Tony Khan über AEWs Aufstieg: Schwierige Anfangszeit und Jon Moxleys Einfluss

Tony Khan macht sich während eines Interviews einige Gedanken
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Tony Khan hat in zwei aktuellen Interviews ausführlich über die Entwicklung von AEW gesprochen. Dabei ging es um die schwierigen Anfangszeiten der Promotion, die Rolle von Jon Moxley hinter den Kulissen, mögliche weitere Shows in Australien und seine Entscheidung, die kreative Leitung von AEW seit 2025 vollständig selbst zu übernehmen.

Der TV-Vertrag war die größte Herausforderung beim AEW-Start

Tony Khan erklärte im Gespräch mit Wide World of Sports, dass die größte Schwierigkeit beim Aufbau von AEW nicht die Verpflichtung von Wrestlern gewesen sei. Viel schwieriger sei es gewesen, einen TV-Partner zu finden.

Anfang 2019 habe das Roster bereits weitgehend festgestanden, doch ein Fernsehvertrag fehlte noch. Khan arbeitete fast ein Jahr lang daran, einen passenden Sendeplatz zu sichern. Besonders schwierig sei die Situation geworden, als der April näher rückte und weiterhin keine Einigung in Sicht war.

Letztlich kam der Deal mit TNT zustande und AEW Dynamite startete im Oktober 2019. Laut Khan entwickelte sich die Promotion danach schneller als erwartet. Dass AEW später große Stadion-Shows veranstalten, einen Deal mit HBO Max abschließen und mit MyAEW sogar eine eigene internationale Streaming-Plattform starten würde, hätte damals niemand ahnen können.

Jon Moxley spielt hinter den Kulissen eine wichtige Rolle

Khan lobte besonders die Arbeit von Jon Moxley hinter den Kulissen. Zwar sei er selbst die einzige Person, die seit der Gründung bei jeder AEW-Show anwesend gewesen sei, doch Moxley komme dieser Rolle inzwischen sehr nahe. Laut Khan sei Moxley inzwischen an vielen Bereichen beteiligt und leiste wichtige Arbeit backstage. Gleichzeitig sprach Khan über den Unterschied zwischen Wrestling und seinen anderen Sportprojekten wie den Jacksonville Jaguars oder Fulham FC.

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Im Wrestling gebe es keine echte Off-Season oder längere Pause. Deshalb sei die Arbeit bei AEW dauerhaft intensiv und organisatorisch deutlich anspruchsvoller.

AEW plant offenbar weitere Shows in Australien

Außerdem machte Khan deutlich, dass AEW, wie zuletzt berichtet, künftig nach Australien zurückkehren möchte. Die bisherigen Veranstaltungen in Sydney und Brisbane seien außergewöhnlich gewesen, und das Publikum habe einen starken Eindruck hinterlassen.

Das bisher letzte Grand Slam Australia Event fand im Februar 2026 in Sydney statt. Laut Khan habe sich AEW in Australien inzwischen eine treue Fan-Community aufgebaut. Ein wichtiger Grund dafür seien auch mehrere australische Topstars im Roster, darunter Kyle Fletcher, Harley Cameron und Buddy Matthews. Khan bezeichnete Australien deshalb als eines der stärksten Wrestling-Länder weltweit.

Tony Khan übernimmt seit 2025 die kreative Leitung allein

Bereits im Januar 2026 hatte Khan in einem anderen Podcast erklärt, dass er seit Anfang 2025 die kreative Kontrolle über AEW komplett selbst übernommen habe. Er beschrieb diese Entscheidung als persönlichen Neustart und erklärte, dass es im kreativen Bereich manchmal auch zu viel Zusammenarbeit geben könne. Frühere Kooperationen bezeichnete er zwar nicht als Fehler, machte aber deutlich, dass er inzwischen lieber selbst die finale Verantwortung trägt.

Laut einer Analyse von Sports Illustrated gilt 2025 für viele Beobachter als Comeback-Jahr von AEW. Vor allem die neue kreative Ausrichtung, die Partnerschaft mit HBO Max und die erweiterten Streaming-Angebote hätten dem Unternehmen neuen Schwung verliehen.

Khan selbst bezeichnete 2025 als das bislang fokussierteste Jahr in der Geschichte von AEW.

1 Kommentar

  1. Das mit Mox wundert mich null. AEW ist mit der Zeit immer düsterer und vulgärer geworden und das umso mehr, desto weniger The Elite und co. ein Einfluss waren.

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