Will Ospreay bereitet sich auf Rückkehr vor – David Finlay erklärt AEW-Wechsel: Warum er WWE ablehnte

Will Ospreay im Fokus auf der Entrance Stage

Innerhalb von All Elite Wrestling gibt es neue, positive Entwicklungen rund um die mögliche Rückkehr von Will Ospreay. Der britische Top-Star der Promotion arbeitet laut aktuellen Berichten bereits wieder im Ring, nachdem er mehrere Monate aufgrund einer Operation pausieren musste. Die neuesten Informationen deuten darauf hin, dass eine Rückkehr des 32-Jährigen im Laufe des Jahres realistischer wird.

Die Meldung geht aus einem Bericht von Fightful Select hervor, der von ermutigenden Fortschritten im Genesungsprozess des ehemaligen AEW International Champions berichtet. Demnach gibt es hinter den Kulissen zunehmend Optimismus, dass Ospreay bald wieder aktiv in das Geschehen im Ring eingreifen könnte.

Hintergrund der Verletzung und der Auszeit

Will Ospreay stand zuletzt im August im Ring, als er bei der gemeinsamen Veranstaltung AEW x NJPW Forbidden Door antrat. Dort bestritt der als „Aerial Assassin“ bekannte Wrestler den Main Event eines Lights Out Steel Cage Matches. In dieser Begegnung trat Ospreays Team gegen die Death Riders sowie Gabe Kidd an.

Obwohl Ospreay und sein Team das Match letztlich für sich entscheiden konnten, entwickelte sich nach dem offiziellen Ende der Begegnung ein weiteres dramatisches Segment. Die gegnerische Gruppierung griff Ospreay brutal an, sodass er aus den laufenden TV-Shows geschrieben wurde.

Der Hintergrund dieser Storyline lag außerhalb der Kamera. Der frühere AEW International Champion musste sich einer Operation am Hals unterziehen. Dieser medizinische Eingriff führte zu ernsthaften Fragen über seine Zukunft als aktiver Wrestler, da Verletzungen in diesem Bereich häufig mit längeren Ausfallzeiten verbunden sind.

Training vor AEW-Shows sorgt für Optimismus

Laut Fightful gibt es nun jedoch klare Hinweise darauf, dass Ospreays Rehabilitation gute Fortschritte macht. Dem Bericht zufolge trainierte der Brite bereits wieder im Ring vor AEW-Veranstaltungen. Diese Entwicklung gilt hinter den Kulissen als besonders positives Signal.

Der Bericht beschreibt die aktuelle Situation als „sehr vielversprechend“. Dabei geht es nicht nur um eine mögliche Rückkehr in den Ring, sondern auch um die Perspektive, dass Ospreay wieder das Leistungsniveau erreichen könnte, auf dem er vor seiner Verletzung auftrat.

Eine vollständige Rückkehr auf dieses Niveau wäre für AEW von großer Bedeutung, da Ospreay zu den prominentesten internationalen Stars der Promotion zählt und in den vergangenen Jahren eine zentrale Rolle bei großen Veranstaltungen spielte.

Möglicher Zeitplan für ein Comeback

Im Hinblick auf einen konkreten Zeitpunkt für die Rückkehr gibt es ebenfalls erste Hinweise. Laut Fightful wurde innerhalb der Branche über eine mögliche Rückkehr des 32-jährigen Briten im Frühjahr gesprochen. Ein genauer Termin wurde jedoch bislang nicht bestätigt.

Gleichzeitig besteht offenbar die Hoffnung, dass Ospreay bei einer der größten AEW-Veranstaltungen des Jahres eine wichtige Rolle spielen könnte. Dabei handelt es sich um den Pay-per-View AEW All In, der am 30. August im Wembley-Stadion in London stattfinden soll.

Ein Auftritt bei diesem Event hätte für Ospreay eine besondere Bedeutung. Das Stadion befindet sich in seiner Heimat Großbritannien und gilt als einer der größten Veranstaltungsorte im professionellen Wrestling.

AEW begleitet Genesung mit Video-Vignetten

Während seiner Abwesenheit aus dem aktiven Geschehen hat AEW mehrere Vignetten ausgestrahlt, die Ospreays Weg zurück in Richtung Ring thematisieren. Diese Videoeinspieler zeigen verschiedene Stationen seines Genesungsprozesses und halten die Zuschauer über seinen Fortschritt auf dem Laufenden.

Auch aus dem privaten Umfeld des Wrestlers gab es bereits positive Rückmeldungen. Seine Verlobte Alex Windsor sprach zuvor über den Genesungsverlauf und beschrieb die Situation mit den Worten: „schwierig“ und erklärte zugleich, dass Ospreay „absolut großartig“ zurechtkomme.

David Finlay erklärt seine Entscheidung: Warum er AEW statt WWE wählte

David Finlay hat erstmals offen erläutert, warum er sich nach seinem Abschied von New Japan Pro-Wrestling für einen Vertrag bei All Elite Wrestling entschieden hat. Der Wrestler erklärte in einem Interview, dass ein klarer und für ihn entscheidender Faktor den Ausschlag für diese Entscheidung gegeben habe. Seine Aussagen liefern nun neue Einblicke in die Überlegungen, die hinter seinem Wechsel zur AEW standen.

Die Kommentare fielen während eines Gesprächs mit Wrestling Classic. In dem Interview wurde Finlay direkt darauf angesprochen, welche Gründe dazu geführt haben, dass er sich nach seinem Aus bei NJPW für AEW als neue Heimat entschieden hat. Der Interviewer fragte konkret nach den Gedanken und Umständen, die seine Wahl beeinflusst haben.

Finlay spricht offen über familiäre Verbindungen

Auf die Frage nach seinen Überlegungen reagierte Finlay ohne zu zögern und erklärte, dass die Entscheidung für ihn letztlich sehr unkompliziert gewesen sei. Dabei verwies er zunächst auf familiäre Beziehungen innerhalb der Wrestlingbranche, machte jedoch deutlich, dass diese für seine Karriereentscheidung keine entscheidende Rolle gespielt hätten: „Ich war elf Jahre lang bei New Japan. Jedes Jahr gab es Gerede, dass ich gehen würde. Es wurde immer lauter. Jetzt habe ich mich entschieden, Japan hinter mir zu lassen. Natürlich habe ich bei WWE eine Familie, ich habe lange darüber nachgedacht, dort anzufangen. Mit meiner Familie habe ich noch nie Geld verdient.“

Finanzieller Faktor gab den Ausschlag

Im weiteren Verlauf des Interviews ging Finlay genauer auf seine aktuelle Situation bei AEW ein. Dort arbeitet er inzwischen eng mit Gabe Kidd und Clark Connors zusammen. Laut Finlay hat sich diese Zusammenarbeit auch finanziell deutlich positiv ausgewirkt: „Inzwischen habe ich durch meine Zusammenarbeit mit Gabe Kidd und Clark Connors fast mein Haus abbezahlt. Geld regiert also die Welt. Die Entscheidung fiel mir sehr leicht.“

Mit dieser Erklärung machte Finlay deutlich, dass finanzielle Aspekte für seine Entscheidung eine zentrale Rolle gespielt haben. Aus seiner Sicht bot der Vertrag bei AEW eine deutlich attraktivere wirtschaftliche Perspektive als andere Optionen.

AEW-Debüt und Gründung der Gruppierung „The Dogs“

Seinen ersten Auftritt bei All Elite Wrestling absolvierte Finlay in der Ausgabe von AEW Dynamite vom 4. März 2026. In dieser Show griff er nach einem Tag Team Match Darby Allin und Orange Cassidy an. Kurz darauf verbündete er sich mit Gabe Kidd und Clark Connors.

Aus dieser Zusammenarbeit entstand die Gruppierung „The Dogs“. AEW-Präsident Tony Khan bestätigte die Existenz dieses Stables kurz nach der Ausstrahlung der Show.

2 Kommentare

    • Und genau da ist der Haken an dieser Verpflichtung… die beiden sind sich verflucht ähnlich so von der ganzen Art her. Und mehr als die alten Bindungen „auffrischen“ fällt Tony Khan ja ohnehin nicht ein also macht man mit Finlay jetzt ein „Dogs“ 2.0 auf Sparflamme… *schulterzuck*. Und clark Connors und Gabe Kidd sind jetzt echt nicht so der Burner… Ne andere Nummer, vor allem nicht schon wieder eine Gruppierung wäre besser.

      Wie wärs mal mit ner eigenen und neuen Idee, einer „AEW“ Idee? Wieso geht Tony eigentlich daovn aus das jeder genau zu wissen hat was David Finlay vorher so gemacht hat in Japan? Hab seine Karriere dort nicht verfolgt, Japanisches Wrestling gucke ich nicht besonders viel, man kann auch nicht alles gucken.

      Und dieses ständige Gruppen bilden bei AEW… meine Güte… NICHTS geht ohne Gruppe/Stable in irgendeiner Form, darum dann auch in jeder Show mindestens die Hälfte mit Multi-Men/Women Matches voll. Gar nicht so meins… das war in den ersten Jahren nicht so arg „Gruppenlastig“ ein paar Stables braucht es immer, und das muss so sein… aber doch nicht… öh keine Ahnung… 20?

      Bitte bitte, weniger Gruppen… vor allem Gruppen aus dem Nichts sind nervig wo man die Vorgeschichte aus einer anderen Promotion kennen muss. Lasst doch Gruppen in AEW entstehen die sich DORT bilden. Baut mal was eigenständiges auf statt auf dem aufzubauen was andere mal so gemacht haben.

      Davon ist man wirklich komplett weg… was total schade ist.

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