WWE Royal Rumble 2026 in Riad: Zuschauerzahlen, Kommentatoren, ESPN-Präsenz und Beobachtungen aus der Arena

Blick in das WWE Roal Rumble Stadion in Saudi-Arabien

Der WWE Royal Rumble 2026 ist am Samstag in Riad, Saudi-Arabien, über die Bühne gegangen. Rund um das Premium-Live-Event wurden im Nachgang weitere bestätigte Details bekannt, die sich auf die Zuschauerzahlen, das eingesetzte Kommentatorenteam, die internationale Medienbegleitung sowie auf organisatorische Abläufe und die Wahrnehmung des Publikums während der Übertragungen beziehen. Auffällig war insbesondere, dass sowohl bei SmackDown am Freitag als auch beim Royal Rumble selbst die Arena zu Beginn leerer wirkte und sich im Verlauf der Veranstaltungen sichtbar füllte.

Zuschauerzahlen und Bedeutung des Events

Nach Informationen von PWInsider ging die WWE im Vorfeld davon aus, dass mehr als 25.000 Zuschauer den King Abdullah Financial District in Riad besuchen würden. Der Royal Rumble zählt seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Veranstaltungen im WWE-Jahreskalender und markiert traditionell den Beginn der Road to WrestleMania. Entsprechend hoch war die internationale Aufmerksamkeit, die dem Event entgegengebracht wurde.

Die Show wurde weltweit übertragen und richtete sich sowohl an das Publikum vor Ort als auch an Fans in Nordamerika, Europa und weiteren internationalen Märkten. Damit unterstrich die WWE erneut den globalen Stellenwert des Royal Rumble und die strategische Bedeutung der Austragung in Saudi-Arabien.

Kommentatorenteam während des Royal Rumble 2026

Für die Übertragung des Royal Rumble 2026 waren Michael Cole und Wade Barrett als Kommentatoren im Einsatz. Die beiden begleiteten den gesamten Abend und kommentierten sämtliche Matches der Veranstaltung.

Internationale Berichterstattung durch ESPN

Begleitend zum Royal Rumble setzte die WWE auf zusätzliche mediale Präsenz durch eine Zusammenarbeit mit ESPN. Am Morgen des Veranstaltungstages wurde in der US-amerikanischen Sendung SportsCenter ein Beitrag ausgestrahlt, der sich mit einigen der bekanntesten Finisher der WWE-Geschichte beschäftigte.

In diesem Segment wurden unter anderem „Stone Cold“ Steve Austins Stunner, Kurt Angles Ankle Lock und Randy Ortons RKO vorgestellt. Der Beitrag war Teil der Royal-Rumble-Berichterstattung von ESPN, die darauf abzielte, das Event auch einem breiteren Mainstream-Publikum näherzubringen. Ergänzend dazu gaben Michael Cole und Wade Barrett direkt aus Riad eine Vorschau auf das Programm des Abends.

Vorbereitung der Royal Rumble Matches

Die Planung der beiden Royal Rumble Matches stellte auch 2026 einen besonders aufwendigen organisatorischen Prozess dar. Die Struktur dieser Matches wurde über viele Jahre hinweg maßgeblich von Pat Patterson geprägt, der während seiner Zeit bei der WWE die Abläufe dieses Matchtyps entscheidend mitentwickelte. Bis heute gilt der Royal Rumble als eines der komplexesten Formate im Wrestling.

Auch für die Veranstaltung in Riad fanden umfangreiche Proben statt, um den Ablauf der Matches detailliert vorzubereiten. Diese Proben sind ein fester Bestandteil der Eventvorbereitung und dienen dazu, Timing, Reihenfolgen und sicherheitsrelevante Aspekte exakt abzustimmen.

Proben über das gesamte Wochenende und mehr Privatsphäre

Laut einem Bericht von Sean Ross Sapp auf Fightful Select erstreckten sich die Proben für die Royal Rumble Matches, wie in den meisten Jahren zuvor, über das gesamte Wochenende. Der Austragungsort in Saudi-Arabien sorgte dabei für eine andere Atmosphäre als bei vergleichbaren Events in den Vereinigten Staaten.

Im Zusammenhang mit diesen Vorbereitungen wurde wörtlich berichtet: „Quellen aus der WWE gaben an, sie fühlten sich wohler mit der Privatsphäre, die die diesjährigen Shows ohne die vielen Autogrammjäger boten.“

Warum die Arena zu Beginn leerer wirkte

Sowohl bei der SmackDown-Ausgabe am Freitag in Riad als auch beim Royal Rumble am Samstag fiel Zuschauern auf, dass die Arena zu Beginn der Übertragungen vergleichsweise leer wirkte. Im Verlauf beider Veranstaltungen änderte sich dieser Eindruck deutlich, da die Ränge zunehmend voller erschienen.

Berichte und Fanbeobachtungen deuteten darauf hin, dass dieser Eindruck nicht zwingend auf eine geringe Gesamtzuschauerzahl zurückzuführen war. Vielmehr spielten mehrere Faktoren eine Rolle. Kameraperspektiven und Beleuchtung beeinflussten den optischen Eindruck insbesondere zu Beginn der Shows, da größere und noch nicht vollständig besetzte Bereiche der Arena gezeigt wurden.

Hinzu kamen Besonderheiten rund um den Ticketmarkt, die im Zusammenhang mit den Veranstaltungen in Riad thematisiert wurden. Infolgedessen nahmen zahlreiche Zuschauer ihre Plätze offenbar erst im Laufe der Shows ein. Diese verzögerte Platzbelegung spiegelte sich sowohl bei SmackDown als auch beim Royal Rumble im TV-Bild wider.

Mit fortschreitender Dauer der Veranstaltungen wirkte die Arena zunehmend gefüllt, während sich auch die Kameraführung stärker auf die besetzten Zuschauerbereiche konzentrierte.

Siehe auch: WWE Royal Rumble: Alle Ergebnisse & Videos aus Riad, Saudi-Arabien (31.01.2026)

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