The Rock hat öffentlich über seinen aktuellen Status im Zusammenhang mit WrestleMania 43 gesprochen. Die Großveranstaltung wird im Jahr 2027 in Riad in Saudi-Arabien stattfinden. Seit der offiziellen Ankündigung der WWE im September 2025 steht das Event verstärkt im Fokus, da WrestleMania damit erstmals in diesem Land ausgetragen wird.
Aussagen im Interview mit Raffi Talks
In einem Interview mit Raffi Boghosian für das Format Raffi Talks wurde The Rock gezielt auf mögliche Pläne und seine eigene Beteiligung an WrestleMania 43 angesprochen. Dabei äußerte er sich grundsätzlich positiv zu den laufenden Gesprächen und zur Bedeutung der Veranstaltung. Wörtlich erklärte The Rock: „Nun, ich kann sagen, dass ich mich auf die Marke WrestleMania und auf das Königreich freue, denn das wird eine große Show.“
Er ergänzte seine Aussagen mit Blick auf den internationalen Charakter des Events und die Rolle der aktiven WWE-Talente: „Ich freue mich nicht nur auf die Marke, sondern auch darauf, dass unsere Athleten an einer solchen Veranstaltung teilnehmen können, und das ist eine globale Veranstaltung, also kann ich es kaum erwarten.“
Abschließend ging The Rock auch auf den Stand der internen Gespräche ein und stellte klar: „Was die Gespräche angeht, die ich geführt habe, ist alles gut. Es wird immer gut sein.“
Letztes Match bei WrestleMania 40
The Rock stand zuletzt im April 2024 bei WrestleMania 40 im Ring. Dort trat er gemeinsam mit Roman Reigns im Main Event der ersten Nacht an. In diesem Match besiegten sie Cody Rhodes und Seth Rollins. Seit diesem Auftritt hat The Rock kein weiteres Match bestritten.
Einordnung der aktuellen Gerüchte
Im Umfeld von WrestleMania 43 kursieren derzeit Berichte, die ein mögliches Match zwischen The Rock und Roman Reigns thematisieren. Diese Gerüchte werden in der Wrestling-Welt diskutiert, sind jedoch bislang nicht offiziell bestätigt. The Rock selbst hat sich zu konkreten Matchplänen nicht geäußert und in seinem Interview ausschließlich den positiven Verlauf der Gespräche sowie seine Vorfreude auf die Veranstaltung betont.
Kritik an TKO: Shane Douglas warnt vor Folgen für die WWE
Shane Douglas hat sich kritisch zur aktuellen Ausrichtung der WWE unter dem Dach der TKO Group Holdings geäußert. In seinem Podcast reagierte der frühere ECW-Star auf die Sorgen eines Fans, der die Befürchtung formulierte, TKO betrachte die WWE eher als kurzfristigen Vermögenswert denn als langfristige kreative Marke.
Fanfrage thematisiert wirtschaftlichen Druck
Ausgangspunkt der Diskussion war eine ausführliche Fanfrage, in der mögliche Folgen neuer Eigentümer beschrieben wurden. Der Fan führte aus, dass externe Käufer häufig dazu neigten, Kosten zu senken, Preise zu erhöhen und ein Produkt stark mit Werbung zu überladen. Gleichzeitig bestehe die Gefahr, dass genau jene Elemente verloren gingen, die eine Marke ursprünglich besonders gemacht hätten. Wörtlich lautete die Frage an Shane Douglas: „Ich würde gerne Ihre Meinung zu WWE unter TKO erfahren … Meiner Ansicht nach werden sie, wie alle Drittparteien, kurzfristig denken und Kosten senken … und den Umsatz maximieren, lächerliche Ticketpreise verlangen und überall Werbung platzieren, was dem Produkt und dem langfristigen Erfolg schadet. Sie werden es später, wenn die Seele herausgerissen wurde, so gut es geht ausnutzen.“
Douglas bestätigt die geäußerten Bedenken
Shane Douglas widersprach dieser Einschätzung nicht. Stattdessen erklärte er offen, dass er die Situation aus seiner Perspektive ähnlich wahrnehme. In seiner Antwort machte er deutlich, dass die aktuellen Entwicklungen für ihn nachvollziehbar in dieses Bild passten. Douglas sagte dazu wörtlich: „Ich kann dem nur zustimmen… So sieht es für mich derzeit aus. Sie haben 9 Milliarden dafür bezahlt. Es ist ihr Baby. Es ist ihr Spielplatz. Sie können diesen Spielplatz so gestalten, wie sie wollen.“
Wirtschaftliche Logik versus langfristige Ausrichtung
Douglas räumte ein, dass ein Unternehmen, das eine Investition in Höhe von rund neun Milliarden US Dollar tätigt, selbstverständlich eine entsprechende Rendite anstrebt. Gleichzeitig stellte er jedoch das Tempo und die zugrunde liegende Philosophie dieser Strategie infrage. Aus seiner Sicht bestehe ein klarer Unterschied zwischen einem nachhaltigen Aufbau der WWE für die Zukunft und einer aggressiven Ausrichtung auf kurzfristige Gewinne.
Sorge um die Identität der WWE
Die geäußerte Kritik bezieht sich laut Douglas nicht ausschließlich auf steigende Ticketpreise oder zunehmende Werbeplatzierungen. Vielmehr gehe es um die grundsätzliche Frage, ob die Identität der WWE Bestand haben könne, wenn wirtschaftliche Interessen dauerhaft die kreative Basis überlagerten, die viele Fans an das Produkt gebunden habe.
Einordnung der Aussagen
Shane Douglas stellte klar, dass er nicht jede WWE-Ausgabe wöchentlich verfolge. Dennoch spiegeln seine Aussagen eine Stimmung wider, die nach seiner Wahrnehmung auch unter Teilen der Fan-Community existiert. Diese sehen die unter TKO stattfindende wirtschaftliche Entwicklung kritisch und befürchten langfristige Auswirkungen, sollte das Gleichgewicht zwischen geschäftlichen Zielen und kreativer Ausrichtung verloren gehen.
Man merkt seit der Übernahme immer mehr dass die WWE immer Seelenloser wird und nur noch Umsatzorientiert ist. Ich schau mir die Folgen nicht mehr an, hatte schon mal so eine Phase von 2018-2022 war ein Punkt erreicht wo ich gesagt hab es geht nicht mehr, das ist nicht für erwachsene Wrestling Fans sondern für Kleinkinder gemacht… Dann als Vince sich verabschiedet hat ging es unter Hunter mal 1 Jahr lang nach oben, aber seitdem TKO da alles unter Kontrolle hat ist es in meinen Augen ne Katastrophe geworden… Es ist einfach nur ein dämlicher Einheitsbrei der nur noch den Namen WWE trägt, mit der von uns allen geliebten WWF hat das nichts mehr zu tun. Ich fokussier mich jetzt auf TNA, AEW und NJPW… Ist ja nicht so dass man keine Optionen hätte, die WWE bekommt von mir keinen Cent mehr und ich hoffe dass viele Fans das ähnlich sehen, die müssen das wirtschaftlich merken dass sie kacke sind!