WWE-TV-Quoten und Streaming-Zahlen: Das erreichten SmackDown (24.04.2026), RAW (27.04.2026) & NXT (28.04.2026)

WWE TV- und Streaming-Ratings Grafik
wrestling-point.de Newsquelle festlegen

Die WWE‑TV-Woche im Anschluss an WrestleMania 42 hat bei allen drei Shows Quotenrückgänge gebracht. Sowohl SmackDown am 24. April als auch Raw am 27. April und NXT am 28. April lagen jeweils deutlich unter dem Niveau der Vorwoche und teilweise auch unter dem Vier-Wochen-Durchschnitt. Während SmackDown vor allem den Übergang vom WrestleMania-Hype zu spüren bekam, kämpften Raw und NXT mit eigenen strukturellen Faktoren.

SmackDown verliert nach WrestleMania spürbar Reichweite

Die SmackDown-Ausgabe vom 24. April aus der Dickies Arena in Texas erreichte im Durchschnitt 1,267 Mio. Zuschauer, ein Rückgang von 20 Prozent gegenüber den 1.580.000 der Vorwoche und ein Minus von 13 Prozent gegenüber dem Vier-Wochen-Durchschnitt von 1.452.000.

In der wichtigen Zielgruppe der 18- bis 49-Jährigen fiel die Quote von 0,42 bei der WrestleMania-42-Vorab-Show auf 0,32, ein Minus von 24 Prozent. Trotz dieses spürbaren Rückgangs reichte es für SmackDown noch zum zweiten Platz in der Primetime-Wertung des Tages, hinter dem NFL Draft mit einer Quote von 0,79 und 2,8 Millionen Zuschauern.

Sportlich drehte sich die Ausgabe stark um den Bloodline-Storyline-Komplex. Jacob Fatu übernahm die zentrale Rolle der Blue Brand, traf zunächst auf seine Cousins von den Usos und später auf Solo Sikoa und dessen Crew. Tiffany Stratton holte sich nach einem Match gegen Giulia den Women’s-United-States-Titel. Brie Bella und Paige verteidigten ihre Tag Team Titel gegen Alexa Bliss und Charlotte Flair, nachdem sich Jacy Jayne eingemischt hatte. Die Rivalitäten zwischen Danhausen und The Miz sowie zwischen Trick Williams und Sami Zayn liefen weiter, während Cody Rhodes nach seinem WrestleMania-Sieg über Randy Orton trotzig zum Publikum sprach.

Siehe auch  Seth Rollins verrät die Geschichte hinter seinem SummerSlam-Moment und warum ihm die Heel-Rolle besser liegt

Raw-Streaming-Zahlen sinken nach WrestleMania-Hoch

Auch Raw musste auf Netflix einen Quotenrückgang hinnehmen. Die Ausgabe vom 27. April erreichte innerhalb von sieben Tagen weltweit 2,8 Millionen Aufrufe, ein klares Minus gegenüber den 3,3 Millionen Aufrufen der Post-WrestleMania-Folge.

Sowohl weltweit als auch in den Vereinigten Staaten landete Raw damit auf Platz sechs der englischsprachigen Netflix-Charts der Woche. Bemerkenswert ist die starke Konkurrenz aus dem eigenen Haus: Die Hulk-Hogan-Dokumentation Real American belegte weltweit und in den USA jeweils Platz fünf mit 3,1 Millionen Aufrufen. In den USA setzten sich zudem mehrere Drama- und Reality-Produktionen vor Raw, darunter „Should I Marry a Murderer“ auf Platz 1.

Im Main Event der Raw Show kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen World Heavyweight Champion Roman Reigns und seinem Backlash-Herausforderer Jacob Fatu, an deren Ende Reigns im Tongan Death Grip lag. Liv Morgan als Women’s World Champion und Judgment Day schalteten zudem Stephanie Vaquer im Backstagebereich aus. Intercontinental Champion Penta besiegte Rusev in einem Match ohne Titeleinsatz, Intercontinental-Championesse Becky Lynch verteidigte ihren Titel erfolgreich gegen IYO SKY. Joe Hendry feierte sein Raw-Debüt mit einem Joke über Logan Paul, der direkt in eine Konfrontation mündete und Oba Femi kündigte nach einem 60-Sekunden-Sieg gegen Grayson Waller eine eigene wöchentliche Open Challenge an.

NXT verzeichnet trotz Debüt-Welle ebenfalls Rückgänge

NXT lieferte am 28. April eine debütreiche Folge, blieb bei der Reichweite aber unter den eigenen Werten der Vorwochen. Die Show kam auf 541.000 Zuschauer, ein Minus von acht Prozent gegenüber den 591.000 der Vorwoche. In der Zielgruppe der 18- bis 49-Jährigen sackte die Quote auf 0,07 ab, ein Rückgang von 30 Prozent gegenüber den 0,10 in der Vorwoche.

Siehe auch  Roman Reigns und weitere WWE Stars bei historischem UFC-Event vor Ort: Unerwarteter Vorfall sorgt für Schlagzeilen

Im Vergleich zum April 2025 mit damals 671.000 Zuschauern und einer Quote von 0,16 ergeben sich Minuswerte von 14 beziehungsweise 50 Prozent. Sportlich stand die Folge im Zeichen mehrerer Debüts. Der frühere IWGP-Schwergewichts-Champion EVIL trat erstmals an, allerdings nicht unter seinem NJPW-Namen.

Hinzu kamen die Debüts von Will Kroos, Tristen Angels und das Ringdebüt von Lizzy Rain. Myles Borne verteidigte den North American Championship gegen Saquon Shugars, EK Prosper und der zurückkehrende Sean Legacy setzten sich gegen Channing Stacks Lorenzo und Uriah Connors von BirthRight durch. Im Main Event gewann Shiloh Hill gegen den frischen SmackDown-Neuzugang Ricky Saints.