Xavier Woods hat sich persönlich zu seinem aktuellen Gesundheitszustand geäußert und dabei vorsichtig optimistische Töne angeschlagen. Nachdem Kofi Kingston in der RAW-Ausgabe vom 16. Februar bekannt gegeben hatte, dass sein Tag Team Partner mit einer Schulterverletzung zu kämpfen hat und eine Pause einlegen muss, folgte nun ein direktes Update des 13-fachen WWE Tag Team Champions.
Verletzung noch nicht vollständig ausgeheilt
Während des WWE 2K26 Creator Fest im WWE-Hauptquartier sprach Woods im Interview mit WrestleZone offen über seine Situation. Dabei machte er deutlich, dass die Schulter weiterhin Probleme bereitet: „Ich fühle mich gut. Aber wenn ich etwas mit meiner Schulter hebe, tut es weh. Ich habe sie quasi durch den Fleischwolf gedreht, mal sehen, wie es weitergeht.“
Trotz dieser Beschwerden zeigte sich Woods zuversichtlich, dass keine langfristige Pause notwendig sein wird. Eine Operation scheint derzeit nicht im Vordergrund zu stehen. Stattdessen liegt der Fokus auf Rehabilitation: „Hoffentlich sind es nur ein paar Wochen Physiotherapie, dann können wir wieder loslegen. Aber wenn nicht, werde ich es allen mitteilen. Aber ja, es ist alles in Ordnung. Wir bleiben einfach positiv.“
Diese Aussagen deuten darauf hin, dass aktuell mit konservativen Maßnahmen gearbeitet wird. Für Fans von The New Day ist das zumindest ein vorsichtig positives Signal, da eine längere Auszeit womöglich vermieden werden könnte.
Leidenschaft für Gaming bleibt zentraler Bestandteil
Neben dem Verletzungsupdate sprach Woods auch über einen anderen wichtigen Teil seiner Karriere. Als Gesicht von UpUpDownDown und durch seine enge Verbindung zur WWE 2K-Reihe hat er sich über Jahre hinweg als einer der bekanntesten Gaming-Botschafter im Wrestling etabliert.
Er beschrieb, welche Bedeutung Videospiele für ihn und viele andere Talente im Backstagebereich haben: „Es gibt definitiv eine Menge Jungs und Mädchen in der Umkleidekabine, die Videospiele spielen. Das ist für uns einfach eine weitere Möglichkeit, in der Umkleidekabine zusammenzukommen, eine weitere Gemeinsamkeit, die uns verbindet. Für mich sind Videospiele wie ein sicherer Ort, genau wie Wrestling, als ich klein war.“
Für Woods ist die Verbindung zwischen Wrestling und Gaming nicht bloß ein Marketingaspekt, sondern eine persönliche Herzensangelegenheit: „Die Tatsache, dass ich nicht nur miterleben darf, wie meine beiden Leidenschaften verschmelzen, sondern auch einer der Gründe dafür bin, dass sie verschmelzen, ist ein wirklich gutes Gefühl. Ich habe das Gefühl, dass ich während meiner Zeit als Wrestler wirklich meine Spuren hinterlassen und dazu beigetragen habe, dass man sich in diesem Sport wohlerfühlt und man selbst sein kann, anstatt nach oben zu klettern, zu versuchen, so zu sein, wie alle anderen es von einem erwarten, und sich dabei selbst zu verlieren.“
Achtung: Spoiler-Warnung
Wer die aktuelle Ausgabe von WWE RAW noch nicht gesehen hat, sie sich aber unvoreingenommen ansehen möchte, sollte an dieser Stelle nicht weiterlesen. Im folgenden Text werden zentrale Entwicklungen und Match-Ausgänge der Show thematisiert.
WWE Elimination Chamber: Pläne nach möglicher Verletzung von Bronson Reed offenbar kurzfristig angepasst
Die letzte Qualifikation für das Männer-Elimination-Chamber-Match 2026 bei WWE RAW am 23. Februar in der State Farm Arena in Atlanta sorgte für Gesprächsstoff. Im Eröffnungsmatch des Abends trafen Jey Uso, El Grande Americano und Bronson Reed im Triple Threat Match aufeinander, um den finalen Startplatz in der Chamber zu sichern. Bereits qualifiziert waren zuvor Randy Orton, LA Knight, Cody Rhodes, Je’Von Evans und Trick Williams. Entsprechend hoch war die Bedeutung dieses letzten Qualifikationsmatches.
Offensichtliche Verletzung mitten im Match
Das Match war von Beginn an körperbetont und intensiv geführt. Während Jey Uso und El Grande Americano phasenweise das Tempo bestimmten, gelang es Reed immer wieder, mit seiner physischen Dominanz das Momentum auf seine Seite zu ziehen. Nach einer Werbeunterbrechung verschärfte sich das Geschehen weiter.
Gegen Ende des Matches schien sich Reed jedoch eine Verletzung zuzuziehen. Der Ringrichter unterbrach kurzzeitig das Geschehen, um seinen Zustand zu überprüfen. Nach einer kurzen Pause wurde das Match fortgesetzt, doch die Dynamik hatte sich sichtbar verändert. Schließlich setzte sich Jey Uso mit seinem Splash durch und sicherte sich damit offiziell den letzten Platz im Elimination Chamber Match.
Bericht deutet auf ursprünglichen Sieger hin
Nach der Show veröffentlichte WrestleVotes ein Update, das den Ausgang des Matches in ein anderes Licht rückt. Dort hieß es wörtlich: „Hoffentlich geht es Bronson Reed gut. Er war der geplante Sieger dieses Matches.“
Sollte diese Information zutreffen, hätte die WWE den Ausgang des Matches aufgrund von Reeds Verletzung kurzfristig ändern müssen. In diesem Fall würde Jey Usos Sieg nicht dem ursprünglichen Plan entsprechen, sondern wäre eine spontane Entscheidung infolge der Situation im Ring gewesen.
Auswirkungen auf der Road to WrestleMania möglich
Mit dem bestätigten Sieg steht Jey Uso nun offiziell im Teilnehmerfeld der Elimination Chamber 2026, die am 28. Februar in Chicago stattfinden wird.
Im weiteren Verlauf der Show informierte Michael Cole die Zuschauer darüber, dass „Big“ Bronson Reed einen „distalen Bizepsriss“ erlitten hat. Aufgrund dieser Verletzung wird er für unbestimmte Zeit ausfallen.
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