Rückhalt für Triple H im WWE-Kader – Zweifel an der Vorbereitung einiger NXT-Aufsteiger

Zu sehen ist der glatzköpfige, vollbärtige Triple H in einem dunklen Anzug und weißem Hemd, der lächelnd auf einem blauen Sofa in einem hellen TV-Studio sitzt. Im Hintergrund befindet sich ein Regal mit Büchern, Dekorationen, Pflanzen und Blumen

Zwei aktuelle Berichte beschäftigen sich mit Triple Hs Arbeit hinter den WWE-Kulissen. Dabei geht es sowohl um sein Verhältnis zu den etablierten Talenten als auch um die Erwartungen an die nächste Generation.

Großer Rückhalt für Triple H

Nach Angaben von WrestleVotes genießt Triple H innerhalb des WWE-Kaders weiterhin großes Vertrauen. In einer Fragerunde erläuterten JoeyVotes und TC, wie die Talente den Verantwortlichen für die kreative Ausrichtung wahrnehmen.

JoeyVotes erklärte, ihm seien aus seinen Gesprächen keine negativen Äußerungen über Triple H bekannt. Erst in der betreffenden Woche habe ein WWE-Talent dessen Arbeit ausdrücklich gelobt. Probleme innerhalb des Unternehmens würden demnach nicht automatisch ihm zugeschrieben.

Als Beispiel nannte JoeyVotes Vertragsangelegenheiten, bei denen die Gesprächspartner offenbar zwischen Triple H und anderen Entscheidungsträgern unterscheiden. Seiner persönlichen Einschätzung zufolge hätten ungefähr 95 Prozent der von Triple H betreuten Wrestler kein Problem mit ihm.

Welche Rolle die übergeordneten Entscheidungen spielen sollen

TC führte den beschriebenen Rückhalt auch auf die Machtverhältnisse innerhalb des Unternehmens zurück. Ein nicht namentlich genanntes Talent hat erläutert, dass Triple H zwischen den Veränderungen rund um Vince McMahon und der Übernahme durch TKO nur wenig Gelegenheit hatte, die gesamte Verantwortung ohne übergeordnete Einschränkungen zu tragen.

Aus dieser Perspektive werde er als jemand wahrgenommen, der Pläne für die Wrestler habe und sich für sie einsetze, seine Vorstellungen jedoch nicht immer durchsetzen könne. TC beschrieb diese Konstellation zugleich als einen gewissen Schutz für Triple H: Wenn Entscheidungen bei den Talenten schlecht ankämen, werde die Verantwortung nicht zwangsläufig bei ihm gesucht.

Die Wrestler würden nach dieser Darstellung darauf vertrauen, dass Triple H ihre Interessen vertrete, auch wenn das letzte Wort in bestimmten Angelegenheiten anderswo liege.

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Bericht über Unzufriedenheit mit männlichen NIL-Talenten

In einem separaten Bericht wird Triple Hs angebliche Bewertung des Nachwuchssystems thematisiert. In einer Ausgabe von Self Made Session behauptete Self Made Pro, die Fortschritte männlicher Talente aus dem NIL-Umfeld hätten dessen Erwartungen nicht erfüllt. Triple H soll bei diesen Wrestlern auch wenig Interesse an einer Beförderung ins Main Roster gezeigt haben.

Nach Darstellung des Insiders habe diese Unzufriedenheit dazu beigetragen, erfahrenen Independent-Wrestlern und dem WWE-ID-Programm mehr Bedeutung einzuräumen. Der dahinterstehende Gedanke sei, Talente mit vorhandenen Wrestling-Grundlagen zu verpflichten und anschließend gezielt an die Anforderungen von WWE heranzuführen.

Anstatt zunächst sämtliche Grundlagen vermitteln zu müssen, könne das Unternehmen bei solchen Verpflichtungen stärker am WWE-Stil, der körperlichen Entwicklung und der Präsentation arbeiten. Self Made Pro schilderte dies als Überlegung von Triple H. Eine öffentliche Aussage des WWE-Verantwortlichen, die diesen behaupteten Zusammenhang bestätigt, liegt in den herangezogenen Quellen nicht vor.

Für die Einordnung ist die Unterscheidung der Programme wesentlich: NIL richtet sich an College-Athleten aus unterschiedlichen Sportarten. WWE ID wurde am 29. Oktober 2024 vorgestellt, um unabhängige Wrestler und ausgewählte Wrestlingschulen zu unterstützen. Die offizielle Ankündigung beschreibt damit einen weiteren Zugang zu einer möglichen WWE-Karriere, nicht die Ablösung des College-Programms.

Ungenannte Talente sollen die Vorbereitung auf Raw und SmackDown hinterfragen

Self Made Pro berichtete außerdem von Vorbehalten innerhalb des Main Rosters gegenüber einigen NXT‑Aufsteigern. Manche etablierten Wrestler hätten den Eindruck, dass die Nachwuchstalente beim Wechsel zu Raw oder SmackDown noch nicht ausreichend vorbereitet seien. Diese Haltung gebe es bei den Männern, sie sei bei den Frauen jedoch stärker ausgeprägt.

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Als Vergleich würden frühere NXT-Jahrgänge von vor zehn bis zwölf Jahren herangezogen. Nach Darstellung des Insiders hielten einige erfahrene Talente die damaligen Aufsteiger für besser vorbereitet.

Zu den behaupteten Vorbehalten kämen Sorgen um die eigene Position hinzu. Etablierte Talente befürchten, gegen aus ihrer Sicht noch nicht ausreichend entwickelte Neuzugänge antreten zu müssen und anschließend weniger eingesetzt oder sogar entlassen zu werden. Gerade bei den Wrestlerinnen sollen die begrenzten Plätze diese Bedenken verstärken. Auch beim ID-Programm seien die Fortschritte laut Self Made Pro langsamer ausgefallen als erhofft.

2 Kommentare

  1. Mich interessiert NXT seit Jahren nicht mehr. Umso mehr von denen nachrücken,desto mehr Distanz ensteht zur WWE. Für mich war MitB kaum ein PPV mit so einer Besetzung.

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