Road Dogg blickt kritisch auf WWE-Umgang mit AEW zurück

Road Dogg blickt kritisch und angespannt
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Road Dogg hat in einem aktuellen Interview überraschend offen darüber gesprochen, wie AEW innerhalb der WWE über Jahre hinweg wahrgenommen wurde. Der ehemalige WWE-Writer blickte dabei selbstkritisch auf die damalige Einstellung vieler Verantwortlicher zurück und erklärte, warum man die Konkurrenz seiner Meinung nach unterschätzt habe.

Road Dogg: WWE nahm AEW intern lange nicht ernst genug

Im Interview wurde Road Dogg direkt gefragt, ob die WWE AEW während seiner Zeit im Kreativteam überhaupt als ernsthaften Konkurrenten angesehen habe. Seine Antwort fiel klar aus. Nach seiner Einschätzung habe WWE AEW intern lange Zeit nicht wirklich als große Bedrohung betrachtet. Rückblickend glaube er sogar, dass dies möglicherweise ein Fehler gewesen sei.

Road Dogg erklärte, dass AEW innerhalb der WWE oft lediglich als die Company eines „kleinen Money Marks“ gesehen worden sei. Mit diesem Begriff wird im Wrestling eine wohlhabende Person beschrieben, die viel Geld investiert, aber angeblich nicht vollständig versteht, wie das Wrestling-Geschäft funktioniert.

Er habe wirklich das Gefühl, dass viele innerhalb der WWE die AEW genauso wahrgenommen hätten. Die Situation habe sich intern nie wie ein neuer „Monday Night War” angefühlt. Und außerdem habe die WWE darauf geachtet, wichtige Talente im eigenen Unternehmen zu halten. Doch laut Road Dogg sei das etwas anderes gewesen, als die AEW tatsächlich als vollwertige Konkurrenz anzusehen.

Heute sehe er die Entwicklung anders. Die WWE habe AEWs langfristige Stabilität und Wachstumsmöglichkeiten möglicherweise unterschätzt. Besonders bemerkenswert sind diese Aussagen deshalb, weil Road Dogg selbst über viele Jahre Teil des WWE-Kreativteams war und als Co-Head-Writer von SmackDown direkt an internen Entscheidungen beteiligt gewesen ist.

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Mike Mansury laut Road Dogg ein wichtiger Gewinn für AEW

Als großen positiven Schritt für AEW hob Road Dogg insbesondere die Verpflichtung von Mike Mansury hervor. Mansury arbeitet inzwischen als Executive Vice President und Head of Global Production für AEW. Zuvor war er viele Jahre Teil des WWE-Produktionsapparats.

Road Dogg erklärte, dass Mansury mittlerweile die Produktion bei AEW leite und dies ein enorm wichtiger Schritt für die Company gewesen sei. Er bezeichnete ihn als sehr klugen Kopf mit starkem Gespür für Wrestling-Produktion.

In diesem Zusammenhang machte Road Dogg deutlich, dass eine erfolgreiche Wrestling-Show aus seiner Sicht aus weit mehr bestehe als nur aus den Matches im Ring. Timing, Atmosphäre, Kameraführung, Musik und das richtige Gefühl für bestimmte Momente seien entscheidende Faktoren.

Viele Zuschauer unterschätzten laut ihm, wie wichtig genau diese Details für eine starke Wrestling-Show seien. Menschen mit dem richtigen Instinkt und Gespür könnten den Unterschied zwischen einer guten und einer durchschnittlichen Produktion ausmachen.

Road Dogg sieht AEW weiterhin auf starkem Kurs

Insgesamt fiel Road Doggs Einschätzung zu AEW überraschend positiv aus. Er erklärte, dass die Promotion weiterhin stark sei und seiner Meinung nach sogar noch stärker werden könne. Gerade deshalb halte er die frühere interne WWE-Einschätzung inzwischen für falsch.

Trotz seines Abschieds aus dem WWE-Kreativteam bleibt Road Dogg allerdings weiterhin mit dem Unternehmen verbunden. Er besitzt nach wie vor einen WWE Legends Contract. Eine vollständige Trennung von WWE hat also bislang nicht stattgefunden.

Ob seine offenen Aussagen über AEW möglicherweise Auswirkungen auf diese Zusammenarbeit haben könnten, ließ er offen. Gleichzeitig machte Road Dogg erneut deutlich, dass er weiterhin im Wrestling-Geschäft arbeiten möchte. Für welche Promotion und in welcher Rolle dies künftig passieren könnte, ist aktuell allerdings noch nicht bekannt.