Nick Khan behauptet: WrestleMania 40-Pläne änderten sich nie – Eric Bischoff stellt sich hinter WWE

Foto mit dem WWE Logo (links) und Nick Khan (rechts)
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Nick Khan erklärte bei einer großen Sportveranstaltung, dass sich die ursprünglichen WrestleMania-40-Pläne angeblich nie geändert hätten. Gleichzeitig stellte sich Eric Bischoff öffentlich hinter Khans Umgang mit Social Media und übte scharfe Kritik an großen Teilen der Online-Wrestling-Community.

Nick Khan: WrestleMania 40 Plan sei angeblich immer derselbe gewesen

Beim World Congress of Sports des Sports Business Journal sprach WWE-Präsident Nick Khan über die Entstehung von WrestleMania 40. Dabei erklärte er, dass die ursprünglichen Pläne rund um Cody Rhodes, Roman Reigns, The Rock und Seth Rollins angeblich nie verändert worden seien. Laut Khan habe die WWE die Storyline bewusst reifen lassen, bis sie schließlich genau in der Form umgesetzt wurde, die Fans später bei WrestleMania 40 in Philadelphia gesehen hätten.

Er betonte ausdrücklich, dass sich der Plan nie geändert habe. Zudem erklärte Khan, dass die WWE grundsätzlich nicht auf Kritik in den sozialen Medien reagiere. Diese Haltung wolle das Unternehmen auch in Zukunft beibehalten.

Mehrere Berichte widersprechen Khans Darstellung

Die Aussagen von Nick Khan stehen allerdings im Widerspruch zu mehreren bekannten Berichten und Entwicklungen rund um WrestleMania 40. So wurde bereits Anfang 2024 berichtet, dass sich die ursprünglichen Pläne für WrestleMania tatsächlich verändert hätten, nachdem The Rock überraschend wieder Teil des WWE-Programms geworden war.

Demzufolge soll Cody Rhodes damals intern erfahren haben, dass seine Rolle angepasst werden würde. Ursprünglich sollte The Rock offenbar den Platz im Main Event gegen Roman Reigns übernehmen. Zu diesem Zeitpunkt sollen bereits Merchandise-Produkte vorbereitet worden sein, wie aus Berichten hervorgeht. Zudem war eine große Pressekonferenz in Las Vegas angesetzt.

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Dann reagierten die Fans allerdings massiv auf diese Entwicklung. Die „We Want Cody“-Bewegung gewann innerhalb kürzester Zeit enorm an Dynamik. Viele Fans lehnten die Idee ab, Cody Rhodes aus dem Hauptmatch von WrestleMania zu nehmen. Laut mehreren Berichten änderte die WWE daraufhin erneut ihre Pläne.

Das spätere Tag Team Match mit The Rock & Roman Reigns gegen Cody Rhodes & Seth Rollins am ersten WrestleMania-Abend soll laut diesen Berichten erst als Kompromiss entstanden sein. Auch Vince Russo widersprach Nick Khans Darstellung öffentlich. Er verwies auf ein früheres WWE-Segment, in dem Cody Rhodes zu Roman Reigns sagte, dass er ihm alles wegnehmen werde – außer dem Titel. Für Russo deutete dies klar darauf hin, dass WWE ursprünglich eine andere Richtung verfolgt habe.

Besonders interessant ist außerdem, dass sogar die WWE in der eigenen Dokumentation zu WrestleMania 40 einräumte, dass die Pläne mehrfach geändert wurden. Laut Berichten wurde die Dokumentation vor ihrer Veröffentlichung noch einmal überarbeitet und erschien mit Verspätung.

Eric Bischoff verteidigt Nick Khans Haltung

Im 83-Weeks-Podcast reagierte Eric Bischoff auf Nick Khans Aussagen zum Thema Social Media. Bischoff machte deutlich, dass er Khans Einstellung vollständig unterstütze. Dabei fiel seine Kritik an der Internet-Wrestling-Community äußerst scharf aus.

Bischoff erklärte, dass er große Teile der Online-Wrestling-Szene inzwischen für eine der niedrigsten Formen intellektuellen Lebens halte. Gleichzeitig stellte er klar, dass er damit nicht jeden einzelnen Wrestling-Fan meine. Seiner Ansicht nach sei jedoch ein großer Teil der Diskussionskultur in sozialen Medien von schlecht informierten Menschen geprägt.

Laut Bischoff sollten Unternehmen deshalb niemals Geschäftsentscheidungen allein auf Grundlage von Social-Media-Reaktionen treffen. Früher fand er die Diskussionen im Internet teilweise noch unterhaltsam. Heute empfindet er viele Debatten dagegen als kindisch und weit entfernt von der Realität.

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Besonders deutlich wurde Bischoff, als er viele Online-Kommentatoren als „Aasfresser“ bezeichnete. Sein Fazit fiel entsprechend klar aus: Unternehmen, die ihre Strategie stark von sozialen Medien abhängig machten, würden seiner Meinung nach einen großen Fehler begehen.

Damit unterstützte Bischoff die Haltung von Nick Khan und Undertaker (siehe hier), wonach sich die WWE nicht von lauten Stimmen im Internet beeinflussen lassen sollte.