Die aktuellen TV-Quoten und Streaming-Zahlen der WWE zeigen unterschiedliche Entwicklungen bei den drei großen Shows. Während sich WWE SmackDown im Zuge der Road to WrestleMania langsam erholt, bleibt WWE RAW auf Netflix weiterhin konstant stark. WWE NXT hingegen präsentiert sich stabil im Wochenvergleich, verzeichnet jedoch deutliche Rückgänge im Jahresvergleich.
SmackDown profitiert von WrestleMania-Saison, bleibt aber unter Vorjahresniveau
Zu Jahresbeginn hatte WWE SmackDown Schwierigkeiten, die Zuschauerzahlen zu steigern, da die Show über drei Wochen hinweg unter der Marke von einer Million Zuschauern blieb. Seit dem Ende des Royal Rumble und dem Beginn der WrestleMania-Saison zeigt sich jedoch eine schrittweise Erholung der Show.
Die Ausgabe vom 20. März 2026 erreichte laut Wrestlenomics und Programming Insider durchschnittlich 1,439 Mio. Zuschauer. Damit verzeichnete die Show die zweithöchste Zuschauerzahl des Jahres. In der Zielgruppe der 18- bis 49-Jährigen wurde ein Wert von 0,32 Punkten erzielt. Im Vergleich zur Vorwoche entspricht dies einem Anstieg der Gesamtzuschauerzahl um ein Prozent, während der Wert in der Zielgruppe unverändert blieb.
Trotz der Konkurrenz durch mehrere College-Basketballspiele im Rahmen der March Madness konnte sich SmackDown auf Platz sechs der meistgesehenen Kabelsendungen des Abends positionieren. Auch die Ticketverkäufe entwickelten sich positiv. Für die Veranstaltung im Lenovo Center in Raleigh, North Carolina, wurden 12.961 Tickets verkauft. Damit wurde die höchste Ticketverkaufszahl für eine WWE-Show in diesem Markt seit dem Jahr 2021 erreicht.
Im direkten Vergleich zum Vorjahr zeigt sich jedoch weiterhin ein Rückgang. Seit März 2025 ist die Gesamtzuschauerzahl um 12 Prozent gesunken. In der Zielgruppe der 18- bis 49-Jährigen fällt der Rückgang mit 35 Prozent noch deutlicher aus. Mit Blick auf WrestleMania 42 bleibt offen, ob SmackDown die positive Entwicklung fortsetzen und erstmals in diesem Jahr die Marke von 1,5 Millionen Zuschauern überschreiten kann.
RAW bleibt auf Netflix konstant stark und erreicht neue Ranking-Bestwerte
WWE RAW profitiert weiterhin deutlich von der Road to WrestleMania und der Verfügbarkeit auf Netflix. Seit dem Royal Rumble bewegt sich die Show konstant im Bereich zwischen 2,8 und 3,0 Millionen Zuschauern und gehört regelmäßig zu den meistgesehenen Inhalten der Plattform.
Die Ausgabe vom 23. März 2026 aus Boston, Massachusetts, erreichte im Laufe der Woche 2,9 Millionen Zuschauer. Damit lag sie leicht unter dem Wert der Vorwoche mit 3,0 Millionen, bewegte sich jedoch weiterhin im stabilen Durchschnitt der letzten Wochen. Auch bei den Sehminuten wurde mit 5,5 Millionen ein leichter Rückgang im Vergleich zu den 5,9 Millionen der Vorwoche verzeichnet.
Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung in den Rankings. Trotz leicht gesunkener Werte konnte sich RAW in der globalen Netflix-Rangliste vom achten auf den sechsten Platz verbessern. Damit stellt die Ausgabe gemeinsam mit der Folge vom 2. März die bislang beste Platzierung der Show in den globalen Top Ten dar. In den USA belegte RAW den dritten Platz und erreichte damit zum zweiten Mal in Folge eine Top-3-Platzierung.
Inhaltlich stand die Show erneut im Zeichen der Auseinandersetzung zwischen CM Punk und Roman Reigns. Beide werden bei WrestleMania um Punks World Heavyweight Championship gegeneinander antreten.
NXT stabil im Wochenvergleich, aber mit deutlichen Verlusten im Jahresvergleich
WWE NXT bewegt sich weiterhin auf dem Weg zu seinem nächsten Premium-Live-Event „Stand & Deliver“, das am 4. April in St. Louis stattfinden wird. Die Ausgabe vom 24. März 2026 aus dem WWE Performance Center in Orlando verzeichnete dabei nur geringe Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche.
Die Show erreichte 581.000 Zuschauer, was einem leichten Rückgang von einem Prozent gegenüber den 588.000 Zuschauern der Vorwoche entspricht. In der Zielgruppe der 18- bis 49-Jährigen wurde ein Wert von 0,08 Punkten erzielt, was einen Anstieg von 14 Prozent im Vergleich zum Wert von 0,07 darstellt.
Im Vergleich zum Durchschnitt der letzten vier Wochen von 580.000 Zuschauern blieb die Reichweite stabil. Deutlich negativer fällt hingegen der Jahresvergleich aus. Gegenüber März 2025 ist ein Rückgang von 19 Prozent zu verzeichnen, als der Durchschnitt noch bei 712.000 Zuschauern lag. Auch die Einschaltquote ging im Vergleich zum Vorjahreswert von 0,15 um 47 Prozent zurück.
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