Warum die AEW-Segmente mit Anthony Bowens und Max Caster bewusst nicht geskriptet sind – Komplette AEW Collision (10.01.2026)

Antony Bowens und Max Caster mit ihrer typischen Geste

In den vergangenen Wochen wurden im AEW-TV mehrfach vorab aufgezeichnete Segmente ausgestrahlt, die Anthony Bowens und Max Caster in unterschiedlichen Alltagssituationen zeigen. Im Mittelpunkt dieser Segmente steht der Versuch beider Wrestler, außerhalb des Rings wieder eine gemeinsame Basis zu finden. Die Szenen heben sich deutlich von klassischen Wrestling-Formaten ab und setzen bewusst auf ruhige Bilder, Gespräche und gemeinsame Aktivitäten statt auf Promos im Ring oder konfrontative Backstage-Segmente.

Ungewöhnliche Darstellung im AEW-TV

Die Vignetten wurden als Teil der regulären AEW-Shows präsentiert und sind klar als erzählerisches Stilmittel erkennbar. Sie zeigen Bowens und Caster bei gemeinsamen Unternehmungen, die als Teambuilding-Maßnahmen dargestellt werden. Dabei liegt der Fokus nicht auf einer klaren Storyline-Vorgabe, sondern auf der Interaktion der beiden Personen selbst. Gerade dieser Ansatz hat bei vielen Zuschauern Aufmerksamkeit erzeugt, da er sich deutlich von der sonst oft stark strukturierten Präsentation im Wrestling-TV unterscheidet.

Reaktionen der Zuschauer auf die Segmente

Die Resonanz auf diese Vignetten fiel in weiten Teilen positiv aus. Viele Zuschauer hoben hervor, dass die Szenen einen authentischen Eindruck vermitteln und den beteiligten Wrestlern Raum geben, ihre Beziehung zueinander ohne offensichtliche Inszenierung darzustellen. Die Darstellung wirkte bewusst entschleunigt und verzichtete auf überzeichnete Charakterzüge, was im AEW-Kontext eher selten zu sehen ist. Die Segmente sorgten damit für Gesprächsstoff, ohne auf klassische Cliffhanger oder provokante Aussagen zurückzugreifen.

Anthony Bowens über die Entstehung der Vignetten

In einem Interview mit der Phoenix New Times äußerte sich Anthony Bowens ausführlich zur Entstehung dieser Szenen. Dabei stellte er klar, dass es sich nicht um geskriptete Inhalte handelt und die gezeigten Situationen nicht vorab geplant sind. Bowens erklärte, dass lediglich eine Kamera bereitgestellt werde und der restliche Ablauf aus dem natürlichen Miteinander entstehe.

„Diese Videos sind also echt. Tony schickt eine Kamera und wir versuchen, unser Team zu stärken. Alles, was man sieht, ist also einfach unser normales Miteinander. Es gibt kein Drehbuch, nichts ist vorgegeben. Wir gehen einfach raus, erleben das Leben und versuchen, die Teile wieder zusammenzufügen – zumindest versucht Tony, uns dazu zu bringen. Ich denke, das ist wahrscheinlich der Grund, warum es so echt und authentisch wirkt – weil es das auch ist.“

Keine kreativen Vorgaben hinter den Kulissen

Mit dieser Aussage macht Bowens deutlich, dass die Vignetten bewusst ohne kreative Vorgaben umgesetzt werden. Weder Dialoge noch Abläufe seien festgelegt worden. Stattdessen beschränke sich der Produktionsrahmen darauf, Situationen zu dokumentieren, die sich aus dem tatsächlichen Zusammenspiel der beiden Wrestler ergeben. Nach seinen Worten entsteht genau dadurch der Eindruck von Echtheit, der bei den Zuschauern wahrgenommen wird.

Authentizität als zentrales Merkmal der Darstellung

Die Offenheit, mit der Bowens über den Prozess spricht, unterstreicht den dokumentarischen Charakter der Segmente. Anstatt klassische Rollenbilder zu bedienen, werden reale Gespräche und Reaktionen gezeigt, ohne diese dramaturgisch zu zuspitzen. Laut Bowens ist es gerade dieser Verzicht auf ein Skript, der den Vignetten ihre Wirkung verleiht und sie klar von anderen Formaten im Wrestling-Fernsehen unterscheidet.

Einblick in einen anderen AEW-Ansatz

Die Teambuilding-Vignetten stehen exemplarisch für einen Ansatz, bei dem weniger Wert auf inszenierte Konflikte gelegt wird. Stattdessen rücken persönliche Dynamiken in den Vordergrund, die sonst häufig nur angedeutet werden. Durch die fehlende Vorgabe von Text oder Ablauf entsteht eine Darstellung, die sich stärker an realen Momenten orientiert und damit eine andere Form des Storytellings ermöglicht.

AEW Collision (10.01.2025) in voller Länge und mit deutschem Kommentar

Die Ausgabe von AEW Collision vom 10. Januar 2025 steht in voller Länge zur Verfügung und kann mit deutschem Kommentar angesehen werden. Damit haben Zuschauer die Möglichkeit, die komplette Show der Vorwoche noch einmal vollständig und verständlich nachzuholen.