Blake Monroe reagiert auf Fan-Kritik und betont ihre Dankbarkeit nach Wechsel zu WWE, Torrie Wilson offen für Rückkehr in den WWE-Ring

Für Blake Monroe war der Wechsel zu WWE Anfang 2025 die Erfüllung eines langgehegten Traums. Die heute als NXT-Star aktive Wrestlerin verließ AEW, um die Chance zu ergreifen, bei der größten Wrestling-Promotion der Welt unter Vertrag zu stehen. Was für sie ein Höhepunkt ihrer bisherigen Karriere darstellt, war für einen Teil der Online-Community Anlass für Kritik.

Vor allem in sozialen Medien sah sich Monroe mit einer Welle negativer Kommentare konfrontiert. Manche Fans warfen ihr vor, nach ihrem Wechsel undankbar gegenüber ihrer bisherigen Karriere und den Stationen vor WWE zu sein. Andere verdrehten ihre Worte und stellten sie in einem negativen Licht dar. Nun hat sich Monroe auf ihrem YouTube-Kanal ausführlich zu diesen Vorwürfen geäußert.

Offenes Statement auf YouTube

In dem Video machte Monroe deutlich, dass sie gelernt habe, dass es im Wrestling-Business immer zwei Gruppen geben wird: jene, die ihre Arbeit und ihren Weg unterstützen, und jene, die sie kritisieren – unabhängig davon, wie viel Einsatz sie zeige. „Ich kann nur mein Bestes geben, und die Leute, die mich lieben, werden mich lieben, und die Leute, die mich hassen, werden mich hassen, egal was passiert“, sagte Monroe. Dabei schilderte sie, dass sie oft das Gefühl habe, ihre Worte würden in Interviews oder Videos aus dem Zusammenhang gerissen und dadurch falsch dargestellt.

Monroe erinnerte in diesem Zusammenhang an die Zeit, bevor sie Profi-Wrestlerin wurde. Sie berichtete, wie sie vor fünf bis sechs Jahren ihr Elternhaus verließ, um den Traum zu verfolgen, eines Tages WWE-Superstar zu werden. Sie habe ihr gesamtes Erspartes genutzt, um zu WWE-Großveranstaltungen wie WrestleMania und dem Royal Rumble zu reisen. „Ich habe mein ganzes Geld gespart, um bei diesen Shows live dabei zu sein. Das waren für mich Meilensteine, die mich in meiner Leidenschaft nur bestärkt haben“, so Monroe.

Bereits vor ihrem offiziellen WWE-Debüt habe sie in einem Vlog versucht, über diese Erfahrungen zu sprechen. Heute jedoch habe sie oft Hemmungen, offen zu sprechen, da sie befürchte, erneut missverstanden oder als undankbar dargestellt zu werden.

Dankbarkeit für ihre Wrestling-Reise

Trotz der Kritik machte Monroe unmissverständlich klar, dass sie auf ihre bisherige Laufbahn stolz ist. Ihre Reise führte sie rund um den Globus, wo sie mit vielen renommierten Namen der Wrestling-Szene zusammenarbeitete. „Ich habe so viel Glück. Ich konnte die Welt bereisen, mit den besten Wrestlern im Ring stehen, großartige Geschichten erzählen und mit talentierten Autoren und Produzenten arbeiten. Nicht eine Sekunde lang würde ich etwas ändern wollen, und ich bin nicht undankbar – ich bin so dankbar“, sagte Monroe.

Sie betonte, dass sie in jede ihrer bisherigen Stationen im Wrestling 110 Prozent Einsatz gesteckt habe. Ihre Leidenschaft für das Business sei unverändert stark, und sie wolle diese Einstellung auch in Zukunft beibehalten. „Egal was passiert, ich weiß, dass ich eines Tages in den Ruhestand gehen kann mit dem Wissen, immer alles gegeben zu haben“, erklärte sie.

Kontroverse um Body-Shaming-Promo

Der jüngste Anlass für die verstärkte Online-Kritik war eine Promo, die Monroe im vergangenen Monat hielt. Darin richtete sie sich gegen Jordynne Grace und griff deren Körperbau an. Diese Body-Shaming-Promo löste in sozialen Medien eine deutliche Reaktion aus und brachte ihr sowohl von Fans als auch von Teilen der Wrestling-Community Gegenwind ein.

Monroe nahm in ihrem YouTube-Statement nicht direkt Stellung zu den Inhalten der Promo, betonte jedoch, dass sie sich von negativen Stimmen nicht beirren lassen werde. Stattdessen wolle sie ihren Fokus darauf legen, im Ring bestmögliche Leistungen zu zeigen und ihre Freude am Wrestling zu bewahren.

Stolz auf den Platz bei WWE

Abschließend machte Monroe deutlich, dass sie trotz aller Online-Anfeindungen stolz ist, Teil von WWE zu sein. „Ich möchte, dass die Leute verstehen, dass meine Leidenschaft und Hingabe echt sind. Ich habe jeden einzelnen Job im Wrestling mit voller Energie angenommen, und das werde ich auch weiterhin tun – egal, ob es dem Internet gefällt oder nicht“, sagte sie.

Ihre Botschaft an die Kritiker ist eindeutig: Sie werde weiterhin ihren Weg gehen, sich im Ring beweisen und die Möglichkeit, bei WWE zu arbeiten, voll auskosten. Für sie ist klar, dass kein negativer Kommentar und keine verdrehte Aussage daran etwas ändern kann.

Torrie Wilson offen für ein weiteres WWE-Match – unter einer Bedingung

Ehemalige WWE-Superstars haben schon oft überraschende Comebacks gefeiert. Auch Torrie Wilson, eine der bekanntesten WWE-Diven der 2000er-Jahre, schließt eine Rückkehr in den Ring nicht aus – allerdings unter klaren Voraussetzungen.

In einem Interview mit SHAK Wrestling wurde Wilson direkt gefragt, ob sie sich ein weiteres Match vorstellen könne. Ihre Antwort fiel eindeutig aus: Die Tür sei für jemanden, der einmal im Wrestling aktiv war, nie vollständig geschlossen. Sie betonte, dass sie noch immer das Gefühl habe, ein Match bestreiten zu können, wenn sich die richtige Gelegenheit biete.

Bedingungen für ein mögliches Comeback

Wilson stellte klar, dass sie nur unter bestimmten Umständen zurückkehren würde. Vor allem müsse es sich um eine besondere Gelegenheit handeln, die es wert sei, noch einmal in den Ring zu steigen. In diesem Fall wolle sie jedoch nicht unvorbereitet auftreten, sondern sich intensiv darauf vorbereiten. „Ich müsste mich gründlich vorbereiten, denn ich möchte nicht zurückkehren und etwas zeigen, bei dem die Leute nicht beeindruckt sind. Die Zuschauer sollen denken: ‚Wow, sie ist wirklich eine Sportlerin.‘ Vor allem möchte ich am Ende stolz auf meine Leistung sein“, erklärte Wilson. erklärte Wilson.

Ihr Ziel sei es, den Fans zu zeigen, dass sie auch heute noch eine Athletin sei, und gleichzeitig sich selbst zu beweisen, dass sie noch auf hohem Niveau auftreten könne.

Rückblick auf ihre Karriere

Torrie Wilson zog sich 2008 aus dem professionellen Wrestling zurück, nachdem sie WWE verlassen hatte. Während ihrer aktiven Zeit war sie Teil vieler Storylines und rivalisierte unter anderem mit Stars wie Trish Stratus, Sable und Dawn Marie.

Trotz ihres offiziellen Rücktritts trat Wilson in den folgenden Jahren immer wieder sporadisch für WWE auf. Besonders in Erinnerung blieb ihr Auftritt beim Women’s Royal Rumble 2021, der bis heute ihr letztes Match darstellt.

2 Kommentare

  1. Jede Wrestler und Wrestlerin träumt im Leben davon bei der WWE zu arbeiten. Aber sobald man sie im Ringverlauf/Story nicht richtig eingesetzt wurde und ihre Matches ausschliesslich in die mittleren und unteren Klasse eingesetzt wird und letzlich dann entlassen wird. Dann gibt es starke Kritik gegen die WWE. Karion Kross kritisierte kürzlich die WWE dass man seine Frau bei Verhandlungen nicht einbezogen wurde.

    • Glaube kaum, dass JEDE Person davon träumt bei WWE zu arbeiten. Außerdem lässt sich noch überhaupt nicht einschätzen, wie erfolgreich Blake in der WWE sein wird. Aber Hauptsache schon einmal im Vorfeld meckern. Typisch IWC.

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