Dwayne „The Rock“ Johnson ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten des Entertainment-Business. Er hat in den 1990er-Jahren bei WWE den Grundstein für seine Karriere gelegt, wo er sich vom jungen Wrestler mit charismatischem Auftreten zum globalen Superstar entwickelte. In den 2000er-Jahren folgte der nahtlose Übergang nach Hollywood, wo er zunächst in Actionfilmen auftrat und sich anschließend als einer der erfolgreichsten Schauspieler der Welt etablierte.
Obwohl Johnson in den vergangenen Jahren gelegentlich ins WWE-Programm zurückkehrte – unter anderem mit Auftritten bei WrestleMania –, liegt sein Hauptaugenmerk mittlerweile eindeutig auf seiner Filmkarriere. In den vergangenen Monaten war er nicht im WWE-Fernsehen zu sehen, was viele Fans zu Spekulationen über seine Rückkehr veranlasste. Aktuell deuten jedoch alle Zeichen darauf hin, dass dies in absehbarer Zeit nicht geschehen wird.
Auftritte in Venedig mit verändertem Erscheinungsbild
Bei den diesjährigen Internationalen Filmfestspielen in Venedig trat Johnson für die Promotion seines neuen Films „The Smashing Machine“ auf. Sofort fiel den Beobachtern auf, dass er deutlich schlanker wirkt als gewohnt. Über Jahre hinweg hatte Johnson ein Gewicht von rund 300 Pfund (ca. 136 kg) gehalten, das er auch in seinen WWE-Auftritten zur Schau stellte. Für seine aktuelle Rolle hat er jedoch rund 60 Pfund (ca. 27 kg) verloren und bringt nun etwa 240 Pfund (ca. 109 kg) auf die Waage.
Dieser physische Wandel war notwendig, um die Hauptfigur Mark Kerr authentisch darzustellen. Fotos und Videos aus Venedig verbreiteten sich schnell in den sozialen Netzwerken und lösten eine lebhafte Diskussion aus. Während einige Fans scherzhaft anmerkten, Johnson wirke nun eher wie „The Pebble“ („der Kieselstein“) als „The Rock“, gab es auch viel Zuspruch. Zahlreiche Beobachter betonten, dass es in seinem Alter schwer sei, die gewaltige Muskelmasse dauerhaft zu halten, und ein schlankerer Körperbau einen gesünderen Lebensstil ermögliche.
The Rock shows off a slimmer physique at the Venice Film Festival.
(TikTok | galafr)
https://t.co/ITqiGOBu0d— WrestlePurists (@WrestlePurists) September 1, 2025
„The Smashing Machine“ als Herzensprojekt
Der Film „The Smashing Machine“, produziert vom renommierten Studio A24, erzählt die wahre Geschichte des früheren UFC-Pioniers Mark Kerr. Dieser feierte zwischen 1997 und 2009 bedeutende Erfolge im Mixed Martial Arts, darunter zwei Siege bei UFC-Schwergewichtsturnieren sowie ein Titelgewinn bei den World Vale Tudo Championships. Gleichzeitig kämpfte Kerr jedoch mit erheblichen persönlichen Problemen, darunter Süchte und Beziehungsprobleme.
Bereits 2003 widmete sich eine HBO-Dokumentation mit demselben Titel seiner Geschichte. Die neue filmische Umsetzung legt den Fokus nun auf die turbulente Phase um die Jahrtausendwende, in der Kerrs sportliche Höchstleistungen und private Krisen eng miteinander verflochten waren.
Für Johnson bedeutet die Verkörperung von Kerr einen entscheidenden Schritt in seiner Karriere. In Interviews betonte er, dass er in den frühen Jahren seiner Schauspielerei häufig in stereotype Actionrollen gedrängt worden sei. Mit „The Smashing Machine“ könne er seine Bandbreite als Darsteller unter Beweis stellen und eine tiefgründige, dramatische Figur verkörpern.
Frühe Kritikerreaktionen fallen begeistert aus
Noch vor dem offiziellen Kinostart am 3. Oktober 2025 feierte „The Smashing Machine“ bei Rotten Tomatoes ein bemerkenswertes Debüt. Die ersten elf Rezensionen führten zu einer makellosen Bewertung von 100 Prozent. Mittlerweile liegt der Wert bei 93 Prozent basierend auf 14 Kritiken – ein außergewöhnlich hoher Wert, der den Film schon jetzt zu einem der bestbewerteten Projekte von Johnson macht.
Kritiker loben insbesondere Johnsons schauspielerische Leistung, die als eine der intensivsten und überzeugendsten seiner Laufbahn beschrieben wird. Auch die Inszenierung durch Regisseur Benny Safdie, der zuvor mit „Uncut Gems“ für Aufsehen sorgte, wird hervorgehoben. A24 bleibt damit seinem Ruf treu, mutige und ungeschönte Geschichten mit künstlerischem Anspruch auf die Leinwand zu bringen.
Neben Johnson wirken Emily Blunt sowie mehrere bekannte Kampfsportler wie Ryan Bader, Bas Rutten und Boxweltmeister Oleksandr Usyk mit. Damit erhält der Film nicht nur schauspielerische Tiefe, sondern auch Authentizität durch die Mitwirkung echter Athleten.
Parallelprojekt mit Martin Scorsese
Neben „The Smashing Machine“ bereitet Johnson derzeit ein weiteres großes Projekt vor, das sein Terminbuch füllt. Unter der Regie von Martin Scorsese entsteht ein auf Hawaii angesiedeltes Kriminalepos, das bereits als Mischung aus „The Departed“ und „Goodfellas“ beschrieben wird. Mit an Bord sind Hollywood-Größen wie Leonardo DiCaprio und Emily Blunt.
Die Zusammenarbeit mit Scorsese gilt als Ritterschlag in der Filmbranche. Für Johnson ist dieses Engagement ein weiterer Beweis dafür, dass er nicht nur als Actionstar, sondern auch als ernsthafter Schauspieler in der obersten Liga angekommen ist.
Reaktionen aus der Wrestling-Welt
Dass Johnson derzeit so stark auf Hollywood fokussiert ist, sorgt bei WWE-Fans für gemischte Gefühle. Einerseits bleibt er durch seine historische Karriere, seine legendären Promos und seine charismatische Ausstrahlung einer der beliebtesten Wrestler aller Zeiten. Andererseits wächst die Ungeduld, ihn noch einmal im Ring zu sehen – sei es für ein einzelnes Match oder einen großen WrestleMania-Auftritt.
Ist doch immer noch ein sportliches Gewicht, wenn aus Muskeln bestehend. In seinem „Hollywood Rock“ Gimmick 2003 herum, wird er auch nicht viel mehr gewogen haben.
Brauche ihn bei WWE nicht, und generell auch nicht… könnte nicht einen Film nennen der mir irgendwie gefallen hat mit ihm. Hab auch nicht viele gesehen, aber die waren alle der gleiche Schrott.
Find hier bissi komisch das so gesprochen wird als sei es eine neue Entwicklung das sein Fokus auf Hollywood liegt. Seine Zeit bei WWe war kurz, sein Ziel war es von Anfang an nach Hollywood zu kommen, und WWE war das Sprungbrett dazu. Zusammengenommen war er ja gerade mal 5 Jahre Vollzeit aktiv für WWE. Da kann man noch nen Jahr Verletzungszeit abziehen… und das wars dann.
Seit nun bald 25 Jahren ist er aber in Hollywood dick im Geschäft. Also wo hier sein wahres Interesse liegt, ist doch wohl völlig eindeutig.
Seine kurz-rückkehr als Final Boss war ja auch komplett für die Tonne. Da kam ja nun gar nix bei raus. Den Heelturn hätte Cena doch wohl auch ohne Rock vollziehen können. Auf solche Auftritte kann ich sehr gern verzichten wenn da eh kein größerer Plan hinter steckt.
Sein Engagement bei TKO sehe ich auch eher kritisch… nach allem was man so vernehmen konnte sägt er recht heftig am Stuhl von HHH. Mag sein das es eventuell bessere Leute als HHH gibt WWE zu führen, aber The Rock ist das ganz sicher nicht.
Du hast dich im Grunde zum 2x selbst disqualifiziert. Hast du ja schon bei AAA Beitrag gemacht. Dir fällt also kein Film ein, der gut war, aber gleichzeitig schreibst du kennst nicht viele. Noch Fragen?
Im Leben ist erstmal alles Geschmackssache und auch gut so. Kritik ist auch wichtig und richtig, aber du möchtest nichts anders als Kritik. Selbst wenn du Dinge nicht verstehst oder nicht mal gesehen hast, haust du einfach raus.
mfg