Nia Jax hat in der Talkshow „The Happy Hour“ bestätigt, dass innerhalb der WWE bereits darüber gesprochen wurde, ob zukünftig eine Frau Teil der Bloodline werden könnte. Die Gruppierung, die über Jahre hinweg zu einer der bedeutendsten und prägendsten Gruppierungen im WWE-TV geworden ist, bestand bislang ausschließlich aus männlichen Mitgliedern.
Jax erklärte, dass es Überlegungen gab, die Bloodline um eine weibliche Rolle zu erweitern. Gleichzeitig betonte sie jedoch, dass solche Entscheidungen stets von der jeweils geplanten Storyline abhängen. Laut ihrer Aussage sei die Idee nicht vom Tisch, sondern vielmehr etwas, das zu einem passenden Zeitpunkt in Betracht gezogen werden könnte.
Die Entwicklung der Bloodline in den vergangenen Jahren
Die Bloodline hat seit ihrer Entstehung mehrere verschiedene Phasen durchlaufen. In der aktuellen Darstellung existieren zwei unterschiedliche Lager, die jeweils eigene Wege einschlagen. Roman Reigns, Jey Uso und Jimmy Uso versuchen im Rahmen der RAW-Storyline eine gemeinsame Basis zu finden, die an frühere Zeiten anknüpfen soll. Parallel dazu führt Solo Sikoa bei SmackDown seine Gruppierung MFT an, die sich als neue Kraft abseits der klassischen Bloodline-Strukturen etabliert.
Diese Dualität macht die Bloodline zu einer der komplexesten Gruppierungen der Gegenwart. Trotz der vielen Wendungen und Teilungen wurde bisher jedoch keine Frau in die Gruppierung aufgenommen, obwohl es mehrere Performerinnen gibt, die familiär zur Anoa’i-Familie gehören. Zu diesen zählen unter anderem Nia Jax selbst, Tamina Snuka und Naomi.
Nia Jax über familiäre Bindungen und die Bedeutung der Bloodline
Nia Jax betonte in dem Interview, dass ihre Familie tief im Wrestling verwurzelt sei und deshalb grundsätzlich das Potenzial bestehe, irgendwann eine Frau in die Bloodline zu integrieren. Sie erklärte, dass die WWE bereits darüber gesprochen habe, doch müsse eine solche Entscheidung zum narrativen Zeitpunkt passen und einen klaren Mehrwert für die Geschichte bieten.
Jax sagte außerdem, dass sie gerne in der Women’s Division arbeite und Freude daran habe, ihren eigenen Weg zu gehen. Gleichzeitig hielt sie die Möglichkeit eines späteren Einstiegs in die Bloodline-Geschichte offen. Nach ihren Worten sei es kein kategorisches Nein, sondern vielmehr eine Frage des passenden Moments und der kreativen Ausrichtung.
Wunschvorstellung: Mixed Tag Team mit Bloodline-Mitgliedern
Ein besonders interessanter Punkt aus dem Interview war Jax’ Hinweis auf mögliche Mixed Tag Team Optionen. Sie verwies auf das Beispiel von Candice LeRae, die mit Johnny Gargano und Tommaso Ciampa regelmäßig gemeinsam auftritt. Ähnliche Konstellationen könne sie sich auch mit der Bloodline vorstellen.
Jax äußerte ihre Wertschätzung gegenüber der MFT-Gruppierung, die aus Solo Sikoa, JC Mateo, Talla Tonga, Tama Tonga und Tonga Loa besteht. Sie sprach davon, wie gut das aktuelle Konzept funktioniere und dass ein mögliches Mixed Tag Team im Umfeld der Bloodline eine spannende Dynamik erzeugen könnte.
„Die MFTs haben wirklich etwas Cooles am Laufen. Ich mag die Jungs sehr und hätte absolut nichts dagegen, bei einem kleinen Mixed Tag Match dabei zu sein. Candice LeRae ist schließlich mit Johnny Gargano und Tommaso Ciampa unterwegs. Warum also nicht ein Mixed Tag Match gegen die Bloodline auf die Beine stellen?,“ sagte Jax.“
Die aktuelle Rolle von Nia Jax und Lash Legend
Neben der Bloodline-Diskussion bestätigte Jax, dass sie seit kurzer Zeit ein Tag Team mit Lash Legend bildet. Legend feierte am 7. November 2025 ihr offizielles SmackDown-Debüt im Main Roster, nachdem sie zuvor bei NXT regelmäßige Auftritte hatte. Das neue Duo von Nia Jax und Lash Legend wird derzeit Schritt für Schritt im TV aufgebaut. Beide Performerinnen verfügen über eine deutliche körperliche Präsenz, was die Grundlage für ein Team bildet, das künftig eine Rolle in der Women’s Tag Team Division spielen könnte.
WWE Friday Night SmackDown soll ab Januar 2026 wieder dreistündig werden
Laut einem neuen Bericht von WrestleVotes stehen WWE und das USA Network kurz davor, Friday Night SmackDown ab dem kommenden Jahr wieder in ein dreistündiges Format zu überführen. Nach Angaben der Plattform soll die Änderung mit der ersten Ausgabe des Jahres am 2. Januar 2026 in Buffalo, New York beginnen.
Diese Information wurde bislang nicht durch eine offizielle Mitteilung der WWE bestätigt. Dennoch sorgt der Bericht bereits jetzt für Diskussionen, da eine erneute Verlängerung der Show weitreichende Auswirkungen auf das kreative Konzept, den Produktionsumfang und die Präsentation der Show haben würde.
Rückblick: SmackDown zwischen zwei und drei Stunden
Friday Night SmackDown durchlief in den vergangenen Jahren mehrere Formatwechsel. Besonders auffällig war die Ausdehnung von zwei auf drei Stunden, die im Januar 2025 eingeführt wurde. Diese Anpassung blieb jedoch nur für einen begrenzten Zeitraum bestehen, denn bereits im Juni 2025 kehrte SmackDown zum etablierten zweistündigen Format zurück.
Die vorübergehende Verlängerung wurde damals von erhöhten Produktionsanforderungen, einem größeren Fokus auf Storyaufbau und einem umfassenderen Wrestler-Einsatz begleitet. Der spätere Schritt zurück auf zwei Stunden wurde als strategische Entscheidung gewertet, um die Show kompakter zu strukturieren. Dass nun ab 2026 erneut eine Verlängerung geplant sein könnte, ist daher ein bemerkenswerter Schritt, der auf veränderte Prioritäten von WWE und dem USA Network hindeuten dürfte.
Mögliche Hintergründe für die Format-Erweiterung
WrestleVotes nennt in seinem Bericht keine detaillierten Beweggründe für die Entscheidung, doch der Kontext der vergangenen Jahre zeigt, dass SmackDown für das USA Network weiterhin eine der stärksten Live-Marken bleibt. Die Verlängerung von zwei auf drei Stunden würde die Sendezeit von 20 Uhr bis 23 Uhr US-Ortszeit ausdehnen und damit zusätzliche Werbeflächen schaffen, was sowohl für den Sender als auch für WWE finanziell interessant sein kann.
SmackDown ist eines der meistgesehenen wöchentlichen Wrestling-Programme in den Vereinigten Staaten. Damit steht die Show im Mittelpunkt der Live-Programmstrategie des Senders. Ein drittes Segment pro Abend bietet Raum für längere Matches, zusätzliche Backstage-Elemente und mehr Einsatz von Talenten aus dem wachsenden WWE-Roster. Diese Faktoren sorgten in der Vergangenheit dafür, dass SmackDown in der dreistündigen Version zeitweise als besonders ereignisreich wahrgenommen wurde.
Bedeutung für die Fans und die Produktionsqualität
Die Aussicht auf eine erneute dreistündige Show wird innerhalb der Fan-Community unterschiedlich diskutiert. Einerseits eröffnet ein längeres Format mehr Möglichkeiten für Storylines und zusätzliche Auftritte. Andererseits besteht die Herausforderung, die Show über den gesamten Zeitraum hinweg temporeich und spannend zu halten.
Die Ausgabe in Buffalo am 2. Januar 2026 wäre die erste Show im neuen Jahr und damit ein präsenter Zeitpunkt für eine prominente Umstellung. Eine dreistündige Premiere könnte zudem ein Signal für den weiteren Verlauf der WWE-Saison darstellen, in der traditionell die Road to Royal Rumble und WrestleMania eingeläutet wird. Gerade in dieser Zeit setzt WWE häufig auf gestiegene Intensität und größere Präsentation, was durch längere TV-Zeit unterstützt werden kann.
Das wäre mega geil für Berlin. Endlich mal gute Neuigkeiten!
Kann mir nicht helfen, nur werde ich mit Nia nicht warm. Mag sie einfach nicht sehen, sie wirkt einfach immer falsch an Ort und Stelle, manchmal denke sie weiß das auch ganz genau. Wenn die 3 Stunden gut gefüllt werden, gerne
Wenn ich mich an die letzte Ausgabe von SDl erinnere wo viele „Stars“ (deutlicher: nervige ausgelutschte „Stars“) aus RAW wiederholt eingesetzt wurden anstatt Personen von SDl selbst oder Gäste von TNA oder NXT können sie das gleich bleiben lassen.
Außerdem empfinde ich 3 Stunden als zu lange 2,5 Stunden wie RAW wäre erträglicher.
PS: Auch ich empfinde Nia Jax und erst recht Lash Legend als störende Fremdkörper!