VIP-Fan kritisiert WWE erheblich wegen enttäuschender Erfahrung bei WWE Clash in Paris 2025 – Ashante „Thee“ Adonis: WWE hat mein Potenzial nie ausgeschöpft

Blick auf die WWE Clash in Paris Arena Stage

WWE Clash in Paris 2025 wurde von zahlreichen unvergesslichen Momenten geprägt, doch in den sozialen Medien äußerte ein VIP-Fan deutliche Kritik am Gold Package. Diese Premiumoption kostete insgesamt 2700 Dollar für zwei Tickets, also 1350 Dollar pro Person. Zwei Tage vor dem Event erhielt der Fan seine Eintrittskarte mit einem Nennwert von 276,50 Euro, umgerechnet etwa 323 Dollar. Der Aufpreis für das Paket betrug somit über 1000 Dollar pro Person.

Beworbene Zusatzleistungen

WWE hatte das Paket mit exklusiven Services angekündigt. Versprochen wurden eine Vorveranstaltung mit Gastfreundschaft inklusive Auftritten von WWE Superstars, unbegrenzte Speisen und Getränke, ein WWE Clash in Paris 2025 x Priority Pass Geschenk, ein weiteres Souvenir beim Check‑in und ein spezieller Priority‑Pass‑Eingang. Diese Leistungen erzeugten bei vielen Fans hohe Erwartungen.

Kontrast zwischen Ankündigung und tatsächlicher Erfahrung

Anschließend berichtete der Fan detailliert über den tatsächlichen Ablauf. Der Priority Check-in wirkte schlecht organisiert und führte zu einer Einlassverzögerung von etwa 45 Minuten. Die Speisen und Getränke, die unbegrenzt und qualitativ hochwertig waren, entsprachen den Erwartungen am ehesten. Der Priority Pass bestand lediglich aus einem Schlüsselband mit Eventlogo. Das angekündigte Souvenir war schließlich nur eine einfache „Clash in Paris”-Anstecknadel.

Das Meet & Greet vor der Show dauerte offiziell zwei Stunden. Davon waren WWE Superstars wie The Wyatt Sicks, Rusev und B‑Fab lediglich eine Stunde verfügbar. Die Interaktionen beschränkten sich auf wenige Sekunden pro Fan vor einer Fotowand. Das Limit der Kontaktzeit kritisierte der Fan besonders, da dies ein zentraler Bestandteil des Premiumpreises war.

Bewertung von Preis-Leistung

Der Fan kam zu dem Schluss, dass das zusätzliche Investment von über 1000 Dollar pro Person weder durch Essen noch durch drei schnelle Fototermine gerechtfertigt sei. Hinzu kam, dass die Sitzplätze nicht zu den besten in der Arena gehörten und somit nicht dem hohen Preis entsprachen. Fotos mit Markierungen des Bereichs untermauerten seine Einschätzung visuell.

WWE/TKO verfolgt offensive Ticketstrategie

Parallel zur Kritik des Fans zeigt sich bei WWE, nun unter dem Dach der TKO Group Holdings, eine bewusste Strategie zur Maximierung von Ticket‑Einnahmen. Der TKO‑COO Mark Shapiro erläuterte beim JP‑Morgan‑Technologie‑ und Medien‑Kongress am 13. Mai 2025, dass WWE auf dynamische Preisgestaltung, Yield‑Management und eine Reduktion der Anzahl an Live‑Shows setzt, um die Profitabilität zu steigern. Dabei spreche er von einem „tremendous upside“ bei Ticketpreisen, Platzgebühren und Margen.

Kritik an Preisgestaltung von Fans und Experten

Die verstärkte Preispolitik wird nicht nur von Fans hinterfragt. WWE‑Hall‑of‑Famer Teddy Long bezeichnete im Podcast „Road Trip After Hours“ aktuelle Ticketpreise schlicht als Ausdruck von „Gier“ und äußerte Sorge, dass durchschnittliche Familien sich den Besuch zunehmend nicht leisten können. Er stellte einen Unterschied zur früheren Ära unter Vince McMahon heraus, die seiner Meinung nach fanfreundlicher geregelt war.

Ashante „Thee“ Adonis: WWE hat mein Potenzial nie ausgeschöpft

Ashante „Thee“ Adonis gehört seit Kurzem nicht mehr zum WWE-Roster. Sein Vertrag lief in diesem Jahr aus, und das Unternehmen entschied sich, ihn nicht zu verlängern. Anstatt ihn offiziell zu entlassen, ließ WWE den Vertrag regulär auslaufen. Auf diese Weise entfiel eine mögliche 90-tägige Wettbewerbsklausel, die nach einer klassischen Entlassung üblich gewesen wäre.

Für Adonis war der Abschied eine Gelegenheit, offen über seine Erfahrungen zu sprechen. In einem Interview im Podcast „Limping Ain’t Easy“ zeigte er sich enttäuscht darüber, dass WWE seiner Meinung nach nie die Chance ergriff, sein volles Potenzial zu präsentieren.

Frustration über mangelnde Chancen

Adonis beschrieb sich selbst als vielseitigen Performer, der sowohl Wrestling als auch Schauspiel als seine Berufung versteht. Er sei ein Performer und ein Schauspieler, der vor die Kamera gehöre. Er bedauerte, dass er in seiner Zeit bei WWE nur eingeschränkte Möglichkeiten erhielt, diese Fähigkeiten zu zeigen. Seiner Ansicht nach lag dies jedoch nicht in seiner Hand.

„Ich bin ein Performer, ich bin ein Schauspieler, und ich weiß, dass ich vor die Kamera gehöre. Ich wünschte, ich hätte in der WWE mehr Gelegenheiten bekommen, genau das unter Beweis zu stellen. Aber das war nicht meine Entscheidung“, erklärte er im Gespräch.

Verbindung zwischen Schauspiel und Wrestling

Schon früh habe Adonis den Wunsch entwickelt, in die Schauspielerei einzusteigen. Als sein Cousin begann, Wrestling zu verfolgen, wuchs auch sein Interesse an diesem Sport-Entertainment-Bereich. Für ihn sei die Verbindung zwischen beiden Feldern naheliegend, da sowohl Schauspiel als auch Wrestling stark auf Darstellung, Präsenz und Storytelling setzen.

„Ich wusste schon als Jugendlicher, dass ich schauspielern wollte. Als mein Cousin Wrestling schaute, dachte ich mir: Das will ich auch machen. Beides hängt zusammen, das eine kann zum anderen führen“, so Adonis.

Herausforderungen statt Komfortzone

Adonis betonte, dass er sich nie dauerhaft in seiner Komfortzone aufhält. Schon als Teenager habe er verstanden, dass persönliches Wachstum nur dann möglich ist, wenn man sich schwierigen Situationen stellt. Diesen Anspruch wolle er nun auch nach seinem WWE-Abgang beibehalten.

„Man muss sich absichtlich in unbequeme Situationen begeben, um zu wachsen. Ich liebe Herausforderungen, und ich will nicht, dass das Leben einfach ist. Deshalb freue ich mich auf dieses neue Kapitel. Es wird hart, aber genau das reizt mich“, erklärte er weiter.

5 Kommentare

  1. Der Fan hat doch alles bekommen was angekündigt war. Das seine Erwartungen nicht erfüllt wurden, dafür kann die WWE ja nichts.

    • Für einen Aufpreis von 1000$ einen Schlüsselanhänger, ne Anstecknadel, grob 3 Fotos, aber essen& trinken umsonst.

      Da fehlt irgendwie die Preis-Leistungs-Relation

  2. Wer hat die WWE an TKO verkauft? Genau, Vince McMahon.

    Jetzt bestimmt TKO durch eine dynamische Preisgestaltung, wie extrem hoch die Preise gestiegen sind.

    Wäre Vince nicht (aus Gründen) in den Ruhestand gegangen, wäre er immer noch an der Spitze & TKO würde wahrscheinlich trotzdem solche Preisgestaltungen wollen.

    Wem würd man dann die Schuld dafür geben?

  3. Die nächste Person, die öffentlich darüber spricht das WWE ihr Potential nicht vollständig genutzt hat.
    Und wenn man nicht nur WWE schaut, sondern auch andere Ligen, dann dürfte selbst den blinden aufgefallen sein, dass viele Talente die jetzt bei WWE sind, nicht mehr ihr komplettes Können zeigen dürfen.

  4. Immortal, sehe ich ähnlich. Viele warten ja darauf, dass Dean Ambrose/Jon Moxley zur WWE zurück kommt. Hier wäre es dann interessant, anzusehen, wie er eingesetzt wird. Die Matchhärte, die die er jetzt hat, wird es in der WWE garantiert nicht mehr geben

Kommentare sind deaktiviert.