Für Kofi und Austin Creed hat bei AEW ein neues Kapitel begonnen. Schon kurz nach ihrem Debüt gibt es erste Reaktionen aus dem Umfeld der Promotion sowie persönliche Worte von Swerve Strickland und Big E.
Kofi und Austin Creed sollen backstage großen Eindruck hinterlassen haben
Nach Informationen von PWInsider kamen Kofi und Austin Creed bei ihrem ersten AEW-Auftritt nicht nur vor den Zuschauern gut an. Auch hinter den Kulissen sollen die beiden einen ausgesprochen positiven Eindruck hinterlassen haben. Nach All In hätten sie sich bewusst die Zeit genommen, sich möglichst vielen Wrestlern und Mitarbeitern persönlich vorzustellen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.
Mehrere Personen innerhalb von AEW sollen anschließend besonders hervorgehoben haben, wie zugänglich die beiden früheren WWE-Stars auftraten. Trotz ihrer langjährigen Karrieren und zahlreicher Erfolge hätten weder Kofi noch Creed den Eindruck vermittelt, sich aufgrund ihrer Vergangenheit für etwas Besonderes zu halten. Auch bei Gesprächen über kreative Ideen sollen sie sehr offen gewesen sein. Personen im Unternehmen beschrieben ihr Auftreten dem Bericht zufolge sogar als noch positiver, als es ihr ohnehin guter Ruf erwarten ließ.
Für Kofi und Creed dürfte dieser Start besonders wichtig sein. Beide haben einen sehr großen Teil ihrer bisherigen Karriere innerhalb der WWE-Strukturen verbracht und betreten bei AEW nun ein Umfeld mit vielen neuen Kollegen und einer anderen Arbeitsweise. Die Tatsache, dass sie direkt nach ihrem ersten Abend einen solchen Eindruck hinterlassen haben sollen, spricht dafür, dass ihre Integration in den Locker Room offenbar problemlos verlaufen ist.
Swerve Strickland erklärt Kofis persönlichen Einfluss auf seine Karriere
Einer ihrer neuen Partner sprach inzwischen ebenfalls ausführlich über die Zusammenarbeit. Swerve Strickland erklärte im Gespräch mit Rich Latta Pro Wrestling, welchen Einfluss Kofi auf seinen eigenen Weg im Wrestling gehabt habe. Dabei verwies er nicht nur auf sich selbst, sondern auch auf Wrestler wie Kevin Knight, Lio Rush und The Rascalz, für die Kofis Karriere ebenfalls eine wichtige Inspiration dargestellt habe.
Besonders Kofis World-Title-Erfolg bei WrestleMania 35 habe für Swerve eine große Bedeutung gehabt. Dieser Moment habe ihm geholfen, selbst daran zu glauben, eines Tages als AEW World Champion im Main Event des Wembley-Stadions stehen zu können. Als Swerve 2024 genau dieses Ziel erreichte und dort gegen Bryan Danielson antrat, sei ein Teil dieser Motivation auf das zurückzuführen gewesen, was er Jahre zuvor bei Kofi gesehen habe.
Entsprechend emotional sei für Strickland auch der gemeinsame Auftritt bei All In gewesen. Die Entrance mit Kofi und Creed habe ihm persönlich sehr viel bedeutet, gerade weil er wusste, welche Bedeutung dieser Moment wiederum für seine beiden Partner hatte. Für Swerve schloss sich damit ein Kreis, nachdem er jahrelang von einem Wrestler inspiriert worden war, mit dem er nun selbst gemeinsam auf einer der größten Bühnen stand.
The New Level soll nicht auf die Trios Division beschränkt bleiben
Strickland sprach jedoch nicht nur über die persönliche Bedeutung der Zusammenarbeit, sondern auch über seine Vorstellungen für die Zukunft. Nach seiner Einschätzung sollte The New Level nicht einfach ausschließlich als Team innerhalb der Trios Division eingesetzt werden. Kofi, Creed und Swerve könnten gemeinsam auftreten und gleichzeitig verschiedene Bereiche des AEW-Rosters stärken.
Gerade darin sieht Strickland offenbar das Potenzial der neuen Gruppierung. Kofi und Creed hätten während ihrer bisherigen Laufbahnen bereits enorm viel erreicht, weshalb es aus seiner Sicht keinen Sinn ergebe, lediglich bekannte Konzepte in einer neuen Promotion zu wiederholen. Stattdessen wolle man etwas Eigenständiges schaffen und Möglichkeiten nutzen, die sich aus den unterschiedlichen Stärken aller drei Mitglieder ergeben.
Für Swerve brachte der gemeinsame Titelgewinn zudem eine persönliche Premiere. Trotz seiner großen AEW-Erfolge hatte er zuvor noch kein Match im Wembley-Stadion gewonnen. Mit Kofi und Creed an seiner Seite gelang ihm dies nun erstmals.
Big E freut sich über den Neustart seiner langjährigen Weggefährten
Auch Big E verfolgt den neuen Weg seiner früheren New-Day-Partner aufmerksam. Auf Instagram bezeichnete er Kofi und Creed als zwei „lebende Legenden“, die aus seiner Sicht unterschätzt worden seien. In einer weiteren Reaktion machte er deutlich, wie sehr er sich für beide freue, und bezeichnete sie als zwei der besten Menschen, die jemals Teil des Wrestling-Geschäfts gewesen seien.
Für Big E war der Auftritt in London dabei ausdrücklich kein bittersüßer Moment. Er erklärte, dass der Abend ganz Kofi und Creed gehört habe und für ihre Beharrlichkeit sowie ihren langjährigen Einsatz stehe. Ihre weitere Entwicklung bei AEW werde er selbstverständlich verfolgen.
Aus Kofi Kingston wird bei AEW nur noch Kofi
Auch nach außen vollzieht Kofi seinen Neustart Schritt für Schritt. Am 31. August veröffentlichte er ein Video, in dem er „Kingston“ aus seinem Anzeigenamen auf X entfernte. Begleitet wurde die Änderung von einer kurzen Botschaft über einen Neuanfang. Sein Accountname @TrueKofi blieb unverändert.
Die Änderung scheint nicht nur für Social Media gedacht zu sein. So führt AEW ihn auf der eigenen Website offiziell schlicht als „Kofi“, während Austin Creed bereits zu dem Namen zurückgekehrt ist, den er vor seiner WWE-Zeit verwendete.
Here’s to new beginnings… 🥂 pic.twitter.com/mfVShQPc7O
— Kofi (@TrueKofi) August 31, 2026
Viel Zeit für eine langsame Eingewöhnung bleibt The New Level ohnehin nicht. Bereits bei AEW Dynamite am 2. September sollen Kofi, Austin Creed und Swerve Strickland ihre AEW World Trios Championship erstmals verteidigen. Als Gegner warten Dezmond Xavier, Myron Reed und Zachary Wentz von The Rascalz.

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