Rikishi hat sich in seinem Podcast deutlich zur aktuellen Darstellung von Bo Dallas und The Wyatt Sicks geäußert. Hintergrund ist die laufende Auseinandersetzung zwischen der Gruppierung um Uncle Howdy und Solo Sikoa sowie dessen MFT innerhalb der WWE-Shows.
Im Gespräch machte der WWE Hall of Famer klar, dass ihn die Entwicklung der Storyline persönlich berührt. Besonders im Hinblick auf das Vermächtnis des verstorbenen Bray Wyatt, dessen bürgerlicher Name Windham Rotunda war, verfolge er die Situation mit großer Aufmerksamkeit: „Ich hatte einfach von Anfang an das Gefühl, dass wir, nachdem sein Bruder (Bray Wyatt) gestorben war, uns alle versammelt haben, um die Erinnerung an Bray Wyatt wirklich festzuhalten. Als wir sahen, dass Bo den gleichen Charakter weiterführen würde, waren wir sehr glücklich. Für viele Wrestling-Fans war das etwas sehr Persönliches, weil wir alle Bray Wyatt lieben. Man kann sich also vorstellen, unter welchem Druck der Bruder steht.“
Persönliche Verbindung zur Familie Rotunda
Rikishi erklärte, dass ihn die Thematik auch deshalb besonders bewegt, weil er seit vielen Jahren mit der Familie Rotunda verbunden ist. Er betonte, dass er sich für Bo Dallas denselben Erfolg wünsche, den er sich einst für Windham Rotunda in der WWE erhofft habe.
Gleichzeitig stellte er offen infrage, ob das Unternehmen seinem Eindruck nach ausreichend kreative Unterstützung leistet. Dabei deutete er an, dass es aus seiner Sicht möglicherweise interne Faktoren geben könnte, die den Verlauf beeinflusst haben: „Ich habe das Gefühl, dass das WWE-Team ihn im Stich gelassen hat. Vielleicht war es etwas Persönliches? Oder sie haben Bo’s Team einfach aufgegeben.“
Zweifel an der kreativen Ausrichtung
Im weiteren Verlauf machte Rikishi deutlich, dass seiner Ansicht nach selbst großes Engagement eines Talents nicht ausreiche, wenn kreative Leitung und Produktion nicht vollständig hinter einem Projekt stehen. Aus seiner Perspektive sei es entscheidend, dass eine klare Vision verfolgt werde, insbesondere in einer Phase, in der sich die WWE traditionell auf die Road to WrestleMania zubewege.
Er erklärte, dass er eine Fortsetzung der Fehde zwischen Solo Sikoas Gruppierung und der Fraktion um Uncle Howdy nur dann sinnvoll finde, wenn eine klare Richtung erkennbar sei.
Emotionales Vermächtnis im Fokus
Die Storyline rund um The Wyatt Sicks steht im Schatten des Vermächtnisses von Bray Wyatt, der über Jahre hinweg eine prägende Figur im WWE-Programm war. Entsprechend aufmerksam verfolgen viele Zuschauer, wie das Unternehmen mit dieser Thematik umgeht.
WWE startet neue Tryouts in Orlando
World Wrestling Entertainment hat in Orlando, Florida, eine neue Runde von Tryouts begonnen. Talente aus unterschiedlichen Bereichen sind in dieser Woche angereist, um am Auswahlprozess teilzunehmen. Dabei handelt es sich sowohl um erfahrene unabhängige Wrestler als auch um Athleten, die bislang keine Ring-Erfahrung gesammelt haben.
Nach Angaben von Fightful Select beginnt der Prozess für die eingeladenen Teilnehmer zunächst mit einer medizinischen Untersuchung. Erst wenn diese erfolgreich absolviert wurde, erhalten die Talente die Möglichkeit, ihr Können im Ring zu demonstrieren: „Die WWE-Tryouts beginnen am Dienstag, wenn die Talente in Orlando sind, um sich medizinisch untersuchen zu lassen. Wenn alles gut läuft, werden die Tryouts im Laufe der Woche fortgesetzt.“
Mischung aus Indie-Erfahrung und neuen Athleten
In den vergangenen Monaten lag ein spürbarer Fokus auf der Verpflichtung etablierter Namen aus der unabhängigen Wrestlingszene. Gleichzeitig setzt das Unternehmen jedoch weiterhin auf Athleten ohne vorherige Wrestling-Erfahrung, um langfristig neue Talente aufzubauen: „In den letzten Monaten war bei den Tryouts eine starke Präsenz von unabhängigen Wrestlern zu verzeichnen. Uns wurde jedoch mitgeteilt, dass es immer noch einige Teilnehmer gibt, die ohne Wrestling-Erfahrung rekrutiert wurden.“
Diese Kombination aus erfahrenen Ring-Performern und sportlichen Quereinsteigern gehört seit Jahren zur Talentstrategie der WWE. Während unabhängige Wrestler häufig bereits über ein ausgeprägtes Matchverständnis verfügen, bringen Athleten aus anderen Sportarten oft körperliche Voraussetzungen mit, die im Performance Center weiterentwickelt werden können.
Vertragsentscheidungen benötigen Zeit
Die Entscheidung darüber, wer letztlich einen Vertrag erhält, erfolgt nicht unmittelbar nach Abschluss eines Tryouts. Der Auswahlprozess kann sich über Wochen oder Monate hinziehen. Selbst jetzt werden noch Namen aus früheren Veranstaltungen bekannt: „Was die Leute angeht, die bei den Tryouts im letzten Monat unter Vertrag genommen wurden, lernen wir gerade erst einige Namen kennen, die bei den Tryouts in der Summerslam-Woche unter Vertrag genommen wurden, daher könnte es noch eine Weile dauern, bis wir Gewissheit haben.“
Diese Aussage verdeutlicht, dass die Auswertung der Leistungen sowie interne Abstimmungen Zeit beanspruchen. Vertragsabschlüsse werden oftmals erst nach einer detaillierten Prüfung bekannt gegeben.
Nicht alle Hoffnungen erfüllen sich
Neben positiven Nachrichten über mögliche Vertragsabschlüsse gibt es auch Absagen. Der Bericht bestätigt, dass einige Teilnehmer aus den Tryouts im Januar bereits informiert wurden, dass sie keinen Vertrag erhalten werden: „Wir wissen, dass einigen Talenten aus den Tryouts im Januar mitgeteilt wurde, dass sie keinen Vertrag erhalten werden.“
Damit bleibt der Auswahlprozess hart und wettbewerbsintensiv. Die aktuelle Runde in Orlando setzt diese Entwicklung fort. Während einige Talente möglicherweise den nächsten Schritt in Richtung WWE-Karriere machen, endet für andere der Weg bereits nach der ersten Sichtung.
Ehrlicherweise muss man sagen, dass die „The Wyatt Family“ die Fans heute nicht mehr interessieren. Bray Wyatt ist nicht einfach zu ersetzen und die Gruppe kann nicht einfach so weitergeführt werden.
Das Wyatt bzw. Fiend Ding war schon tot, als Windham Rotunda noch lebte. Die originale Wyatt Family war großartig inszeniert. das Fiend Ding war teilweise gut, vor allem die Promos, die Umsetzung im Ring war da schon mau. Und der letzte Run von Rotunda als Fiend war eine einzige Enttäuschung. Man hätte die Wyatt Six nie zurückbringen brauchen, das hat nichts mit „Ehrung des Vermächtnisses“ zu tun. Die Wahrheit ist, weil kreativ nichts mehr geht, reitet man ein totes Pferd weiter, bis es zusammenklappt. Ist aber nicht nur im Wrestling so, siehe die unzähligen Fortsetzungen von Star Wars, Indiana Jones, Rocky etc.
War halt von Anfang an Blödsinn.
Die Wyatt Family ohne Bray macht keinen Sinn und man hat hier einfach versucht einige aussortierte Wrestler zu verarbeiten in eine Gruppierung um auf der Beliebtheit des toten Bray Wyatts rumzureiten. Ich fand das ganze von Anfang an auch leicht geschmacklos ehrlich gesagt.
Die Zeit „mystischer“ Figuren im Wrestling ist ohnehin vorbei… man hat ja auch mehrfach versucht einen Undertaker zu ersetzen, das klappte nie. Bray war noch am nächsten dran.
Dazu muss man auch mal ehrlich sagen… egal wie eine Gruppe aufgezogen wird, wenn da keine talentierten guten Wrestler drin sind die neben In-Ring Fähigkeiten auch noch etwas mehr mitbringen, wird das sowieso nix. Und da ist aber niemand in dieser Gruppe. Es sind alles durchschnittswrestler die es wie Sand am Meer gibt.
Bray hatte was besonderes, seine Idee, seine Fähigkeiten, seine Promos und sein Charisma… das hat kein einziger dieser Gruppe. Da helfen dann auch unheimliche Kostüme nicht weiter.
Ein Wrestling-Stable das nur auf dem Fundament eines beliebtne toten Wrestlers aufgebaut ist kann nicht funktionieren und wird es auch nie.
Die Leute wollen Bray, nicht Bray-Wannabes.
Und so wie die Gruppe eingesetzt wurde war das eh zum scheitern verurteilt… tauchen mal auf, machen irgendwas das keinen interessiert, und das wars dann… ohne Sinn, ohne Story, ohne fortlaufendes Konzept. Braucht niemand sowas… und will auch keiner.
Früher nannte man sowas „Pausenclowns“. Dafür reicht ein „Boogeyman“ aber auch aus. Oder Hornswoggle, oder Danhausen, was auch immer… dafür brauch ich keine 6 Leute in einer Gruppe die an Bray Wyatts „Family“ Idee angelehnt ist.