WWE wird beim John Cena Classic konkreter: Der mögliche Termin fällt besonders auf

John Cena steht mit einem WWE‑Mikrofon für eine Ankündigung im Ring
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John Cena hat seine aktive WWE-Karriere beendet, doch eines seiner persönlichsten Projekte soll erst noch richtig beginnen. Seit der ersten Ankündigung des John Cena Classic sind viele Details offen geblieben. Hinter den Kulissen scheint das Konzept inzwischen jedoch deutlich konkretere Formen anzunehmen.

WWE soll den 12. Dezember ins Auge gefasst haben

Nach Informationen von False Finish prüft WWE derzeit Samstag, den 12. Dezember 2026, als möglichen Termin für den ersten John Cena Classic. Endgültig festgelegt wurde das Datum bislang allerdings nicht. Auch ein Austragungsort steht weiterhin nicht fest.

Die neue Information passt auffällig gut zu mehreren vorherigen Berichten. Fightful Select hatte bereits Anfang August erfahren, dass WWE den Dezember für die Veranstaltung anvisiert. PWInsider konkretisierte das Zeitfenster zuletzt weiter und berichtete, dass der Classic nach Survivor Series: WarGames stattfinden soll. Die Großveranstaltung ist für Samstag, den 28. November 2026, in Houston angesetzt. Der nun genannte 12. Dezember würde damit exakt zwei Wochen später liegen.

Das Datum hätte für John Cena eine besondere Bedeutung

Der mögliche Termin wäre auch aus einem anderen Grund bemerkenswert. Cena bestritt sein letztes Match am 13. Dezember 2025 bei Saturday Night’s Main Event gegen Gunther. Sollte WWE tatsächlich den 12. Dezember auswählen, würde der erste John Cena Classic damit genau einen Tag vor dem ersten Jahrestag seines Karriereendes stattfinden.

Dass ein solcher Zeitraum schon länger als sinnvoll angesehen wurde, ist ebenfalls bekannt. WrestleVotes Radio berichtete bereits im Mai bei Fightful Select, dass ein Termin Anfang Dezember logistisch gut passen und gleichzeitig rund um den Jahrestag von Cenas Abschied liegen könnte. Damals waren allerdings weder ein konkretes Datum noch eine Venue festgelegt.

John Cena bestätigte zuletzt den Fortbestand des Projekts

Die längere Phase ohne eine offizielle WWE-Ankündigung hatte zwischenzeitlich Zweifel daran aufkommen lassen, ob die Veranstaltung überhaupt noch wie vorgesehen stattfinden würde. Cena räumte diese Spekulationen Ende Juli während der San Diego Comic-Con aus.

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Im Gespräch mit „Extra“ machte er deutlich, dass WWE weiterhin aktiv an dem Projekt arbeite. Größere Details wollte er noch nicht preisgeben, zeigte sich aber ausgesprochen begeistert von der Idee und stellte den Fans gegen Ende des Kalenderjahres etwas Besonderes in Aussicht.

Die Idee entstand rund um Cenas eigenes Abschiedsmatch

Cena kündigte das John Cena Classic erstmals am 9. Mai bei WWE Backlash öffentlich an. Die grundsätzliche Idee war bereits zuvor entstanden und hängt eng mit seinem eigenen Karriereende zusammen. Für sein letztes Match bei Saturday Night’s Main Event wollte Cena vermeiden, dass sich die gesamte Veranstaltung ausschließlich um seinen Abschied dreht. Neben etablierten WWE-Stars sollten deshalb auch jüngere Talente eine größere Bühne erhalten.

An diesem Abend bekamen unter anderem Oba Femi, Sol Ruca und Je’Von Evans zusätzliche Aufmerksamkeit. Aus dieser Idee heraus entwickelte Cena schließlich ein eigenständiges Format, das auch nach seinem Karriereende neue und etablierte Wrestler zusammenbringen soll.

Cena sieht den Classic als WWE-Version eines All-Star Games

In späteren Interviews beschrieb Cena das Konzept als eine Art WWE-All-Star-Game. Geplant ist ein eigenständiger Event an einem Abend, bei dem Stars aus dem Main Roster und Talente aus NXT gemeinsam auftreten sollen. Das John Cena Classic soll dabei nicht zwingend von langfristig aufgebauten Fehden abhängig sein. Vielmehr möchte Cena den Teilnehmern eine Bühne geben, auf der sie innerhalb einer einzigen Veranstaltung zeigen können, was sie besonders macht.

Cena stellte außerdem in Aussicht, die Teilnehmer persönlich auszuwählen und möglicherweise bei Raw, SmackDown und NXT aufzutreten, um die Einladungen zu überreichen. Wie viele Wrestler teilnehmen werden und wie die genaue Matchstruktur aussieht, ist weiterhin nicht bekannt.

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Die Fans sollen über den Champion entscheiden

Ein wichtiger Bestandteil des Konzepts ist die Beteiligung der Zuschauer. Am Ende der Show sollen die Fans darüber abstimmen, welcher Teilnehmer sie während des Abends am stärksten überzeugt hat. Dieser Wrestler würde zum ersten John Cena Classic Champion gekürt.

Dabei sollen nicht ausschließlich Matchsiege entscheidend sein. Cena erklärte, dass theoretisch auch ein Wrestler ausgezeichnet werden könne, der zuvor verloren hat, aber das Publikum besonders überzeugen konnte.

Genau dieser Punkt sorgte nach der ursprünglichen Ankündigung auch für Kritik. Einige Fans befürchteten, Siege und Niederlagen könnten dadurch an Bedeutung verlieren. Cena zeigte Verständnis für diesen Einwand und machte deutlich, dass das genaue System noch ausgearbeitet werden müsse.

Offen ist zudem, wie WWE eine Manipulation des Fan-Votings verhindern möchte. Cena äußerte zuletzt ausdrücklich den Wunsch, dass Bots oder zahlreiche zusätzliche Accounts keinen Einfluss auf das Ergebnis nehmen können.

Der Belt soll eher wie eine Trophäe funktionieren

Auch die geplante Auszeichnung soll sich von einer klassischen WWE Championship unterscheiden. Der Gewinner soll den John Cena Classic Belt behalten und ihn anschließend nicht regulär verteidigen müssen. Die Championship ist vielmehr als dauerhafte Trophäe für den jeweiligen Sieger vorgesehen.

Wenn das Event künftig jährlich stattfindet, könnte bei jeder Ausgabe ein neuer Wrestler ausgezeichnet werden. Cena möchte erreichen, dass die Einladung zum Event selbst bereits etwas Besonderes ist und sich Talente wünschen, Teil der Veranstaltung zu sein.

Netflix zeigte bereits Interesse an der Übertragung

Noch ungeklärt ist, wo das John Cena Classic ausgestrahlt wird. WrestleVotes Radio berichtete bereits im Mai bei Fightful Select, dass Netflix Interesse an einer Übertragung gezeigt habe. Eine endgültige Vereinbarung wurde bislang ebenso wenig bekannt gegeben wie ein Austragungsort.

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