Seth Rollins mit deutlichen Worten vor WrestleMania 42 zu CM Punk und Tom Brady

Seth Rollins trägt eine Sonnenbrille und lacht

Seth Rollins hat sich in einem Interview bei „UnSportsmanLike“ ausführlich zu CM Punk sowie zu NFL-Legende Tom Brady geäußert und dabei sowohl Anerkennung als auch klare Kritik formuliert. Während er Punk als wichtigen Einfluss auf seine Karriere bezeichnete, richtete er gleichzeitig deutliche Worte an Brady und stellte dessen Mut infrage. Die Aussagen sind besonders relevant mit Blick auf WrestleMania 42, das am 18. und 19. April im Allegiant Stadium in Las Vegas stattfindet.

Seth Rollins würdigt CM Punk, betont aber Differenzen

Im Gespräch wurde Rollins gebeten, sich positiv über CM Punk zu äußern. Dabei machte er deutlich, dass Punk und Colt Cabana eine entscheidende Rolle für seine Entwicklung gespielt haben und für viele Wrestler mit Independent-Hintergrund wichtige Wegbereiter waren:

Seth Rollins machte deutlich, dass er CM Punk trotz aller Differenzen eine wichtige Rolle in seiner eigenen Karriere zuschreibt. Er erklärte, dass Punk für ihn und viele andere Wrestler mit ähnlichem Independent-Hintergrund eine prägende Figur gewesen sei. Besonders hob er hervor, dass Punk als eine Art Wegbereiter fungierte, da er gemeinsam mit Colt Cabana gezeigt habe, dass es möglich ist, aus der Independent-Szene den Sprung zur WWE zu schaffen, was zuvor für viele nahezu unerreichbar wirkte. In dieser Hinsicht hat Punk einen nachhaltigen Einfluss auf eine ganze Generation von Wrestlern gehabt, zu der auch Rollins selbst gehört.

Darüber hinaus erinnerte sich Rollins daran, dass Punk ihn über Jahre hinweg auf unterschiedliche Weise unterstützt habe und in verschiedenen Situationen präsent gewesen sei. Gleichzeitig stellte er jedoch klar, dass sich ihre Entwicklungen im Laufe der Zeit stark auseinanderbewegt hätten. Während Rollins seinen eigenen Weg weiterging und sich weiterentwickelte, habe Punk seiner Ansicht nach eine andere Richtung eingeschlagen und sich verändert, was letztlich zu einer deutlichen Distanz zwischen beiden geführt habe.

Rollins betonte zudem, dass der Kontakt zwischen ihnen über einen sehr langen Zeitraum komplett abgebrochen sei. Nach Punks Abgang im Jahr 2014 hätten sie sich über etwa ein Jahrzehnt hinweg weder gesehen noch miteinander gesprochen, obwohl beide öffentlich immer wieder übereinander gesprochen hätten. Diese lange Phase ohne direkten Austausch habe dazu beigetragen, dass sie sich heute als sehr unterschiedliche Persönlichkeiten wahrnehmen.

Kritisch äußerte sich Rollins vor allem über Punks spätere Entwicklung. Er schilderte, dass Punk aus seiner Sicht zunehmend verbittert und stark auf sich selbst fokussiert gewesen sei. Dabei habe er sich weniger darauf konzentriert, die Wrestling-Branche insgesamt voranzubringen, sondern vielmehr eigene Interessen in den Vordergrund gestellt. Laut Rollins sei dies teilweise auf Kosten anderer Beteiligter und der gesamten Branche geschehen, insbesondere gegenüber denjenigen, die versuchten, das Wrestling weiterzuentwickeln und positiv zu gestalten.

Diese unterschiedlichen Sichtweisen führten schließlich zu Spannungen zwischen den beiden, die in offenen Konflikten mündeten. Rollins machte deutlich, dass er nicht sicher sei, ob diese Differenzen jemals vollständig ausgeräumt werden können. Trotz dieser klaren Kritik hielt er jedoch fest, dass er dem früheren CM Punk, primär aus der Zeit vor 2014, weiterhin Respekt entgegenbringen könne und dessen damalige Leistungen sowie Einfluss anerkenne.

Trotz dieser kritischen Einschätzung hob Rollins mehrfach hervor, dass Punk vor allem in früheren Jahren eine prägende Figur für ihn gewesen sei. Gleichzeitig machte er deutlich, dass sich ihre Wege und Einstellungen im Laufe der Zeit stark auseinanderentwickelt haben.

Aktuell steht CM Punk als amtierender WWE World Champion im Fokus und wird im Main Event von WrestleMania 42 gegen Roman Reigns antreten.

Kritik an Tom Brady nach WWE-Kommentar

Neben seinen Aussagen über CM Punk ging Rollins auch auf NFL-Legende Tom Brady ein. Hintergrund sind frühere Äußerungen Bradys, der das WWE-Wrestling als „niedlich“ bezeichnet hatte. Diese Bewertung stieß bei Rollins auf deutliche Ablehnung:

Seth Rollins äußerte deutliche Zweifel daran, dass Tom Brady tatsächlich den Schritt in die WWE wagen würde. Hintergrund seiner Kritik sind frühere Aussagen Bradys, in denen dieser das Wrestling als „niedlich“ bezeichnet und es mit anderen Sportarten verglichen hatte. Rollins machte klar, dass ihn diese Einschätzung gestört habe und er nicht daran glaube, dass Brady bereit sei, seine Worte auch mit Taten zu untermauern.

Nach Ansicht von Rollins werde Brady nicht bei WrestleMania erscheinen oder aktiv ins Geschehen eingreifen. Stattdessen erwarte er, dass Brady weiterhin aus sicherer Distanz Kommentare abgeben werde, ohne sich selbst der Situation im Ring auszusetzen. Rollins zeichnete dabei das Bild, dass Brady sich lieber anderen Tätigkeiten widmen werde, etwa sportlichen Aktivitäten wie Flag Football oder seiner Rolle als Kommentator, in der er seiner Meinung nach gut aufgehoben sei.

Insgesamt stellte Rollins damit klar, dass er Bradys Kritik am Wrestling nicht ernst nimmt, solange dieser nicht bereit ist, sich selbst in der WWE zu beweisen und die Herausforderungen hautnah zu erleben.

Rollins machte damit deutlich, dass er nicht erwartet, dass Brady tatsächlich aktiv in der WWE auftreten wird, obwohl dieser öffentlich über die Promotion gesprochen hat.

Rollins bietet Brady ein Match an

Im weiteren Verlauf des Interviews wurde Rollins gefragt, ob er sich ein Match gegen Brady vorstellen könne. Dabei zeigte er sich nicht nur offen für ein solches Szenario, sondern äußerte sich auch selbstbewusst über einen möglichen Ausgang.

Seth Rollins machte deutlich, dass er einem möglichen Duell mit Tom Brady offen gegenüberstehen würde und dabei keinerlei Zweifel an seinen eigenen Chancen habe. Er stellte klar, dass er sich einem solchen Match jederzeit stellen würde und überzeugt sei, dass Brady ihm im Ring nicht gewachsen wäre.

Dabei erkannte Rollins zwar ausdrücklich Bradys sportliche Karriere an und würdigte dessen Erfolge als herausragender Quarterback mit zahlreichen Auszeichnungen, darunter mehrere Super-Bowl-Siege und individuelle Ehrungen. Auch seine aktuelle Tätigkeit als Kommentator bewertete er positiv und betonte, dass er ihm in dieser Rolle gerne zuhöre.

Trotz dieses Respekts zog Rollins eine klare Grenze zwischen Bradys Erfolgen im American Football und den Anforderungen im Wrestling. Er äußerte die Überzeugung, dass Brady nicht bereit sei, sich der körperlichen und mentalen Herausforderung eines WWE-Auftritts zu stellen, insbesondere nicht auf der größten Bühne bei WrestleMania. Seiner Ansicht nach unterschätze Brady die Intensität des Wrestlings und sei nicht gewillt, sich dieser Realität selbst auszusetzen.

Abschließend unterstrich Rollins nochmals seine Haltung, dass Bradys Einschätzung des Wrestlings als „niedlich“ nicht der tatsächlichen Härte und Komplexität dieses Sports entspreche und dass Brady seiner Meinung nach nicht den Mut habe, dies im Ring zu widerlegen.

Mit diesen Aussagen formulierte Rollins eine direkte Herausforderung an Brady und stellte gleichzeitig klar, dass er dessen Einschätzung des Wrestlings nicht teilt.

Diskussion um möglichen WrestleMania-Auftritt

Die Aussagen von Rollins sind nicht isoliert zu betrachten. Mehrere WWE-Stars, darunter CM Punk, Paul Heyman, Drew McIntyre, Oba Femi, Randy Orton und Liv Morgan, haben bereits auf Bradys Kommentare reagiert, wodurch das Thema innerhalb der WWE verstärkt diskutiert wird – wir berichteten.

Zusätzlich sorgt die Verbindung Bradys zum Austragungsort von WrestleMania 42 für weitere Aufmerksamkeit. Als Minderheitsgesellschafter der Las Vegas Raiders steht er in direktem Zusammenhang mit dem Allegiant Stadium, in dem die Veranstaltung stattfinden wird.

Berichten zufolge hat es bereits Gespräche zwischen WWE und Brady über einen möglichen Auftritt gegeben, ohne dass bislang eine endgültige Entscheidung gefallen ist.

Siehe auch: Aktuelle WrestleMania 42 Matchcard

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