Shawn Michaels bekommt eigene Dokumentation – Mick Foley mit zwei neuen Filmprojekten

Aktuellen Berichten zufolge steht eine umfangreiche Dokumentation über Shawn Michaels offenbar kurz vor ihrer Premiere. Wie WrestleVotes Radio via Fightful Select berichtet, ist die abendfüllende Produktion bereits vollständig fertiggestellt. Der Film enthält demnach zahlreiche neue Interviews mit früheren Weggefährten und ehemaligen Rivalen und beleuchtet sowohl die Karriere als auch die größten Erfolge von Michaels. Ein konkreter Veröffentlichungstermin wurde bislang nicht bekannt gegeben.

Shawn Michaels zählt zu den prägendsten Persönlichkeiten der modernen Wrestling-Geschichte. Während seiner aktiven Laufbahn gewann er unter anderem mehrfach World Championships und war Teil zahlreicher als legendär geltender Matches. Seit dem Ende seiner aktiven Karriere ist er weiterhin in führender Funktion tätig. Aktuell arbeitet er als Senior Vice President of Talent Development and Creative bei WWE NXT und ist dort maßgeblich für die Entwicklung neuer Talente verantwortlich.

Bereits im vergangenen Monat äußerte sich AJ Styles in einem Interview mit Justin Barrasso von The Undisputed zu Michaels und sprach über eine verpasste Gelegenheit in seiner eigenen Laufbahn. Wörtlich erklärte Styles: „Was ich am meisten bereue, ist, dass ich nie die Gelegenheit hatte, mit Shawn Michaels im Ring zu stehen und von ihm zu lernen. Das wäre unbezahlbar gewesen. Es sollte wohl nicht sein. Vielleicht bekommen wir irgendwann die Chance, in anderer Form zusammenzuarbeiten, sei es bei der Talententwicklung oder dabei, die Marke insgesamt weiter voranzubringen.“

Die geplante Dokumentation könnte somit nicht nur Michaels’ Karriere neu beleuchten, sondern auch zusätzliche Perspektiven von Kollegen und Wegbegleitern liefern.

Mick Foley: Miniserie über WWE Hall of Famer offiziell bestätigt

Neben der geplanten Michaels-Dokumentation konkretisiert sich auch ein lange diskutiertes Projekt rund um WWE Hall of Famer Mick Foley. Schauspieler Paul Walter Hauser hat offiziell bestätigt, dass er Foley verkörpern wird und das Vorhaben als limitierte Miniserie umgesetzt wird.

Hauser hatte bereits gegen Ende des Jahres 2025 öffentlich erklärt, dass er für die Rolle angefragt worden sei. Nun bestätigte er am 18. Februar 2026 im Gespräch mit The Stunner offiziell, dass das Projekt tatsächlich umgesetzt wird. Dabei machte er deutlich, dass er die Figur Mick übernehmen werde und es sich um eine limitierte Serie handle. Zwar sei die Produktion bislang noch nicht veröffentlicht worden, doch das Vorhaben werde definitiv realisiert.

Das Projekt soll nicht als klassischer Kinofilm entstehen, sondern als Miniserie, die eine ausführlichere Darstellung von Foleys Karriere ermöglicht. Dabei geht es nicht ausschließlich um bekannte Stationen wie Cactus Jack, Mankind oder Dude Love, sondern auch um die Persönlichkeit hinter diesen Figuren. Hauser betonte in diesem Zusammenhang: „Ich glaube, er hatte auch einen großartigen Sinn für Humor und war super intelligent. Er hatte einen großartigen Geschäftssinn, und hoffentlich kann ich auch in dieser Hinsicht etwas von meiner Persönlichkeit einbringen. Wenn man die Geschichte erzählt, muss man den Mann menschlich machen. Wir erzählen nicht nur eine Geschichte. Dies ist die Geschichte von Mick Foley.“

Bislang wurde weder ein konkretes Startdatum noch ein Sender oder eine Streaming-Plattform genannt. Dennoch gilt das Projekt nach der offiziellen Bestätigung durch Hauser als real und in Entwicklung.

Eigenständiges Filmprojekt: Mick Foley spricht über weiteres Hollywood-Vorhaben

Parallel zur angekündigten Miniserie arbeitet Mick Foley offenbar an einem weiteren, unabhängigen Filmprojekt. Der WWE Hall of Famer gab in den sozialen Medien bekannt, dass er sich mit einem hochrangigen Hollywood-Manager getroffen habe, um eine seiner persönlichen Geschichten zu verfilmen. Dabei handelt es sich ausdrücklich nicht um das bereits angekündigte Biografie-Projekt.

Foley erklärte: „Ich habe mich sehr über mein Treffen mit einem hochrangigen Hollywood-Manager gefreut. Dabei ging es um die Verfilmung einer meiner Geschichten. Das ist ein separates Projekt, das nichts mit der Biografie zu tun hat, die gerade in Arbeit ist – eine einzigartige Geschichte, die auf realen Erlebnissen basiert. Vielleicht darf ich mich sogar selbst spielen!“

Das zuvor bestätigte Biografie-Projekt mit Paul Walter Hauser befindet sich weiterhin in einem frühen Entwicklungsstadium und wurde bislang noch nicht an einen Sender verkauft.

Abseits der Filmvorhaben hatte Foley zuletzt auch mit Aussagen außerhalb Hollywoods Aufmerksamkeit erregt. Ende des vergangenen Jahres erklärte er öffentlich, dass er seinen Legends-Vertrag mit WWE nicht verlängern werde. Als Grund nannte er die Verbindungen des Unternehmens zu Präsident Donald Trump. Foley äußerte Bedenken hinsichtlich der Einwanderungspolitik sowie zur Reaktion Trumps auf den Tod des Regisseurs Rob Reiner, die er als „unglaublich grausam“ bezeichnete – siehe hier.

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