Trotz einer direkten Einladung soll The Rock nicht bei der geplanten UFC-Veranstaltung im Weißen Haus dabei sein. Gleichzeitig gibt es neue Berichte darüber, dass WWE großes Interesse an einer Verpflichtung von TNA-Star Mike Santana haben soll.
The Rock soll UFC-Event im Weißen Haus fernbleiben
Das TIME Magazine berichtete zuletzt ausführlich über eine geplante UFC-Veranstaltung auf dem Gelände des Weißen Hauses. Dabei soll UFC-Präsident Dana White mehrere prominente Gäste eingeladen haben, darunter auch Dwayne „The Rock“ Johnson.
Die Einladung kommt nicht überraschend, denn Johnson gehört seit der Fusion von WWE und UFC zur TKO Group Holdings offiziell dem Vorstand des Unternehmens an. Damit ist The Rock nicht nur einer der bekanntesten Namen der WWE-Geschichte, sondern gleichzeitig auch Teil der Unternehmensführung von TKO, zu der sowohl WWE als auch UFC gehören. Gerade deshalb wäre seine Anwesenheit bei einem derart prestigeträchtigen UFC-Event eigentlich naheliegend gewesen.
Trotzdem sollen Personen aus dem Umfeld von Johnson laut TIME erklärt haben, dass The Rock aktuell nicht plane, an der Veranstaltung teilzunehmen. Einen offiziellen Grund für seine Absage gibt es bislang allerdings nicht. Dadurch sorgt sein mögliches Fernbleiben bereits jetzt für Diskussionen.
Johnson war zuletzt unter dem Namen „The Final Boss“ in großen WWE-Storylines zu sehen. Aufgrund seiner engen Verbindung zu TKO wird deshalb genau beobachtet, ob sich seine Haltung zu der Veranstaltung möglicherweise noch ändern könnte.
Dana White und Donald Trump verbindet eine jahrzehntelange Beziehung
Der TIME-Bericht beleuchtet außerdem ausführlich die Hintergründe der geplanten UFC-Veranstaltung im Weißen Haus. Dabei spielt die langjährige persönliche und geschäftliche Beziehung zwischen UFC-Präsident Dana White und Donald Trump eine wichtige Rolle. Bereits UFC 30 im Jahr 2001 fand im Trump Taj Mahal in Atlantic City statt. Trump erklärte rückblickend, er habe damals das Gefühl gehabt, etwas völlig Neues und Besonderes gesehen zu haben.
Auf frühere Kritik an der UFC wegen ihrer Härte reagierte Trump laut dem Bericht ebenfalls gelassen. Er habe den Sport nie als brutaler empfunden als andere Kampfsportarten. Dana White sprach zusätzlich darüber, warum er Donald Trump Jahre später öffentlich unterstützte, obwohl ihm viele Menschen aus seinem Umfeld davon abgeraten hätten. Laut White sei ihm persönliche Loyalität wichtiger gewesen als politische Risiken oder mögliche negative Reaktionen.
White erklärte außerdem, dass ihm viele Menschen damals geraten hätten, sich nicht öffentlich hinter Trump zu stellen, weil sie nicht geglaubt hätten, dass dieser überhaupt die Wahl gewinnen könne. Für White habe das jedoch keine Rolle gespielt, da Trump ihn und die UFC bereits in frühen Jahren unterstützt habe. Die geplante UFC-Veranstaltung im Weißen Haus gilt deshalb inzwischen auch als Symbol dieser langjährigen Verbindung zwischen beiden Männern.
WWE soll großes Interesse an Mike Santana haben
Parallel dazu berichtete WrestleVotes Radio via Fightful Select, dass WWE großes Interesse an einer Verpflichtung von TNA-Star Mike Santana haben soll. Dem Bericht zufolge läuft Santanas aktueller Vertrag bei TNA voraussichtlich im Sommer aus. Danach könnte er offiziell Free Agent werden.
Innerhalb der WWE soll Santana bereits Unterstützung von mindestens einem Main-Roster-Star erhalten. Zusätzlich sollen seine Professionalität, seine Arbeit hinter den Kulissen und sein Auftreten intern sehr positiv bewertet werden.
Laut dem Bericht könnte WWE sogar planen, Santana noch bis Ende des Jahres fest im Main Roster zu etablieren, falls es tatsächlich zu einer Verpflichtung kommt. Ob er bei RAW oder SmackDown landen würde, ist derzeit allerdings noch offen.
Mike Santana entwickelte sich zuletzt zu einem gefragten Namen
Mike Santana machte sich ursprünglich als Teil des Teams LAX beziehungsweise Proud & Powerful gemeinsam mit Ortiz einen Namen. Vor allem bei AEW galt das Duo über Jahre als eines der intensivsten und körperbetontesten Tag Teams der Promotion.
Nach seinem Wechsel zu TNA entwickelte sich Santana anschließend immer stärker als Singles Wrestler weiter. Besonders seine intensive Ausstrahlung, seine authentischen Promos und sein realistischer Wrestling-Stil kamen bei vielen Fans sehr gut an.
Dadurch gilt Santana inzwischen als einer der interessantesten möglichen Free Agents im Wrestling-Markt. Ein Wechsel zur WWE würde deshalb als großer Karriereschritt angesehen werden. Gleichzeitig wäre ein möglicher Abgang für TNA ein spürbarer Verlust, da Santana inzwischen zu den wichtigsten und beliebtesten Namen der Promotion zählt.

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