TripleMania parallel zu WWE-Show: Neue Details zur AAA-Strategie – Zeitpunkt für SmackDown-Formatwechsel bekannt

Offizielles AAA TripleMania 34 und WWE SmackDown Logo
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Zwei WWE-Programmnachrichten aus dem Wrestling Observer Newsletter: Dave Meltzer hat neue Details zur Strategie hinter der AAA-Übernahme durch WWE veröffentlicht und erklärt, warum SmackDown am selben Abend wie TripleMania 34 in Mexiko-Stadt stattfinden soll. Außerdem steht SmackDown vor der bereits berichteten Rückkehr zum klassischen Zwei-Stunden-Format.

TripleMania 34 und SmackDown laufen am selben Abend

AAA hat offiziell angekündigt, dass TripleMania 34 in diesem Jahr als zweiteiliges Event stattfinden wird. Die erste Nacht steigt am 11. September im Luxor Hotel & Casino in Las Vegas. Die zweite Veranstaltung folgt am 13. September in der Arena CDMX in Mexiko-Stadt.

Dave Meltzer erklärte im Wrestling Observer Newsletter, dass viele Personen innerhalb der Wrestling-Branche bereits damit gerechnet hätten, dass AAA verstärkt Shows in den USA veranstalten werde. Überraschend sei allerdings die Wahl der Halle in Las Vegas gewesen. Je nach Bestuhlung bietet die Arena im Luxor laut Meltzer lediglich Platz für etwa 700 bis knapp 1.000 Zuschauer. Für ein TripleMania-Event sei das außergewöhnlich klein, besonders im Vergleich zu früheren Veranstaltungen in Mexiko, die oft Zehntausende Fans anzogen.

Zusätzlich sorgt noch ein weiterer Punkt für Aufmerksamkeit: WWE plant am selben Abend wie TripleMania Nacht eins eine SmackDown-Ausgabe in Mexiko-Stadt. Dadurch würden WWE und AAA praktisch zeitgleich zwei verschiedene große Shows veranstalten, obwohl WWE mittlerweile Mehrheitseigentümer von AAA ist.

WWE verfolgt mit AAA offenbar ein größeres Ziel

Meltzer erklärte außerdem, dass es WWE bei der Übernahme von AAA offenbar nicht in erster Linie darum gehe, die Konkurrenz zu CMLL in Mexiko auszustechen. Das eigentliche Ziel liege laut dem Bericht vielmehr im amerikanischen Markt. Demnach wolle TKO beziehungsweise WWE langfristig ein großes Lucha-Libre-Produkt aufbauen, das gezielt an den hispanischen Markt in den USA vermarktet werden könne. Dabei gehe es vor allem um TV-Rechte, Sponsoren, Werbung und Merchandise. Das große Geld liege aus Sicht des Unternehmens nicht direkt in Mexiko, sondern bei den hispanischen Zuschauern in den Vereinigten Staaten.

Laut Meltzer passe die erste TripleMania-Nacht in Las Vegas deshalb genau zu dieser Strategie. Die kleinere Halle sei weniger als riesiges Fan-Event, sondern vielmehr als Präsentationsplattform für Geschäftspartner, TV-Deals und Sponsoren gedacht. Gleichzeitig zeigt die zusätzliche SmackDown-Show in Mexiko-Stadt, dass die WWE beide Märkte weiterhin parallel bedienen will. Die Promotion versucht offenbar, sowohl das traditionelle mexikanische Publikum als auch den US-Markt gleichzeitig anzusprechen.

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SmackDown soll ab Juli wieder nur zwei Stunden laufen

Außerdem berichtete Meltzer, dass SmackDown laut aktuellem WWE-Jahresplan nur noch bis zum 26. Juni im dreistündigen Format ausgestrahlt werden soll. Ab Juli soll die Show dann wieder dauerhaft auf zwei Stunden verkürzt werden. Dem Bericht zufolge entsprach dies bereits seit längerer Zeit dem internen Plan der WWE. Demnach war vorgesehen, SmackDown lediglich während der ersten Jahreshälfte 2026 über drei Stunden laufen zu lassen.

Bodyslam hatte zuvor bereits berichtet, dass WWE das längere Format wieder abschaffen wolle. Meltzers Bericht nennt nun erstmals den 26. Juni als konkreten Zeitpunkt. Auch Bryan Alvarez erklärte, dass dieses Modell bereits intern bekannt gewesen sei und an frühere WWE-Planungen erinnere.

Das dreistündige Format bot WWE zuletzt mehr Möglichkeiten, zusätzliche Storylines zu erzählen, mehr Talenten TV-Zeit zu geben und Turniere wie King of the Ring oder Queen of the Ring ausführlicher aufzubauen. Mit der Rückkehr zum Zwei-Stunden-Format dürfte der verfügbare Platz im TV-Programm künftig wieder deutlich begrenzter werden.

Auch Braun Strowmans neue Show spielt dabei eine Rolle

Zuletzt gab es außerdem Verwirrung rund um Braun Strowmans neue TV-Show „Everything on the Menu“. Zwar startet die Show bereits am 5. Juni, sie übernimmt aber nicht den bisherigen SmackDown-Anschlusspunkt um 22 Uhr im US-Fernsehen. Stattdessen wird sie vorerst um 23 Uhr ausgestrahlt. Erst ab Juli soll „Everything on the Menu“ auf den 22-Uhr-Sendeplatz wechseln – also genau zu dem Zeitpunkt, an dem SmackDown wieder von drei auf zwei Stunden verkürzt wird.

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