WWE Friday Night SmackDown
02.11.2026 – Barclays Center in Brooklyn, New York
US-TV & Netflix-Erstausstrahlung: 06.11.2026
Deutsche Free-TV-Erstausstrahlung: 07.11.2026 (ProSieben MAXX)
Zu Beginn der Show wird ein Video gezeigt, das die Rivalität zwischen CM Punk und Kevin Owens Revue passieren lässt. Zu sehen sind beide vor der Arena. Anschließend folgt ein Rückblick auf die Konfrontation zwischen Roman Reigns und Sami Zayn bei Raw. Nachdem The 946 Reigns attackiert hatten, griff auch Zayn seinen zukünftigen Gegner an.
Sami Zayn lässt Jimmy Uso im Stich
Sami Zayn steigt in den Ring. Als er fragt, wer an seiner Seite stehe, reagieren die Fans überwiegend mit Buhrufen. Der WWE Champion erinnert daran, dass Roman Reigns ihm nicht zugetraut hätte, mit dem Titel bei Crown Jewel anzutreten. Nach seinen erfolgreichen Titelverteidigungen bezeichnet sich Zayn als Überlebenskünstler. Früher sei es ihm recht gewesen, unterschätzt zu werden. Diese Zeit sei vorbei. Solange er WWE Champion sei, werde ihn niemand mehr übersehen. Das gelte auch für Roman Reigns, der am Ende von Raw zu ihm aufschauen musste.
Jimmy Uso unterbricht Zayn. Sami sei sein Freund, seine Familie und sein „Honorary Uce“. Trotzdem müsse er sich gerade zusammenreißen, um ihn nicht niederzuschlagen. The 946 hätten seine Familie angegriffen, und Sami sei nichts Besseres eingefallen, als Roman ins Gesicht zu treten.
Zayn versichert Jimmy, dass sie für immer Brüder seien. Unter anderen Umständen würde er mit ihm gegen The 946 kämpfen. Hier steht jedoch seine Rolle als WWE Champion im Vordergrund. Außerdem sei Jimmy der Erste gewesen, der sich gegen die Bloodline gestellt habe. Jimmy entgegnet, er habe getan, was notwendig gewesen sei. Sami erklärt, dass er jetzt dasselbe tue, um den verdienten Respekt zu erhalten.
Jimmy übermittelt eine Botschaft von Roman: Nach Raw habe sich Reigns nicht um The 946 gesorgt. Stattdessen wolle er Sami bei Crown Jewel eine Abreibung verpassen. Zayn begrüßt diese Reaktion. Er wolle Roman in Bestform sehen, so wütend, dass dieser ihm am liebsten das Herz herausreißen möchte. Jimmy soll ihm ausrichten, dass er bereit ist.
Als Sami den Ring verlässt, greifen „The 946” Jimmy an. Zayn bleibt zunächst auf dem Apron stehen, zieht sich aber zurück, als die Gruppe sich ihm zuwendet. Jimmy versucht, sich zu wehren, wird aber von Keys mit einem Spinebuster zu Boden gestreckt. Hayes lässt einen Leg Drop vom obersten Seil folgen. Während Zayn backstage verschwindet, setzen Hayes und Montana die Attacke gegen Jimmy fort.
Nach einer Werbepause sieht man Zayn, der allein im Backstagebereich auf einer Kiste sitzt. Rey Fenix tritt an ihn heran, schüttelt jedoch nur den Kopf und geht weiter. Darauf reagiert Zayn verärgert und schlägt gegen eine Wasserflasche. Anschließend treffen Johnny Gargano und Candice LeRae auf den Champion. Gargano bestärkt ihn darin, richtig gehandelt zu haben. Sami wirkt unsicher. Candice erinnert ihn an die von Johnny versprochene Titelchance. Zayn erklärt, dass er den Titel lange genug behalten wolle, damit Gargano diese Gelegenheit bekomme. Er sehe Bedrohungen aus allen Richtungen, werde sich aber zuerst wegen des Titelmatches mit Nick Aldis sprechen. Gargano ist zufrieden, während Candice skeptisch schaut.
Shinsuke Nakamura begibt sich mit Kyoki zum Ring. Tama Tonga wartet dort bereits mit Talla Tonga und Haku. Ein Rückblick zeigt eine Auseinandersetzung zwischen Bakusai und MFT, bei der die Gruppen voneinander getrennt werden mussten.
1. Match
Shinsuke Nakamura (w/ Kyoki) besiegte Tama Tonga (w/ Talla Tonga & Haku) nach dem Kinshasa (09:53)
Talla Tonga griff mehrfach zugunsten von Tama ein. Außerhalb des Rings streckte er Nakamura mit einem Big Boot nieder. Ein weiterer Eingriff ermöglichte Tama später einen Einroller. Kyoki beschäftigte schließlich Haku und Talla, wodurch Nakamura den Kinshasa zum Sieg anbringen konnte.
Jackie Redmond befragt CM Punk zu Kevin Owens. Punk erklärt, dass die Auseinandersetzung für ihn weniger persönlich sei als für seinen Gegner. Während sich Owens seit 20 Jahren mit einer Begegnung beschäftige, denke er selbst kaum noch daran. Anstatt gegen Owens anzutreten, sollte er sich eigentlich auf Roman Reigns vorbereiten. Schließlich habe er seinen Titel nicht an einen mittelmäßigen Midcard-Wrestler wie Sami Zayn verlieren dürfen. Er sei das Auftreten von Owens leid, es erinnere ihn an eine verbitterte Ex-Freundin. Nach diesem Abend wolle er sich darum kümmern, seinen Titel zurückzugewinnen.
Finn Bálor schlägt Gunther in die Flucht
Gunther betritt die Halle. Ein Video erinnert an seine Auseinandersetzung mit dem Demon in der Vorwoche. Gunther bestreitet, Angst gehabt zu haben. Das gesamte Geschehen der Halloween-Ausgabe sei ihm lediglich unangenehm gewesen. Mit seinem Vorgehen gegen Danhausen würde er allen einen Gefallen tun.
Früher hätte er Finn Bálor bewundert und respektiert. Inzwischen sei Bálor jedoch über seinen Zenit hinaus und solle aufhören, bevor er sich weiter blamiere. Mit seiner offenen Kritik hätte Gunther eigentlich Bálors Ehrgeiz wecken wollen. Stattdessen bemale dieser sich und verbünde sich mit einem Versager wie Danhausen. Gunther fordert den echten Finn Bálor auf, ihm wie ein Mann gegenüberzutreten.
Bálor erscheint umgehend. Seit Jahren werde er gefragt, was in ihm vorgehe, wenn er zum Demon werde. Darauf kenne er selbst keine genaue Antwort. Sicher sei allerdings, dass er Gunther vergangene Woche verprügelt und durch einen Tisch befördert habe. Gunther wiederum hätte ausgesehen, als sei ihm ein Geist begegnet. Wenn Gunther den echten Finn Bálor wolle, stehe dieser nun vor ihm. Dafür benötige er weder Tricks noch Täuschungen. In ihm wartet allerdings weiterhin ein Dämon darauf, herauszukommen. Bálor will Gunther schon lange in die Finger bekommen und ist des Wartens müde.
Die beiden gehen aufeinander los. Gunther landet zunächst mehrere Treffer, doch Bálor kämpft sich zurück. Nach einem Shotgun Dropkick in die Ringecke bereitet er den Coup de Grâce vor. Gunther rollt rechtzeitig aus dem Ring und zieht sich schimpfend über die Bühne zurück.
Byron Saxton interviewt Fatal Influence. Die drei sprechen ihn absichtlich mit falschen Namen an, darunter Brian, Brennan und Brendan. Jacy Jayne spottet darüber, dass Alexa Bliss und Tatum Paxley nur zwei Minuten lang Tag Team Championessen gewesen seien. Außerdem müsse Charlotte Flair froh sein, dass Jade Cargill sie ausgeschaltet habe. Fallon Henley und Lainey Reid erklären, dass sie Michin und B-Fab respektieren. Sie würden sich jedoch die Titel zurückholen und der Umkleide zeigen, wer hier den Ton angibt.
Ein Ausschnitt aus einem Gespräch zwischen Rey Mysterio und Stephanie McMahon kündigt für Survivor Series: WarGames ein traditionelles Five-on-Five Survivor Series Match zwischen Team USA und Team Mexiko an – wir berichteten. Anschließend stehen Fatal Influence sowie Michin, B-Fab und Jade Cargill für das Titelmatch bereit.
2. Match
WWE Women’s Tag Team Championship
Michin & B-Fab (c) (w/ Jade Cargill) vs. Fallon Henley & Lainey Reid (w/ Jacy Jayne) endete nach Eingriffen von Alexa Bliss und Tatum Paxley in einem No Contest (03:19)
Alexa Bliss traf Jacy Jayne mit einer Cannonball von der Absperrung, während Tatum Paxley Jade Cargill mit einem Crossbody niederriss. Anschließend griffen sie im Ring auch Henley und B-Fab an, woraufhin das Match abgebrochen wurde.
Die Auseinandersetzung geht weiter. Bayley stürmt zum Ring, um sich für Cargills Angriff bei Raw zu revanchieren. Schließlich kehrt Charlotte Flair zurück und liefert sich einen direkten Schlagabtausch mit Cargill. Charlotte weicht einem Pump Kick aus und versucht den Figure Eight Leglock, der jedoch unterbrochen wird. Gemeinsam mit Bayley, Bliss und Paxley vertreibt sie die Gegnerinnen aus dem Ring.
Backstage spricht Kevin Owens mit Byron Saxton. Punk tue so, als stünde er über der ganzen Sache. Tatsächlich gehe ihm aber Owens stärker unter die Haut, als er zugebe. Owens erzählt, dass er sich am Mittwoch im Performance Center behandeln lassen wollte. Shawn Michaels habe ihn jedoch aufgefordert, zu gehen, da Punk für sein NXT-Titelmatch anreiste. Punk verschaffe sich durch politische Spielchen eine Titelchance, von der niemand profitiere. Weder er noch Punk seien die Zukunft, sondern bereits Vergangenheit. Er werde im Main Event dafür sorgen, dass Punk noch schneller zur Vergangenheit gehört.
Anschließend stehen Bayley, Charlotte Flair, Tatum Paxley und Alexa Bliss gemeinsam backstage. Byron Saxton heißt Charlotte nach ihrer Rückkehr willkommen. Die vier feiern ihren Auftritt mit „Wooo“-Rufen. Flair erklärt, sollten Fatal Influence und die Gruppe um Jade Cargill einen Krieg wollen, könnten sie ihn bekommen.
Chelsea Green spricht über ihre Selbstzweifel
Nick Aldis wartet im Ring und bittet Chelsea Green zu sich. Er erklärt, dass er sie respektiere. SmackDown verfüge seiner Ansicht nach über die beste Women’s-Division in der Geschichte von WWE. Er sei stolz darauf, dass Green seine Show bei Crown Jewel vertrete. Nun könne sie auf Liv Morgans jüngste Aussagen reagieren.
Chelsea erinnert daran, vor einigen Wochen über den Glauben an sich selbst gesprochen zu haben. Tatsächlich falle ihr das nicht immer leicht. Livs Behauptungen, sie sei talentlos und lediglich eine Übergangschampionesse, hätten sie verletzt, weil sie sich solche Dinge manchmal selbst einrede. Sie fragte sich, ob sie den Titel verdiene und ob sie überhaupt das Zeug zur Championesse habe.
Aldis verweist auf die Unterstützung der Fans. Chelsea erklärt jedoch, dass sie mehr erreichen wolle. Sollte Liv sie bei Crown Jewel besiegen, wären all die negativen Aussagen für sie bestätigt. Mit einem Sieg könnte sie dagegen beweisen, dass ihr Erfolg kein Zufall sei und sie ihren Platz verdient habe. Sie wolle als echte Championesse in Erinnerung bleiben.
Liv Morgan unterbricht sie und fragt spöttisch, ob Chelsea weine und ein Taschentuch brauche. Es gäbe schließlich keine Trophäen für die bloße Teilnahme. Wen Green denn besiegt hätte, um Championesse zu werden? Niemanden, denn Rhea Ripley war verletzt und Chelsea hatte Glück. Die Fans unterstützten sie nur, weil sie sich in ihrer eigenen Talentlosigkeit wiedererkennen würden. Green sei keine richtige Championesse, sondern ein Wohltätigkeitsfall. Morgan kündigt an, Crown Jewel als zweifache Women’s Crown Jewel Championesse und größte Championesse aller Zeiten zu verlassen.
Byron Saxton interviewt Trick Williams und Lil Yachty. Williams erklärt, er hätte damit gerechnet, als Doppelchampion zu Crown Jewel zu reisen. Seine Geschichte sei damit aber längst nicht beendet. Es sei keine Frage, ob er World Champion werde, sondern wann. Auf Damian Priest angesprochen, entgegnet Trick, dass er nicht schwer zu finden sei.
Nathan Frazer wartet bereits im Ring. Noch während Damian Priest einzieht, attackiert er seinen Gegner mit einem Sprung nach draußen und setzt auf dem Weg zurück in den Ring nach.
3. Match
Damian Priest besiegte Nathan Frazer durch Ringrichterabbruch nach einem Razor’s Edge auf das Kommentatorenpult (02:35)
Frazer entkam zunächst dem South of Heaven und beförderte Priest aus dem Ring. Bei einem weiteren Sprung fing Priest ihn ab und beförderte ihn gegen die Absperrung. Nach dem anschließenden Razor’s Edge auf das Kommentatorenpult überprüfte der Ringrichter Frazers Zustand und brach das Match ab, da dieser nicht weitermachen konnte.
Axiom greift Priest nach dem Match an. Priest wehrt ihn jedoch ab und hämmert ihn gegen den Ringpfosten.
Ein Video fasst John Cenas Ankündigungen bei Raw und NXT zum John Cena Classic zusammen. Für die Veranstaltung am 14. Dezember gehören Cody Rhodes und Zilla Fatu zu den bestätigten Teilnehmern. Außerdem wird Cena für die nächste SmackDown-Ausgabe am 13. November in Fort Lauderdale angekündigt.
Anschließend folgt ein Rückblick auf die Rivalität zwischen Cody Rhodes und Randy Orton vor ihrem Last Man Standing Match. Nach einer Übersicht der Matchcard für Crown Jewel kommen CM Punk und Kevin Owens zum Main Event heraus.
4. Match
No Holds Barred Match
Kevin Owens besiegte CM Punk nach einem Schlag mit einer um die Faust gewickelten Stahlkette (22:29)
Die Auseinandersetzung führte beide durch die Zuschauerränge und bis zur Bühne. Stühle, die Ringtreppe und eine Mülltonne kamen zum Einsatz. Owens stülpte Punk die Mülltonne über den Kopf, schlug mit einem Stuhl dagegen und traf anschließend eine Cannonball in der Ringecke. Auf der Bühne schleuderte er Punk gegen die Videowand mit dessen eigenem Bild. Nach einem GTS im Eingangsbereich transportierte Punk Owens auf einem Rollwagen zurück zum Ring und rammte ihn gegen die LED-Verkleidung an der Ringseite.
Owens befreite sich mit einem Griff in die Augen aus dem Anaconda Vise und überstand einen DDT auf einen Stuhl. Später beförderte Punk ihn mit einem Elbow Drop von der Absperrung durch das Kommentatorenpult. Für einen weiteren GTS wickelte sich Punk eine Stahlkette um das Knie. Owens entkam und setzte mit einem Superkick sowie einer Swanton Bomb nach. Auch das brachte keine Entscheidung. Punk warf Owens vom obersten Seil auf sechs Stühle, die in zwei gegenüberliegenden Dreierreihen standen. Auf dem Apron konterte Owens anschließend einen weiteren Angriff mit einem Fisherman’s Buster durch zwei Tische außerhalb des Rings.
Ein Stunner brachte Owens noch nicht den Sieg. Für den entscheidenden Schlag wickelte er sich eine Stahlkette um die Faust. Punk wich zunächst aus und traf den GTS. Owens taumelte jedoch gegen die Seile, traf Punk beim Zurückfedern trotzdem mit der Kettenfaust und fiel auf ihn zum erfolgreichen Cover.
Nach dem Cover liegen beide zunächst auf der Matte. Owens kommt anschließend mühsam auf die Beine und feiert seinen Sieg, während SmackDown endet.
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