Der WWE-Superstar Sheamus hat sich zum Jahresende 2025 einer notwendigen Schulteroperation unterzogen. Die Information wurde über einen persönlichen Beitrag aus seinem Umfeld öffentlich, der zugleich einen Einblick in die Umstände des Eingriffs gibt.
Instagram-Post seiner Ehefrau gibt Einblick
Sheamus’ Ehefrau Isabella Revilla-Farrelly teilte auf Instagram, dass das Paar in den vergangenen Wochen mehrere Reisen unternommen habe, die schließlich in Birmingham im US-Bundesstaat Alabama endeten. Dort ließ sich Sheamus operieren. In ihrem Beitrag beschrieb sie den ungewöhnlichen Abschluss der Reise mit humorvollen Worten und zeigte sich dankbar dafür, diesen Weg gemeinsam mit ihrem Mann gegangen zu sein. Begleitet wurde der Text von einem kurzen Video, in dem Sheamus mit seinem linken Arm in einer Schlinge zu sehen ist.
Als ich meinem Mann sagte, dass ich vor Jahresende noch eine letzte Reise machen möchte, meinte ich damit NICHT das hier 😅
Vom Eiffelturm in Paris über den Trevi-Brunnen in Rom bis hin zur Sagrada Família in Barcelona und … dem Birmingham Surgery Center in Alabama – ich bin einfach nur glücklich, mit ihm zu reisen 🥰
Sheamus hat sich einer Schulteroperation unterzogen pic.twitter.com/cjKkJJrO6J
— wrestling-point.de (@WrestlingPoint) January 1, 2026
Operation Ende Dezember bestätigt
Laut einem Bericht von Mike Johnson unterzog sich Sheamus am Dienstag, dem 30. Dezember 2025, der Schulteroperation. Der Eingriff fand im Birmingham Surgery Center in Alabama statt. Offizielle Angaben seitens der WWE oder des Wrestlers selbst zur genauen Art der Verletzung oder zum medizinischen Verlauf liegen derzeit nicht vor.
Letzter Auftritt im November bei WWE RAW
Seinen bislang letzten Auftritt absolvierte der 47-Jährige am 17. November 2025 bei WWE RAW im Madison Square Garden in New York. Dort trat Sheamus in einem Six-Man Tag Team Match gemeinsam mit John Cena und Rey Mysterio gegen Mitglieder von The Judgment Day an. Seitdem stand der langjährige WWE-Star nicht mehr im Ring.
Statistischer Rückblick auf das Jahr 2025
Mit insgesamt 26 Matches im Kalenderjahr 2025 verzeichnet Sheamus die niedrigste Matchanzahl seit seinem Wechsel ins WWE-Main Roster im Jahr 2009. Den Höchstwert seiner Karriere erreichte er im Jahr 2012, als er in 220 Matches eingesetzt wurde. Diese Zahlen unterstreichen die reduzierte Ringpräsenz des Iren im zurückliegenden Jahr.
Keine Angaben zur Rückkehr
Wie lange Sheamus nach der Operation ausfallen wird, ist aktuell nicht bekannt. Konkrete Zeitpläne für eine Rückkehr in den WWE-Ring wurden bislang nicht kommuniziert.
WWE Studios konzentriert sich künftig nicht mehr auf Spielfilme
Die Filmabteilung von WWE Studios wird nach aktuellen Berichten absehbar keine klassischen Spielfilme mehr produzieren. Damit setzt sich eine Entwicklung fort, die bereits seit mehreren Jahren zu beobachten ist und die strategische Neuausrichtung des Unternehmens widerspiegelt.
Rückblick auf die frühere Spielfilmphase
In den 2000er Jahren begann WWE Studios mit der Produktion von Spielfilmen, in denen häufig WWE-Superstars tragende Rollen übernahmen. Zu den bekanntesten Titeln zählten unter anderem „The Marine“ und „The Condemned“. Diese Phase ist inzwischen weitgehend beendet. Als letzter Spielfilm gilt der 2021 veröffentlichte animierte Kinofilm „Rumble“, der vollständig computeranimiert umgesetzt wurde.
Aktueller Bericht bestätigt strategischen Rückzug
In der aktuellen Ausgabe des Formats „Fightful Select Answers Q&A“ wurde die Frage aufgeworfen, ob WWE Studios künftig noch einmal einen Spielfilm realisieren werde. Laut den dort wiedergegebenen Informationen gibt es derzeit keine entsprechenden Pläne. Die zuständige Produktionsabteilung habe sich bereits seit längerer Zeit weitgehend aus dem Spielfilmgeschäft zurückgezogen.
Stattdessen liegt der Fokus nun auf nicht geskripteten Formaten. Dazu zählen Reality-Shows, Doku-Serien sowie dokumentarische Projekte, die thematisch an WWE und ihre Akteure anknüpfen. Diese Inhalte lassen sich flexibler umsetzen und sind wirtschaftlich leichter zu kalkulieren als klassische Kinoproduktionen.
Finanzielle Gründe spielen eine zentrale Rolle
Als wesentlicher Faktor für den Rückzug werden die finanziellen Ergebnisse früherer Spielfilme genannt. Viele Produktionen galten als kostenintensiv und konnten ihre Budgets an den Kinokassen nur selten deutlich einspielen. Es gab jedoch einzelne Ausnahmen. Der Thriller „The Call“ aus dem Jahr 2013 erzielte in den USA Einnahmen von rund 51 Millionen US-Dollar. Ebenfalls aus dem Jahr 2013 stammt der Horrorfilm „Oculus“, der bei einem Budget von etwa fünf Millionen US-Dollar weltweit rund 44 Millionen US-Dollar einspielte.
Auch Kane war Teil der Spielfilmgeschichte von WWE Studios. Er spielte die Hauptrolle in zwei „See No Evil“-Filmen aus den Jahren 2006 und 2014. Der erste Teil erreichte weltweit Einnahmen von rund 18 Millionen US-Dollar, während die Fortsetzung direkt im Heimvideomarkt veröffentlicht wurde.
Mögliche Projekte im Zusammenhang mit Netflix
Trotz der klaren Ausrichtung weg vom Spielfilmgeschäft wird darauf hingewiesen, dass der bestehende Vertrag zwischen WWE und Netflix theoretisch Raum für neue Produktionen lassen könnte. Diese könnten WWE-Marken oder WWE-Talente einbinden, ohne zwingend dem klassischen Spielfilmformat zu entsprechen. Konkrete Projekte oder Planungen wurden hierzu bislang nicht benannt.
Aktuelle Produktionen setzen auf Reality-Formate
Ein Beispiel für die derzeitige Ausrichtung ist die improvisierte Food- und Reiseserie „Everything on the Menu With Braun Strowman“. Die Show mit Braun Strowman wurde kürzlich um eine zweite Staffel verlängert und wird auf dem USA Network ausgestrahlt. Sie steht exemplarisch für den aktuellen Fokus von WWE Studios auf kosteneffiziente und formatbasierte Inhalte.
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