Die überraschende Rückkehr von R-Truth bei Money in the Bank 2025 sorgte bei vielen Fans für große Aufmerksamkeit. Erst Monate später wurde jedoch deutlich, dass sich das eigentliche Drama abseits der Kameras abgespielt hatte. In der zweiten Staffel der Dokuserie WWE: Unreal erläutert Paul Levesque, besser bekannt als Triple H, erstmals ausführlich, was im Jahr 2025 tatsächlich hinter den Kulissen geschah.
Missverständnisse bei Vertragsverhandlungen führten zur Eskalation
Im Mittelpunkt stand eine festgefahrene Situation während der Vertragsgespräche zwischen WWE und R-Truth. Triple H erklärte, dass der bestehende Vertrag von R-Truth ausgelaufen sei und man sich zu diesem Zeitpunkt finanziell nicht habe einigen können. Die Gespräche seien von stark auseinanderliegenden Vorstellungen geprägt gewesen, wodurch die Kommunikation zwischen beiden Seiten zunehmend schwierig geworden sei.
Triple H schilderte die Situation mit folgenden Worten: „Wir kamen an einen Punkt in Truths Karriere, an dem sein Vertrag auslief. Wenn man es mit Verträgen und Geld zu tun hat, die Zahlen weit auseinanderliegen und die Kommunikation zusammenbricht, kann es sehr leicht passieren, dass beide Seiten die Kommunikation unterschiedlich interpretieren. Okay, wenn du nicht zu uns kommst, dann lassen wir deinen Vertrag auslaufen, Truth. Dein Vertrag läuft aus. Wir werden ihn nicht verlängern. In der Hoffnung, dass ihn das vielleicht dazu bringen wird, zu sagen: ‚Moment mal, können wir darüber reden?‘“
Nach Darstellung von Triple H sei das Auslaufenlassen des Vertrags bewusst gewählt worden, um eine erneute Gesprächsbasis zu schaffen. Ein endgültiger Abschied von R-Truth sei zu diesem Zeitpunkt nicht beabsichtigt gewesen.
R-Truth ging von einer Entlassung aus
Die Situation entwickelte sich jedoch anders als geplant. R-Truth interpretierte den Anruf über die ausbleibende Vertragsverlängerung als Entlassung und machte diese Einschätzung öffentlich. Triple H stellte in der Doku klar: „Er hat sofort in den sozialen Medien verkündet, dass er entlassen worden sei, was jedoch nicht der Fall war.“
Auch R-Truth selbst kommt in der Serie zu Wort und beschreibt offen, wie belastend dieser Moment für ihn gewesen sei: „Ich erhielt den Anruf, dass mein Vertrag nicht verlängert werden würde. Ich dachte: ‚Wurde ich also entlassen?‘ Bin ich …?‘“ Ich habe es so verstanden, dass ich entlassen wurde. Ich war einfach … verletzt.“
Road Dogg erklärt wirtschaftliche Überlegungen
Neben Triple H äußerte sich auch Brian James, bekannt als Road Dogg und Kreativverantwortlicher von SmackDown. Er machte deutlich, dass die Entscheidung aus geschäftlicher Sicht getroffen worden sei und nicht aus mangelnder Wertschätzung gegenüber R-Truth: „Es hat mir zwar das Herz gebrochen, aber geschäftlich gesehen war es zunächst absolut sinnvoll, seinen Vertrag nicht zu verlängern.“
Neuer Langzeitvertrag und zentrale Rolle von Nick Khan
Am Ende nahm die Geschichte eine positive Wendung. WWE entschied sich zu neuen Gesprächen und bot R-Truth einen langfristigen Vertrag an. Er unterzeichnete einen Vierjahresvertrag mit einer Option auf drei weitere Jahre und kehrte erfolgreich ins WWE-TV zurück. Innerhalb der Dokuserie wird zudem hervorgehoben, dass Nick Khan eine zentrale Rolle bei der finalen Einigung gespielt habe.
WWE-Update zu Powerhouse Hobbs und einem möglichen Debüt-Zeitfenster
Nach seinem jüngsten Abgang bei All Elite Wrestling gibt es neue Berichte über die Zukunft von Powerhouse Hobbs. Mehrere Quellen haben zuletzt Hinweise auf einen bevorstehenden Wechsel zur World Wrestling Entertainment geliefert. Eine offizielle Bestätigung steht weiterhin aus, doch der aktuelle Stand der Berichterstattung zeichnet ein klareres Bild der Situation.
Letzter AEW-Auftritt bei Collision
Powerhouse Hobbs bestritt seinen letzten Auftritt für AEW im Rahmen der TV-Tapings von „AEW Collision: Maximum Carnage” am Mittwoch, dem 14. Januar 2026, die entsprechende Ausgabe wurde am 17. Januar 2026 im US-Fernsehen ausgestrahlt. In der Show verloren Hobbs, Samoa Joe und Katsuyori Shibata den AEW World Trios Championship Titel an „Hangman” Adam Page sowie JetSpeed, bestehend aus „Speedball” Mike Bailey und Kevin Knight. Dieser Titelwechsel markierte zugleich das Ende von Hobbs’ Zeit bei AEW.
Bericht zu einem möglichen WWE-Vertrag
Ein aktuelles Update von Fightful Select liefert neue Informationen zum weiteren Verlauf. Laut Quellen, die mit Sean Ross Sapp gesprochen haben, gehen Verantwortliche innerhalb der WWE davon aus, dass Powerhouse Hobbs bereits einen Vertrag unterschrieben hat. Eine vollständige und offizielle Bestätigung dieser Vertragsunterzeichnung liegt zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht vor.
Erwartete Präsenz rund um den Royal Rumble
Der Bericht verweist zudem auf Einschätzungen aus dem Umfeld, wonach damit gerechnet wird, dass Powerhouse Hobbs am Wochenende des WWE Royal Rumble 2026 Ende Januar anwesend sein wird. Spätestens dort könnte es demnach zu seinem WWE-Debüt kommen. Auch diese Erwartung gilt bislang nicht als bestätigt.
Langjähriges WWE-Interesse und gescheiterte AEW-Gespräche
Bereits seit mehreren Jahren soll WWE Interesse an einer Verpflichtung von Powerhouse Hobbs gezeigt haben. Vor seinem Abgang führte Hobbs noch Gespräche mit AEW über einen möglichen Verbleib. Nach den vorliegenden Berichten strebte er jedoch ausdrücklich einen Wechsel zur WWE an. In der Folge war es AEW-Präsident Tony Khan nicht möglich, ihn langfristig an die Promotion zu binden.