ihm die Möglichkeit, bei der größten AEW-Show des Jahres um den World Title zu kämpfen.

Nach Double or Nothing erklärte er, dass er bereits während seiner Schulzeit davon geträumt habe, eines Tages in Wembley aufzutreten. Während viele seiner Freunde davon träumten, Fußballprofis zu werden, habe er immer davon geträumt, dort als Wrestler vor einem großen Publikum zu stehen. Nun könnte er in Wembley den bislang größten Erfolg seiner Karriere erreichen.

Will Ospreay und Alex Windsor haben geheiratet

Neben seinen sportlichen Erfolgen hatte Ospreay nun auch privat einen ganz besonderen Grund zum Feiern. Am 15. Juni 2026 heirateten er und Alex Windsor offiziell.

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Die Nachricht wurde durch einen gemeinsamen Facebook-Beitrag bekannt. Das Paar veröffentlichte ein Hochzeitsfoto und kommentierte dieses lediglich mit den Worten: „Hey, we did it.“ Mehr brauchte es nicht, um den besonderen Moment mit Fans und Freunden zu teilen.

Bereits ein Jahr zuvor hatte Ospreay die Verlobung öffentlich gemacht. Am 14. Juni 2025 veröffentlichte er ein Schwarz-Weiß-Foto, das die Hände des Paares und den Verlobungsring zeigte. Dazu schrieb er damals schlicht: „Sie hat Ja gesagt.“

Das Hochzeitsdatum war offenbar bewusst gewählt. Um die Feierlichkeiten und die Vorbereitungen nicht zu verpassen, verzichtete Ospreay sogar auf eine Teilnahme am NJPW-Dominion-Event am 14. Juni in Osaka.

Familie spielte bei seiner AEW-Entscheidung eine entscheidende Rolle

In der Vergangenheit hat Ospreay mehrfach darüber gesprochen, wie wichtig Alex Windsor und ihr Sohn Harrison für sein Leben sind. Die Familie spielte nach seinen eigenen Aussagen auch eine entscheidende Rolle bei seiner Wahl zwischen AEW und WWE.

Ospreay erklärte damals, dass er seine Familie nicht aus ihrem gewohnten Umfeld herausreißen wollte. Dieser Gedanke habe erheblichen Einfluss auf seine Entscheidung gehabt, sich AEW anzuschließen.

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