The Rocks WrestleMania-Status bekommt ein neues Update

The Rock lächelnd auf der Bühne

Dwayne „The Rock“ Johnson bleibt auch lange nach seiner letzten größeren WWE-Storyline ein wichtiger Faktor für die Zukunftsplanung des Unternehmens. Rund um WrestleMania 43 verdichten sich nun jedoch die Hinweise darauf, dass WWE für den Weg nach Saudi-Arabien derzeit andere Prioritäten setzt. Gleichzeitig sendet Johnson selbst ein bemerkenswert positives Signal in Richtung der TKO-Führung.

WWE plant WrestleMania 43 derzeit offenbar ohne The Rock

Nach Informationen von WrestleVotes arbeitet das Kreativteam der WWE momentan unter der Annahme, dass The Rock während der „Road to WrestleMania 43” nicht für eine größere Storyline zur Verfügung stehen wird. Eine Quelle aus dem Umfeld der Kreativabteilung habe erklärt, dass die Planungen entsprechend ohne eine substanzielle Beteiligung von Dwayne „The Rock“ Johnson vorangetrieben würden.

Dabei handelt es sich ausdrücklich nicht um eine endgültige Absage. Gerade bei The Rock können sich Pläne kurzfristig verändern. Nach aktuellem Stand wartet WWE jedoch offenbar nicht darauf, dass Johnson seinen Terminkalender für eine zentrale WrestleMania Storyline freimacht.

WrestleVotes betonte zugleich, dass die Entscheidung offenbar nicht auf mangelndem kreativen Interesse basiert. Sollte Johnson verfügbar werden, würde WWE ihn demnach weiterhin gerne einsetzen. Die derzeitige Planung scheint vielmehr auf der Annahme zu beruhen, dass er selbst nicht in ausreichendem Umfang zur Verfügung stehen wird.

Hollywood-Terminkalender bleibt ein möglicher Faktor

Bereits zuvor hatte Johnsons Filmkalender Zweifel an einem weiteren großen WrestleMania-Match ausgelöst. Vin Diesel erklärte zuletzt, dass die Dreharbeiten zu „Fast Forever“ voraussichtlich im Dezember 2026 beginnen sollen. Sollte Johnson dort über einen längeren Zeitraum benötigt werden, würde die Produktion genau in die entscheidende Phase der WrestleMania-Vorbereitung fallen. Dave Meltzer hatte deshalb bereits im August die Einschätzung geäußert, dass ein Match von The Rock bei WrestleMania 43 sehr unwahrscheinlich erscheine. Hinzu kommt, dass Johnson für eine Rückkehr in den Ring erneut einen speziellen Trainingsprozess durchlaufen müsste.

Siehe auch  WWE erwägt besonderen Fehdenabschluss für Bayley und Lyra – Neue Angaben zu Naomis Rückkehr

Sein zuletzt deutlich verändertes Körpergewicht sollte dabei allerdings nicht vorschnell als Hinweis auf ein mögliches Wrestling-Aus interpretiert werden. Johnson erklärte selbst, dass er für seine Filmrollen zunächst bis auf rund 282 Pfund (ca. 128 kg) zugenommen und anschließend innerhalb eines Jahres fast 50 Pfund (ca. 23 Kilogramm) verloren hatte. Seine aktuelle körperliche Veränderung hängt damit vor allem mit Hollywood-Projekten zusammen. Ob der Filmkalender tatsächlich der entscheidende Grund für WWEs derzeitige Planung ist, wurde von WrestleVotes nicht bestätigt.

Roman Reigns gegen Oba Femi rückt stärker in den Fokus

Die offenbar fehlende größere Rolle für The Rock macht gleichzeitig eine andere WrestleMania-Paarung noch interessanter. Laut Wrestling Observer gilt derzeit Roman Reigns gegen Oba Femi als erwarteter Main Event für den zweiten Abend von WrestleMania 43. Auch dieses Match ist noch nicht endgültig festgeschrieben. Die Richtung passt jedoch zu den jüngsten Entwicklungen rund um beide Wrestler. Reigns steht weiterhin im Mittelpunkt der Bloodline Storyline, während WWE Oba Femi seit längerer Zeit als möglichen zukünftigen Topstar aufbaut.

Eine Begegnung zwischen Reigns und The Rock gehörte über Jahre zu den größten noch offenen WWE-Traummatches. Verschiedene WrestleMania-Ausgaben wurden immer wieder mit dieser Paarung in Verbindung gebracht, ohne dass sie letztlich zustande kam. Sollte WWE nun tatsächlich mit Reigns gegen Femi planen, wäre das ein weiteres Indiz dafür, dass die Verantwortlichen nicht darauf setzen, den „Final Boss“ kurzfristig noch in eine zentrale Storyline einzubauen.

WWE-Präsident Nick Khan hatte kürzlich zudem erklärt, dass die wesentlichen kreativen Vorstellungen für WrestleMania bereits stehen, sofern Verletzungen keine Änderungen erzwingen.

The Rock lobt Ari Emanuel und seine Rolle bei TKO

Während seine unmittelbare WrestleMania-Zukunft ungewiss erscheint, äußerte sich Johnson am 17. September ausgesprochen positiv über Ari Emanuel. Anlass war dessen neues Buch „Roll the Calls“. Johnson bezeichnete Emanuel als langjährigen Partner, Agenten und Freund und erinnerte an mehrere bedeutende gemeinsame Geschäftsentscheidungen. Besonders hob er die Entstehung von TKO und seine eigene Aufnahme in den Vorstand des Unternehmens hervor.

Siehe auch  The Rocks AEW-Lob: WWE-Kontakte sollen von seiner Wortwahl überrascht gewesen sein

Für Johnson war der Sitz im TKO-Board of Directors aufgrund seiner engen familiären Verbindung zum Wrestling ein persönlicher Höhepunkt. Er bescheinigte Emanuel große Loyalität, Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen. Seit Januar 2024 gehört Johnson dem TKO-Vorstand an. Im Zusammenhang mit seiner damaligen Vereinbarung erhielt er die Rechte an der Marke „The Rock“ sowie Restricted Stock Units im Wert von rund 30 Millionen US-Dollar zum damaligen Zeitpunkt.

Aktuelle Aussagen sprechen gegen einen vollständigen Bruch mit TKO

Bemerkenswert ist Johnsons öffentliches Lob auch deshalb, weil in den vergangenen Monaten immer wieder über mögliche Spannungen zwischen ihm und TKO bzw. WWE spekuliert wurde. Unter anderem sorgte sein Rückzug aus der späteren Geschichte um John Cena für Fragen.

Seine aktuellen Aussagen beweisen zwar nicht, dass es innerhalb der Unternehmensführung keinerlei unterschiedliche Vorstellungen gibt. Sie sprechen jedoch klar gegen die Annahme eines grundsätzlichen Zerwürfnisses zwischen Johnson und einem der wichtigsten Entscheidungsträger bei TKO.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Dwayne Johnson (@therock)