WWE kündigt große Europa-Tour für 2027 an: Mehrere Städte feiern besondere Premieren

Offizielles WWE Road to Royal Rumble Event Promo Poster
wrestling-point.de Newsquelle festlegen

WWE setzt seinen internationalen Kurs auch 2027 konsequent fort. Nachdem Europa in den vergangenen Jahren immer häufiger Austragungsort regulärer TV-Shows und großer Tourneen war, steht bereits zu Beginn des kommenden Jahres die nächste umfangreiche Reise bevor.

Dabei kehrt das Unternehmen nicht nur in mehrere bekannte Märkte zurück. Einige Städte erleben gleichzeitig besondere Premieren, während andere Länder nach längerer Pause wieder Teil des WWE-Tourplans werden.

WWE plant acht Shows in sieben europäischen Ländern

WWE hat offiziell die „Road to Royal Rumble Tour“ für Januar 2027 angekündigt. Insgesamt sind acht Veranstaltungen in sieben europäischen Ländern geplant. Die Tour beginnt am 15. Januar mit Friday Night SmackDown in Brüssel und endet zehn Tage später mit Monday Night RAW in Dublin.

Neben Belgien und Irland stehen auch Polen, die Niederlande, Schottland, England, Schweden und Ungarn auf dem Reiseplan. Die Tour besteht aus vier regulären TV-Shows sowie vier „Road to Royal Rumble Supershows“.

Damit verbindet WWE erneut wöchentliche Fernsehproduktionen mit klassischen Live Events und führt die Entwicklung der vergangenen Jahre fort, europäische Märkte deutlich stärker in die regulären TV-Planungen einzubeziehen.

Dublin bekommt erstmals eine Ausgabe von Monday Night RAW

Besondere Bedeutung besitzt der Abschluss der Tour. Am 25. Januar wird Monday Night RAW erstmals überhaupt aus Dublin ausgestrahlt. Austragungsort ist die 3Arena. Die Ankündigung dieses Termins erfolgte bereits einige Tage vor der Veröffentlichung des vollständigen Tourplans. Finn Bálor und Becky Lynch machten die Nachricht während eines Medienauftritts in Irland öffentlich.

Auch Brüssel, Gliwice und Manchester feiern Premieren

Dublin ist nicht die einzige Stadt mit einem besonderen Meilenstein. Brüssel richtet am 15. Januar erstmals eine SmackDown-Ausgabe aus. Einen Tag später erhält Gliwice in Polen seine erste WWE-Veranstaltung überhaupt.

Siehe auch  WWE gegen AEW: Hinter dem Konkurrenzkampf könnte deutlich mehr stecken

Auch die Co-op Live in Manchester bekommt eine Premiere. WWE gastiert dort am 22. Januar mit SmackDown und produziert damit erstmals eine reguläre TV-Show in der modernen Arena.

Schweden und Ungarn warten seit Jahren auf WWE

Mehrere Stationen markieren gleichzeitig die Rückkehr von WWE nach längeren Pausen. Amsterdam erhält nach mehr als zwei Jahren wieder eine WWE-Veranstaltung. Noch größer fällt die Wartezeit in Schweden aus. Dort war das Unternehmen seit mehr als acht Jahren nicht mehr zu Gast.

Am 23. Januar soll die „Road to Royal Rumble Supershow“ in der Avicii Arena in Stockholm stattfinden. Auch Ungarn kehrt in den Tourplan zurück. Budapest erhält am 24. Januar eine Supershow im MVM Dome und damit den ersten WWE-Termin seit fast einem Jahrzehnt.

Deutschland fehlt dieses Mal im Januar-Tourplan

Auffällig ist aus deutscher Sicht, dass bislang keine Veranstaltung in Deutschland angekündigt wurde. Bei der entsprechenden Europa-Tour im Januar 2026 hatte WWE noch mehrere deutsche Städte berücksichtigt. Unter anderem fanden damals Shows in Leipzig, Berlin, Düsseldorf und Mannheim statt.

Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass WWE Deutschland 2027 komplett auslassen wird. Die aktuelle Ankündigung bezieht sich ausschließlich auf die Tour rund um den Royal Rumble im Januar. Weitere Europa-Termine im Verlauf des Jahres sind weiterhin möglich.

WWE setzt seine verstärkte Europa-Strategie fort

Die Tour fügt sich in eine Entwicklung ein, die sich bereits seit einigen Jahren beobachten lässt. Während europäische WWE-Tourneen früher überwiegend aus nicht im Fernsehen ausgestrahlten Live Events bestanden, nutzt das Unternehmen inzwischen regelmäßig RAW und SmackDown für internationale Shows.

Bereits 2025 wurden mehrere wöchentliche WWE-Ausgaben direkt aus Europa übertragen. Auch 2026 setzte WWE diese Strategie fort und integrierte europäische Städte erneut fest in die TV-Planungen.

Siehe auch  Chad Gable nach emotionalem Titelgewinn: Warum Mexiko, seine Familie und frühere Rückschläge den Moment prägten

Mit vier regulären TV-Shows innerhalb von nur zehn Tagen unterstreicht WWE nun, dass Europa auch 2027 eine wichtige Rolle spielen soll.

Zahlreiche Topstars werden für die Tour beworben

WWE wirbt bereits mit einem umfangreichen Aufgebot an bekannten Namen. Zu den aktuell angekündigten Stars gehören unter anderem Undisputed WWE Champion CM Punk, Women’s World Championesse Liv Morgan, Cody Rhodes, Seth Rollins, Rhea Ripley, Becky Lynch, Finn Bálor, Jey Uso, LA Knight, Oba Femi, GUNTHER, Jade Cargill und Trick Williams.

Auch die World Tag Team Champions The Vision werden beworben. Wie bei WWE üblich, können sich die angekündigten Teilnehmer bis Januar allerdings noch ändern.

Ein konkreter Termin und Austragungsort für den Royal Rumble 2027 wurden im Rahmen dieser Tourankündigung bislang nicht genannt.

Die vollständigen Termine der „Road to Royal Rumble Tour“ 2027

● 15. Januar 2027 – Brüssel, Belgien – Forest National – Friday Night SmackDown

● 16. Januar 2027 – Gliwice, Polen – PreZero Arena – Road to Royal Rumble Supershow

● 17. Januar 2027 – Amsterdam, Niederlande – Ziggo Dome – Road to Royal Rumble Supershow

● 18. Januar 2027 – Glasgow, Schottland – OVO Hydro – Monday Night RAW

● 22. Januar 2027 – Manchester, England – Co-op Live – Friday Night SmackDown

● 23. Januar 2027 – Stockholm, Schweden – Avicii Arena – Road to Royal Rumble Supershow

● 24. Januar 2027 – Budapest, Ungarn – MVM Dome – Road to Royal Rumble Supershow

● 25. Januar 2027 – Dublin, Irland – 3Arena – Monday Night RAW

Einen konkreten Termin für den Start des Vorverkaufs hat WWE bislang nicht bekannt gegeben. Fans können sich jedoch bereits hier für den Pre-Sale registrieren.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*