Dwayne „The Rock“ Johnson ist erneut in zwei großen Schlagzeilen präsent: Während Insider über einen möglichen Überraschungsauftritt bei WrestleMania 42 spekulieren, würdigt das Forbes-Magazin den Schauspieler und Unternehmer als einen der einflussreichsten Selfmade-Amerikaner. Beide Entwicklungen unterstreichen seine anhaltende Bedeutung, die weit über den Wrestling-Ring hinausreicht.
Schwache Ticketverkäufe setzen WrestleMania 42 unter Druck
Sowohl WWE als auch der Mutterkonzern TKO sollen mit dem Vorverkauf für WrestleMania 42 unzufrieden sein. Im Vergleich zur Vorjahresausgabe sind die Verkaufszahlen um mehr als zehn Prozent eingebrochen. Als mögliche Gründe gelten Unmut über die kreative Ausrichtung, die Wiederholung des Austragungsorts sowie deutlich gestiegene Ticketpreise. Ein ausverkauftes Allegiant Stadium scheint derzeit unwahrscheinlich. Bisherige Gegenmaßnahmen wie Preissenkungen und die Verpflichtung von John Cena als Moderator zeigten nur begrenzte Wirkung.
Was ein Bericht über The Rocks mögliche Rolle verrät
In der Branche kursiert die Vermutung, ein Auftritt von Dwayne Johnson könne den Verkäufen den entscheidenden Schub geben. Laut Dave Meltzer vom Wrestling Observer Newsletter gibt es jedoch bislang keine Hinweise darauf, dass The Rock tatsächlich eingeplant ist. Meltzer schränkt jedoch ein, dass nur ein sehr enger Kreis innerhalb des Unternehmens über einen geheimen Auftritt informiert wäre, weshalb seine Anwesenheit nicht völlig auszuschließen sei. Im vergangenen Jahr hatte TKO-CEO Ari Emanuel Johnson persönlich kontaktiert, als die Ticketverkäufe für die Elimination Chamber in Toronto schwächelten, und einen kurzfristigen Auftritt ausgehandelt. Diesmal liegen die Preise allerdings höher als damals, und eine Entscheidung der WWE steht offenbar noch aus.
Verbindung zu CM Punk und Roman Reigns
Meltzer hält es zudem für möglich, dass Johnson seinen Auftritt bewusst als Überraschung zurückhält. Sein Name wurde zuletzt mit dem Main Event des zweiten WrestleMania-Abends in Verbindung gebracht, nachdem CM Punk ihn bei „WWE Raw“ im Rahmen des Aufbaus seiner Fehde mit Roman Reigns erwähnt hatte. Damit bleibt die Tür für einen prominenten Auftritt zumindest erzählerisch geöffnet.
Forbes nimmt Johnson in Selfmade-Liste auf
Parallel zu den Spekulationen um WrestleMania erreicht Johnson eine Auszeichnung jenseits des Wrestlings. Forbes hat ihn auf Platz 70 seiner Liste der 250 größten lebenden Selfmade-Amerikaner aufgenommen. Die Rangliste wurde anlässlich des bevorstehenden 250. Geburtstags der USA erstellt und ehrt Persönlichkeiten, die durch Eigenleistung, wirtschaftlichen Erfolg und nachhaltigen Einfluss aufgestiegen sind. Johnson liegt zwischen Musiklegende Stevie Wonder und Unternehmer Norm Asbjornson. Auf den vorderen Plätzen finden sich Namen wie Oprah Winfrey, LeBron James, Dolly Parton, Bill Clinton und JD Vance.
Vom mittellosen Footballspieler zum Unternehmer
Zur Begründung erinnert Forbes an eine prägende Episode aus Johnsons Anfangsjahren, die zugleich erklärt, warum seine Produktionsfirma „Seven Bucks“ heißt. Nachdem er aus der Canadian Football League entlassen worden war, stand er praktisch vor dem Nichts: Als er in Tampa ankam, besaß er nur noch sieben Dollar in der Tasche – einen Fünf-Dollar-Schein, einen Ein-Dollar-Schein und etwas Kleingeld. Diesen Tiefpunkt machte er später bewusst zum Namensgeber seines Unternehmens, um sich an seine Anfänge zu erinnern.
Eine weitere Wrestling-Verbindung findet sich auf Platz 21: Shahid Khan, Vater von AEW-Präsident Tony Khan. Über ihn schreibt Forbes: „Der pakistanische Einwanderer kam mit leeren Taschen an, arbeitete nachts als Tellerwäscher und studierte gleichzeitig. Später entwarf er effizientere Lkw-Stoßstangen, die die Grundlage für sein Milliardenvermögen bildeten.“
Golden-Globe-Nominierung und neue Filmprojekte
Neben seiner Rolle im TKO-Vorstand bleibt Johnson auch als Schauspieler präsent. Zuletzt erhielt er eine Golden-Globe-Nominierung für seine Darstellung in „The Smashing Machine“, den ersten Globe-Sieg verpasste er allerdings.
In Kürze erscheinen weitere Großprojekte, darunter die Realverfilmung der Fortsetzung von „Vaiana“ und „Jumanji“ sowie eine geplante Zusammenarbeit mit Regisseur Martin Scorsese an einem Krimidrama. Die Aufnahme in das Forbes-Ranking markiert damit einen weiteren Meilenstein in einer Karriere, die längst Sport, Film und Wirtschaft umspannt.
Die schwachen Ticketverkäufe setzen WrestleMania 42 unter Druck. Bei den horrenden Preisen ist es kein Wunder, dass viele Menschen nicht bereit sind, so viel Geld auszugeben. Man sollte die Preise um 50 % senken, wie sie früher gekostet haben. Dann kommen wieder mehr Fans in die Halle.
Solange diese dämliche Storyline mit Pat McAfee/Orton und Cody/ Jelly Roll bestehen bleibt kann selbst ein Auftritt von The Rock WrestleMania 42 nicht mehr retten! WWE sollte endlich aufhören irgendwelche Z-Promis in irgendwelche Storylines zu stecken und stattdessen auf das vorhandene Roster zurückgreifen wo es genug Talente gibt,die auf eine Chance warten!
Auch die Verpflichtung einiger weiterer berühmter und bekannter Prominenter für WrestleMania zaubert keine Fans herbei, die bereit sind, die horrenden Ticketpreise zu zahlen. Kein Fan wird sagen: „Oh, The Rock kommt zu WrestleMania! Ich bin bereit, 8.000 Dollar zu zahlen, um ihn zehn Minuten im Ring zu sehen.” So blöd ist keiner. Alle schauen zuerst auf die Kosten und nicht darauf, wer bei WrestleMania, SummerSlam, Royal Rumble usw. auftritt.
Vor allem nachdem sich TKO offensiv gegen behahlbare Preise für Familien positionierte.
Die haben wahrscheinlich darauf spekuliert, dass das mehr neureiche Erlebnistouristen anlockt. Jetzt haben sie Probleme Wrestlemania mit irgendjemandem voll zu bekommen.
So geht es aktuell den meisten, die auf Whales statt einem breiten Publikum spekukieren. Aber scheinbar sind die paar erfolgreichen Fälle wo das funktioniert, so ertragreich, dass es trotzdem immer wieder probiert wird.
Was denken sie sich denn. Die Preise sind gigantisch und und Storys und was geboten wird rechtfertigen die nun einmal nicht.