Was laut Kurt Angle falsch bei AEW läuft, Kenny Omega spricht über die fehlenden Stars im AEW Fight Forever Konsolenspiel

– Nach der Vielzahl an Problemen bei AEW haben sich viele Beobachter zu Wort gemeldet. Einer von ihnen ist nun auch Kurt Angle. Der olympische Goldmedaillengewinner teilte im „The Wrassingh Show“ Podcast seine Gedanken über AEW mit und thematisierte die kreativen Freiheiten, von denen die Talente profitieren sollen. Um es kurz zu machen: Kurt Angle war nicht beeindruckt von den spontanen Promos, die die aktuellen AEW Stars von sich geben und sagte:

„Ich denke einfach, dass vieles in der Company zu locker ist, es ist eher wie der Wilde Westen, nicht so organisiert, wie es sein sollte. Die Wrestler denken sich ihre eigenen Promos aus, sagen ihr eigenes Ding, machen ihr eigenes Ding, doch meiner Meinung nach sollte es eine Organisation innerhalb der Company geben, bei der die Writer den Wrestlern vorgeben, was sie sagen und wie sie ihre Charaktere verbessern.“

Kurt Angle schlug vor, dass mehr Input von den Producern benötigt wird, um die Show auf eine Stufe mit der WWE zu stellen.

„Ich weiß nicht, ob es richtig ist, die Wrestler für ihre eigenen Promos und Pre-Tapes verantwortlich zu machen. Ich weiß auch nicht, ob sie Agenten oder Producer für ihre Matches haben. Sie sollten aber meiner Meinung nach beaufsichtigt werden. Das ist es, was die WWE so gut macht. Wegen der Organisation sind die Shows sehr straff.

– All Elite Wrestling wird demnächst mit „Fight Forever“ ihr erstes Konsolenspiel auf den Markt bringen. Ein offizielles Erscheinungsdatum wurde noch nicht festgelegt, doch das Unternehmen hofft, dass das Spiel noch in diesem Jahr erscheinen kann.

Das Spiel ist eine Reminiszenz an die Old-School-Wrestling-Spiele der Nintendo 64-Ära und hat bereits einen Preis auf der Gamescom als das beste Sportspiel gewonnen. Allerdings gibt es auch Schattenseiten, denn zuletzt wurde berichtet, dass FTR: Dax Harwood & Cash Wheeler nicht im Game enthalten sind. Kenny Omega sprach mit Sports Illustrated über das Problem mit dem Roster.

„Der einzige Nachteil ist, dass wir in einem sich ständig weiterentwickelnden Sport wie dem Pro Wrestling leben. Das gilt für das Handwerk selbst und auch unser Roster verändert sich ständig.

Je mehr Zeit vergeht, desto mehr neue Gesichter werden auftauchen und die Leute werden sich aufregen, weil diese nicht im Spiel sind. Unser Roster war bei der Veröffentlichung fast in Stein gemeißelt und wir hatten nur sehr begrenzte Plätze für ganz besondere Fälle, wie Adam Cole und CM Punk.

Generell wird man viele bekannte Gesichter aus den Anfangsjahren von AEW sehen, von denen viele auch heute noch dabei sind. Es ist uns wichtig, das ursprüngliche Roster aus dem ersten Jahr im Spiel zu haben. Wir versuchen, die Geschichte unserer Entstehung, neu zu erzählen.

Omega fuhr fort und merkte an, dass es schwer sein wird, so kurz vor der Veröffentlichung noch jemanden zum Roster hinzuzufügen.

„Jetzt, wo unser Spiel nahezu fertig ist, wird es schwer, bis zur Veröffentlichung noch jemanden hinzuzufügen. Selbst wenn John Cena durch den (AEW) Tunnel und über die Stage laufen würde, könnten wir ihn wahrscheinlich nicht mehr rechtzeitig einbauen.

Deshalb erfolgt der Post-Launch Support erst nach der Markteinführung. Es war nie der Plan, sich so viel Zeit zu lassen, aber wir wollten sicherstellen, dass die Fans einen bestimmten Wrestler spielen können, der dann so schnell wie möglich verfügbar ist.“

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