Pat McAfee rückt bei WWE offenbar weiter in den Mittelpunkt. Ein neuer Bericht beschreibt konkrete kreative Überlegungen für WWE Backlash 2026 und verbindet McAfee erneut direkt mit Randy Orton und Cody Rhodes. Gleichzeitig bleibt auch seine langfristige Zukunft als Medienfigur ein wichtiges Thema, da zuletzt bereits über mögliche nächste Schritte nach seinem ESPN-Vertrag berichtet wurde.
Neuer Bericht sieht Pat McAfee in Backlash-Plänen
Wie ursprünglich berichtet, war Pat McAfee offenbar nicht sofort bereit, Teil des WrestleMania-Programms um Randy Orton und Cody Rhodes zu werden. Er lehnte ein entsprechendes Angebot zunächst ab, ließ sich später aber doch noch überzeugen. In der Ausgabe von „WWE SmackDown“ vom 3. April feierte der WWE- und ESPN-Kommentator schließlich seine Rückkehr vor der Kamera.
Laut einem neuen Bericht des „Wrestling Observer Newsletter” plant die WWE derzeit, McAfee auch beim ersten Premium-Live-Event nach „WrestleMania 42” einzusetzen. Demnach soll McAfee bei WWE Backlash gemeinsam mit Randy Orton in einem Tag Team Match gegen Cody Rhodes und den preisgekrönten Sänger Jelly Roll antreten. Damit würde McAfee in eine größere Storyline eingebunden, die sich zuletzt über mehrere Ausgaben von „SmackDown“ entwickelt hat und nun offenbar in Richtung des nächsten Großevents weitergeführt werden soll.
Jelly Roll bleibt Teil der Fehde um Orton und Rhodes
Auch Jelly Roll spielte in den vergangenen Wochen bereits eine erkennbare Rolle in der Auseinandersetzung zwischen Randy Orton und Cody Rhodes. Er wurde von „The Viper“ angegriffen und mit einem RKO ausgeschaltet, als er sich in das Geschehen einmischte. Zuvor hatte er versucht, Orton dazu zu bewegen, sich mit Rhodes und Matt Cardona zu versöhnen.
Bemerkenswert ist, dass Cardona zuvor von Orton bei SmackDown verbal attackiert worden war. Jelly Rolls Einmischung führte jedoch nicht zu einer Entspannung der Situation. Orton ignorierte den Rat und attackierte Cardona mit einem Stuhl. In der darauffolgenden Woche setzte er auch seine Auseinandersetzung mit Rhodes fort. Damit blieb die Fehde nicht nur bestehen, sondern sie eskalierte sogar. Dies macht die nun diskutierten Backlash-Pläne nachvollziehbarer.
McAfee kündigt Überraschung an, Titel-Frage bleibt offen
Zuletzt wurde auch Pat McAfee in die Storyline integriert. Er erklärte, dass er die Person war, mit der Randy Orton in seinen geheimnisvollen Telefonaten gesprochen hat. Laut McAfee drehten sich diese Gespräche unter anderem um ihre gemeinsame Unzufriedenheit mit dem aktuellen WWE-Produkt, insbesondere damit, dass Cody Rhodes als „Undisputed WWE Champion“ präsentiert wird.
Mit Blick auf die heutige Ausgabe von „SmackDown“, die acht Tage vor WrestleMania 42 stattfindet, hat McAfee inzwischen zudem angekündigt, eine „riesige Überraschung“ zu präsentieren. Dadurch rückt seine Rolle im aktuellen WWE-Geschehen noch stärker in den Vordergrund.
Netflix gilt weiter als möglicher Kandidat für McAfees Zukunft
Während McAfee bei WWE also kurzfristig noch wichtiger werden könnte, bleibt auch seine langfristige Zukunft im Mediengeschäft ein relevantes Thema. Ein bereits zuvor veröffentlichter Bericht sieht Netflix als einen der Hauptanwärter auf die nächste Heimat der „The Pat McAfee Show“, sobald sich mit dem Auslaufen seines ESPN-Vertrags ein neues Verhandlungsfenster öffnet. Dadurch steht neben seiner Rolle im WWE-Produkt auch seine Entwicklung als Medienfigur weiterhin im Mittelpunkt.
Der Sportjournalist Blake Avignon berichtet, dass Netflix voraussichtlich zu den wichtigsten Kandidaten zählen wird, sobald sich neue Vertragsmöglichkeiten für Pat McAfee ergeben.
„Netflix gilt als einer der Hauptanwärter auf die Pat McAfee Show, da sich in den nächsten 12 bis 24 Monaten, während sein Vertrag mit ESPN ausläuft, die Rahmenbedingungen für seinen nächsten Vertrag abzeichnen und Ari Emanuel nun an dessen Ausgestaltung beteiligt ist.“
Damit wird deutlich, dass McAfees nächster Deal nach aktuellem Stand weit über eine einfache Anschlussvereinbarung hinausgehen könnte.
WWE-Präsenz und Medienrolle greifen immer stärker ineinander
Avignon begründete die mögliche Zusammenarbeit mit Netflix auch inhaltlich. Seiner Einschätzung nach passt McAfee in mehrfacher Hinsicht zur aktuellen Ausrichtung des Streamingdienstes. Netflix erweitert sein Angebot im Bereich sportnaher Inhalte und Videopodcasts und hat durch „Raw“ bereits eine engere Verbindung zur WWE geschaffen. Da McAfee dort ohnehin als Kommentator präsent ist, sieht Avignon eine klare inhaltliche Übereinstimmung.
Ein weiterer Punkt, den Avignon hervorhob, betrifft McAfees Stellenwert innerhalb der WWE.
„Wenn man dazu noch bedenkt, dass @TripleH kürzlich gesagt hat, McAfee werde von vielen als ‚das Gesicht der WWE‘ angesehen, liegt die Logik auf der Hand.“
Avignon formulierte abschließend die Einschätzung, dass es beim nächsten Karriereschritt von Pat McAfee womöglich nicht nur um die Zukunft seiner Show geht. Vielmehr könne sich sein nächster Vertrag um seine gesamte Rolle als Medienpersönlichkeit drehen. Damit würde McAfee nicht nur als Moderator, sondern als umfassendere Marke betrachtet.
„McAfee ist mittlerweile mehr als nur ein Moderator. Er ist Analyst und Darsteller und hat sich eine organisch gewachsene Fangemeinde aufgebaut. Sein nächster Vertrag scheint daher mehr zu sein als ein gewöhnlicher Medienvertrag.“
Die Tatsache, dass der Clown Cody minutenlang bei Smackdown zutexten durfte, um dabei wie ein Laiendarsteller von einem Bein aufs andere zu hoppeln, während der eigentliche Wrestler zuhören musste, ist alles was man über WWE in 2026 wissen muss.