Rhea Ripley: Klare Worte zu Titeln, Evolution 3 und Bianca Belair

Rhea Ripley zeigt deutliche Entschlossenheit

Rhea Ripley hat sich in einem aktuellen Interview umfassend zu ihrer Rolle bei WWE geäußert. In der „The Ebro Laura Rosenberg Show“ sprach sie über die Bedeutung von Titeln, ihre Forderung nach mehr Aufmerksamkeit für die Womens Division, eine mögliche Filmrolle sowie die Verletzung von Bianca Belair.

Titelstatus spielt für Ripley keine entscheidende Rolle

Rhea Ripley gehört zu den erfolgreichsten Wrestlerinnen der WWE-Gegenwart und konnte bereits mehrere World Championships, Tag Team Championships sowie Titel bei NXT und NXT UK gewinnen. Dennoch machte sie deutlich, dass sie ihre Position nicht von einem Titel abhängig macht.

„Ich weiß nicht, irgendwie fühle ich mich ohne Titel ein bisschen nackt, aber gleichzeitig macht es mir nichts aus, keinen zu haben. Denn ich habe immer noch das Gefühl, das du beschrieben hast: Wenn ich durch den Vorhang trete und vor allen Leuten auf die Bühne gehe, fühle ich mich wie ein Champion. Ja, ich habe also das Gefühl, dass ich keinen Titel brauche, um zu zeigen, wie dominant ich in der WWE bin. Davon abgesehen werde ich bei WrestleMania einen Titel holen.“

Ripley fordert jährliche Evolution-Events

Ein weiterer Schwerpunkt des Interviews lag auf dem rein weiblichen Premium Live Event „Evolution“. Nach der langen Pause bis zur zweiten Ausgabe sprach sich Ripley klar dafür aus, die Veranstaltung künftig regelmäßig stattfinden zu lassen: „Ich weiß, dass wir Frauen immer viel Einsatz und Arbeit in unsere Auftritte stecken. Egal, ob wir nur 30 Sekunden oder ganze 20 Minuten Zeit bekommen. Am Ende sorgen wir immer dafür, dass über uns gesprochen wird.“

Sie verwies darauf, dass die achtjährige Wartezeit zwischen den Events aus ihrer Sicht nicht noch einmal vorkommen sollte, und verband dies mit einer klaren Forderung an WWE: „Es ist wirklich schön zu sehen, wie sich das Womens Wrestling weiterentwickelt. Dass wir acht Jahre auf Evolution 2 warten mussten, ist schon verrückt. Aber ich habe das Gefühl, dass wir nach diesem reinen Womens Event allen gezeigt haben, was wir können. Ich hoffe, dass wir nicht wieder so lange auf Evolution 3 warten müssen. Am liebsten wäre mir, wenn es jedes Jahr stattfindet. Denn jedes Mal, wenn wir im Ring stehen, geben wir wirklich alles.“

Darüber hinaus stellte Ripley klar, dass es ihr nicht nur um einzelne Shows geht, sondern um eine nachhaltige Entwicklung der gesamten Division: „Wir wollen auf diesem Weg so viel Geschichte wie möglich schreiben und gleichzeitig die Weichen für eine bessere Zukunft stellen. Wenn ich das Unternehmen eines Tages wirklich verlasse, möchte ich die Womens-Division in einem besseren Zustand hinterlassen.“

Verletzungsdetails zu Bianca Belair werden bekannt

Im selben Gespräch ging Ripley auch auf eine Szene aus einem Match von Bianca Belair ein, bei der es zu einer Verletzung kam. Demnach habe Belair ihr während des Matches mitgeteilt, dass sie sich den Finger gebrochen habe: „Oh Mann, das hättest du im Match  sehen sollen. Wir sind auf den Boden gefallen, und als sie sich umdrehte, sagte sie: ‚Ich glaube, ich habe mir den Finger gebrochen.‘ Und ich dachte nur: ‚Oh, das sieht nicht gut aus.‘ Wir waren ungefähr in der Mitte des Matches. Es war, glaube ich, ihr Ringfinger, ja.“

Gespräche über mögliche Rolle in Terrifier-Reihe

Rhea Ripley sprach neben ihrer WWE-Karriere auch über mögliche Pläne außerhalb des Rings und zeigte erneut großes Interesse an einer Rolle in der Horrorreihe Terrifier. Sie deutete an, dass sie sich eine Beteiligung gut vorstellen kann, und bestätigte, dass bereits Kontakt zum Schöpfer der Reihe, Damien Leone, besteht.

Ripley erklärte, dass sie gelegentlich mit ihm im Austausch steht, aktuell aber noch abwarten müsse, da er mit der Arbeit am nächsten Film beschäftigt ist. Gleichzeitig machte sie deutlich, wie sehr sie die Reihe schätzt und dass sie sich sogar aktiv Gedanken über mögliche Szenen und ihre eigene Rolle darin gemacht hat.

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