Warum Becky Lynchs Aussage zu einem Main Roster Talent falsche Spekulationen auslöste – WWE Survivor Series „WarGames“ 2025 setzt Rekord bei ausgegebenen Tickets

Im Backstagebereich blickt Becky Lynch ernst

Becky Lynch hat in einer öffentlichen Gesprächsrunde eine Erfahrung aus den Backstage-Räumen geschildert, die sofort für erhebliche Aufmerksamkeit gesorgt hat – wir berichteten. Ihre Aussage führte innerhalb weniger Stunden zu intensiven Diskussionen in der Wrestling-Community, da die Fans herauszufinden versuchten, auf welche Person sie sich bezogen haben könnte. Eine häufig genannte Vermutung stellte sich jedoch als falsch heraus.

Lynchs Rückblick auf eine Warnung am Beginn ihrer WWE-Karriere

Bei „Something’s Burning” erinnerte sich Becky Lynch gemeinsam mit Seth Rollins an Ratschläge, die sie in den ersten Monaten ihrer Zeit im WWE Main Roster erhalten hatte. Sie berichtete von einer eindringlichen Warnung, die an Frauen hinter den Kulissen weitergegeben worden sei. Ihnen wurde geraten, sich von bestimmten männlichen Kollegen fernzuhalten, da ein Main-Roster-Wrestler seinen Status genutzt habe, um Frauen unter Druck zu setzen. Laut Lynch habe es geheißen, dass dieser Wrestler Frauen sowohl nach einem sexuellen Kontakt als auch nach einer Ablehnung beruflich benachteiligen könne. Lynchs Aussagen erregten sofort großes Interesse, da sie zwar keinen Namen nennen wollte, die Bedeutung der damaligen Situation aber dennoch betonte.

Lynch schilderte die damaligen Hinweise mit deutlichen Worten. Zu Beginn ihrer Schilderung sei sie wiederholt davor gewarnt worden, sich bestimmten männlichen Kollegen überhaupt zu nähern. Ihrer Erinnerung nach habe es einen Wrestler gegeben, der sehr bewusst auf junge Talente zugegangen sei und dessen Verhalten als riskant eingestuft worden sei. Sie erklärte, dass sie zum Schutz ihrer eigenen sowie der Privatsphäre anderer weiterhin keine Namen nennen werde.

Deutliche Klarstellung durch Dave Meltzer

Kurz nach der Veröffentlichung der Show begannen erste Spekulationen, die sich schnell auf Vince McMahon konzentrierten. Dave Meltzer stellte jedoch im Wrestling Observer Radio klar, dass McMahon nicht der Mann sei, von dem Lynch gesprochen habe. Er verwies auf die konkrete Formulierung von Lynch, die von einem „Main Roster Performer” gesprochen habe. Meltzer betonte, dass McMahon zu diesem Zeitpunkt kaum im Fernsehen präsent gewesen sei und nicht der Beschreibung eines aktiven Vollzeit-Wrestlers entsprochen habe.

Zudem machte Meltzer darauf aufmerksam, dass Lynchs Entscheidung, keinen Namen zu nennen, unbeabsichtigt Raum für zahlreiche Mutmaßungen geschaffen habe. Dadurch seien Personen öffentlich verdächtigt worden, obwohl keinerlei Informationen über ihre Beteiligung vorlagen. Er bezeichnete diese Entwicklung im Gespräch als ungerecht gegenüber den Betroffenen.

Einordnung des Begriffs „Main Roster Performer”

Meltzer wies erneut darauf hin, dass die von Lynch verwendete Bezeichnung klar auf ein aktives Talent im WWE Main Roster hindeutet, das in dieser Zeit regelmäßig im Ring stand und im Fernsehen auftrat. Damit sei McMahon nicht gemeint, da er nicht in diese Kategorie falle. Meltzer verstand seine Klarstellung als notwendige Reaktion auf die schnelle Dynamik in den sozialen Netzwerken, die in diesem Fall zu zahlreichen Fehlannahmen geführt habe.

Auswirkungen ihrer Aussage auf die öffentliche Diskussion

Obwohl Lynch ausdrücklich betonte, keinen Namen nennen zu wollen, führte ihre Offenheit dazu, dass in den sozialen Medien sofort Theorien entstanden. Die Klarstellungen aus dem „Wrestling Observer Radio” zielten darauf ab, die Diskussion wieder auf belegbare Fakten zu lenken und falsche Schlussfolgerungen zu verhindern. Lynch selbst äußerte sich nach der Show nicht weiter zu den Spekulationen.

WWE Survivor Series: WarGames 2025 erreicht mehr als 41.000 ausgegebene Tickets

„WWE Survivor Series: WarGames 2025“ hat einen wichtigen Meilenstein überschritten. Nach den aktuellen Daten von WrestleTix wurden 41.001 Tickets für die Premium-Live Event-Veranstaltung im Petco Park in San Diego herausgegeben. Diese Zahl umfasst sowohl regulär verkaufte Tickets als auch Freikarten und verdeutlicht das große Interesse an der diesjährigen Show.

Erste Survivor Series-Austragung in einem Stadion

Die Survivor Series wird erstmals in ihrer langen Geschichte in einem Stadion stattfinden. Seit der Premiere im Jahr 1987 wurde das Event in verschiedenen Arenen ausgerichtet. Mit der Wahl des Petco Parks erweitert WWE das jährliche November-Event erstmals auf ein größeres Setting und setzt damit einen historischen Akzent in der Entwicklung der Veranstaltung.

Finanzielle Struktur und bestätigte Budgetdetails

Wrestlenomics veröffentlichte im Juli offizielle Budgetdaten für die Survivor Series 2025. Demnach liegt das Gesamtbudget für das Premium Live Event bei fünf Millionen Dollar. Der San Diego Tourism Marketing District genehmigte zusätzlich einen Zuschuss in Höhe von 650.000 Dollar, der für die Durchführung der Veranstaltung vorgesehen ist. Aus weiteren Unterlagen, die Wrestlenomics einsehen konnte, ergibt sich, dass darüber hinaus zusätzliche Ausgaben von rund 4,25 Millionen Dollar im Zusammenhang mit der Survivor Series entstanden sind. Dadurch gehört das Event zu den finanziell bedeutendsten WWE-Shows des Jahres und reiht sich hinter dem zweitägigen SummerSlam 2025 in East Rutherford sowie WrestleMania 38 in Arlington ein.

Siehe auch: Aktuelle WWE Survivor Series: WarGames 2025 Card

1 Kommentar

  1. Diese Stelle des Interviews hätte sich Lynch auch sparen können. Sie hätte damit rechnen müssen das es zu Spekulationen und falschen Verdächtigungen kommen würde.

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