Die Knöchelverletzung von Stephanie Vaquer hat in den vergangenen Wochen für anhaltende Aufmerksamkeit gesorgt. Trotz der gesundheitlichen Einschränkungen hält die WWE weiterhin an einem geplanten Women’s World Championship Match gegen Raquel Rodriguez fest und hat die internen Planungen nun weiter konkretisiert.
WWE plant Titelmatch weiterhin vor dem Royal Rumble
Wie Dave Meltzer im Wrestling Observer Newsletter berichtete, ist das Titelmatch zwischen Vaquer und Rodriguez weiterhin für die kommenden Wochen vorgesehen. Nach aktuellem Stand soll die Titelverteidigung noch vor dem Royal Rumble am 31. Januar 2026 stattfinden. Zum Zeitpunkt des Berichts war offen, ob das Match bei WWE RAW oder bei Saturday Night’s Main Event angesetzt wird.
Meltzer erklärte wörtlich: „Das Titelmatch zwischen Vaquer und Rodriguez ist für die nächsten Wochen geplant. Ich weiß nicht, ob es bei RAW oder beim Saturday Night’s Main Event stattfinden wird, aber auf jeden Fall soll es noch vor dem Rumble stattfinden.“
Verletzung bestätigt und medizinischer Status präzisiert
Auslöser der Situation war ein Angriff mit einem Stahlstuhl auf Vaquers linken Knöchel während der RAW-Ausgabe vom 5. Januar 2026. In der Folge bestätigte Sean Ross Sapp, dass es sich bei der Verletzung um eine echte körperliche Beeinträchtigung handelt und nicht um eine Storyline-Verletzung. Der genaue Schweregrad der Verletzung ist laut Sapp weiterhin nicht abschließend festgestellt worden.
Gleichzeitig gilt Vaquer aktuell als kontaktfreigegeben für Segmente im WWE-TV. Diese Freigabe bezieht sich ausschließlich auf kontrollierte Auftritte außerhalb regulärer Matches und wird intern als positives Signal gewertet. Bei der erwähnten RAW-Ausgabe trat Vaquer mit einem Gehstiefel am linken Fuß auf und wurde sowohl in einem In-Ring Segment als auch im Backstagebereich erneut von Raquel Rodriguez attackiert, um das geplante Aufeinandertreffen weiter aufzubauen.
Interne Planung für ein Rematch beim Royal Rumble 2026
Laut aktuellen Informationen von Fightful Select ist geplant, ein Women’s World Championship Rematch zwischen Stephanie Vaquer und Raquel Rodriguez im Rahmen des WWE Royal Rumble 2026 anzusetzen. Voraussetzung hierfür ist, dass Vaquer bis zum Eventtermin eine medizinische Ringfreigabe erhält. Dies stellt den derzeitigen internen Stand dar.
Letztes aktives Titelmatch vor der Verletzung
Zuletzt stand Stephanie Vaquer am 29. Dezember 2025 bei WWE RAW aktiv im Ring. Dort verteidigte sie die Women’s World Championship erfolgreich in einem Triple Threat Match gegen Nikki Bella und Raquel Rodriguez. Im Verlauf dieses Matches zog sie sich die Knöchelverletzung zu, die seither das weitere Vorgehen bestimmt.
Mittlerweile veröffentlichte Vaquer zudem ein Foto ihres verletzten linken Knöchels auf Instagram, das den physischen Zustand nach dem Vorfall dokumentiert.
Stephanie Vaquer veröffentlichte ein Foto ihrer Knöchelverletzung pic.twitter.com/DvPZo1VP0G
— wrestling-point.de (@WrestlingPoint) January 10, 2026
WWE sieht Je’Von Evans trotz Fan-Unterstützung nicht als künftiges Aushängeschild
Je’Von Evans genießt aktuell großen Rückhalt bei den NXT-Fans und konnte zuletzt mehrere Erfolge verbuchen. Ein neues Backstage-Update zeigt jedoch, dass die interne Einschätzung der WWE deutlich nüchterner ausfällt als die öffentliche Wahrnehmung.
Interne WWE-Einschätzung laut Wrestling Observer
In der Ausgabe des Wrestling Observer Newsletter vom 9. Januar 2026 berichtete Dave Meltzer, dass Evans innerhalb der WWE zwar als potenzieller Star gilt, jedoch nicht als langfristiger Franchise-Star eingeordnet wird. Diese Rolle wird laut Bericht vielmehr Oba Femi zugeschrieben, der intern als zentrale Zukunftsfigur angesehen wird.
Meltzer machte dabei deutlich, dass selbst jüngste Erfolge von Evans diese interne Sichtweise nicht verändert haben. Wörtlich erklärte er: „Genauso wie Evans die Fan-Abstimmung gewonnen hat, obwohl Femi aufgrund seiner Position eigentlich gewinnen müsste, sehen sie Femi immer noch als Top-Player und Evans als jemanden, der zwar ein Star sein kann, aber kein Franchise-Star.“
Große Fan-Erfolge ändern die Wahrnehmung nicht
Diese Einschätzung fällt besonders ins Gewicht, da Je’Von Evans zuletzt mehrere bedeutende Meilensteine erreichte. Er wurde zum NXT Male Superstar of the Year 2025 gewählt, eine Auszeichnung, die in der NXT-Ausgabe vom 30. Dezember 2025 bekannt gegeben wurde, nachdem die Fans mit klarer Mehrheit für ihn gestimmt hatten.
Darüber hinaus stand Evans mit gerade einmal 21 Jahren im Co-Main Event von NXT Stand & Deliver. Sein Triple Threat Match gegen Oba Femi und Trick Williams wurde später als Match of the Year ausgezeichnet. Trotz dieser Erfolge blieb die interne Bewertung der WWE laut Bericht unverändert.
Wechsel zu RAW ohne große Inszenierung
Der Bericht liefert auch einen möglichen Kontext für Evans’ unspektakulären Wechsel zu WWE Monday Night RAW. Am 5. Januar 2026 schloss er sich offiziell der roten Marke an. Sein Wechsel wurde im TV jedoch nicht als besonderer Moment inszeniert und blieb ohne größere Präsentation auf dem Bildschirm.
Laut den vorliegenden Informationen spiegelt diese Zurückhaltung die interne Einschätzung wider. Während Je’Von Evans weiterhin als Talent mit Entwicklungspotenzial gilt, sieht die WWE in Oba Femi den langfristigen Fixpunkt für die Zukunft.
Due Zurückhaltung bei Evans ist nicht ganz nachvollziehbar. Wenn einer mit soviel Talent die Zuschauer so begeistert, dann wüsste ich nicht warum man ihn nicht auch dementsprechend darstellen sollte.