Tony Khan reagiert auf WWE-Interesse und bestätigt Anpassungen nach Verletzungen

Tony Khan vor einem AEW-Ring und neben einem WWE Logo

Der Wechsel von Powerhouse Hobbs zur WWE, wo er nun unter dem Namen Royce Keys auftritt, hat in der Wrestling-Branche erneut Diskussionen über die Konkurrenz zwischen All Elite Wrestling (AEW) und World Wrestling Entertainment (WWE) ausgelöst. Hobbs war seit den Anfangsjahren Teil von AEW und entwickelte sich dort zu einem regelmäßig eingesetzten Performer in den wöchentlichen TV-Shows und bei Großveranstaltungen. Sein Abschied reiht sich in eine wachsende Zahl von Personalbewegungen ein, die den Wettbewerb zwischen den beiden Marktführern in den vergangenen Jahren geprägt haben.

Tony Khan äußerte sich nach dem Abgang seines früheren Talents öffentlich und wünschte Hobbs alles Gute für dessen nächsten Karriereschritt. Gleichzeitig nutzte der AEW-Präsident die Gelegenheit, um grundsätzlich über die Situation seines Rosters zu sprechen. In einem Interview mit talkSPORT wurde Khan gefragt, wie er sich fühle, wenn prominente Namen wie MJF Interesse von WWE erhalten, sich letztlich jedoch für einen Verbleib bei AEW entscheiden.

Khan machte deutlich, dass er diese Entscheidungen als Bestätigung für die Arbeit seines Unternehmens wahrnimmt. Dazu sagte er: „Das gibt mir ein unglaubliches Gefühl. Ich bin sehr zufrieden mit dem, was wir derzeit bei AEW leisten, und ich glaube, dass Wrestler aus aller Welt hier sein wollen. Bei AEW treten die Besten an. „Wir sehen, dass Frauen und Männer aus der ganzen Welt des Pro-Wrestlings zeigen, dass dies der Ort ist, den so viele der größten Stars aus gutem Grund gewählt haben und an dem sie bleiben wollen.”

Seit der Gründung im Jahr 2019 hat sich AEW als feste Größe im internationalen Wrestling etabliert. Mit der wöchentlichen TV-Show AEW Dynamite, zusätzlichen Formaten sowie regelmäßig stattfindenden Großveranstaltungen verfolgt das Unternehmen eine klare Expansionsstrategie. Der offene Wettbewerb um Talente gehört dabei inzwischen zum festen Bestandteil der Branche. Khan stellte jedoch klar, dass er Abgänge einzelner Wrestler nicht als Schwächung interpretiert, sondern den Fokus auf das Gesamtbild richtet.

Er unterstrich seine Sichtweise mit folgender Aussage: „Hier kämpfen wir auf höchstem Niveau. Wir bieten großartige Shows. Mit dieser Auswahl an Wrestlern und den großen Events, die wir geplant haben, wollen die Leute hier sein, und die Fans schalten ein.“

Mit diesen Worten betont Khan sowohl die sportliche Ausrichtung als auch die Veranstaltungsstruktur seines Unternehmens. Großevents, internationale Shows und kontinuierliche TV-Präsenz bilden nach seinen Angaben die Grundlage dafür, dass Talente langfristig bei AEW bleiben möchten.

Gesundheitliche Rückschläge nach Grand Slam Australia

Neben dem Thema Talentbindung sprach Tony Khan auch über aktuelle Entwicklungen im Kader, die sich unmittelbar auf die Ausgabe von AEW Dynamite am 18. Februar auswirken. In einem Live-Video auf der Plattform X ging er auf die geplante Matchcard ein und informierte die Zuschauer über mehrere Verletzungen und Erkrankungen, die sich im Anschluss an Grand Slam Australia ereignet haben.

Großveranstaltungen wie Grand Slam gelten als besonders intensiv, da sie häufig hochkarätige und physisch anspruchsvolle Matches beinhalten. Laut Khan kam es nach dem Event am vergangenen Wochenende zu mehreren gesundheitlichen Ausfällen. Trotz dieser Situation versicherte er den Fans, dass die zuvor beworbenen Matches nicht gestrichen würden.

Er machte deutlich, dass hinter den Kulissen Anpassungen notwendig gewesen seien, betonte jedoch, dass die zentralen Programmpunkte der Show bestehen bleiben. Insbesondere das bestätigte Main Event zwischen Kenny Omega und Swerve Strickland werde wie angekündigt stattfinden.

Konkrete Namen nannte Khan in seiner Erklärung nicht. Er ließ jedoch erkennen, dass einzelne ursprünglich geplante Begegnungen aufgrund der körperlichen Belastungen nach Grand Slam Australia verändert werden mussten. Dennoch bleibe die Kernstruktur der Dynamite-Ausgabe unverändert.

Siehe dazu: AEW Dynamite: Alle Ergebnisse & Videos aus Sacramento, Kalifornien (18.02.2026)

2 Kommentare

  1. Egal wie man zu AEW steht! Man muss sich einfach die Frage stellen „Wie sähe die Wrestlingwelt ohne AEW aus?“

    Meine Antwort wäre: langweiliger! Ein Segen, dass sie 2019 den Schritt gewagt haben. Bin Fan

  2. Ohne AEW gäbe es auch bei WWE noch mehr personellen und kreativen Stillstand. Omega, Ospreay, Young Bucks und Co. würden noch in NJPW antreten und wären in den USA kaum bekannt. Mir würde der Mangel an Qualität im Ring fehlen und Talente wie MJF, Darby Alien, OC, Garcia und Co. würden wahrscheinlich noch in den Indies antreten. Für mich ist ein zweite „große“ Liga neben WWE ein Muss!

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