Die WWE-Trennung von Kofi Kingston und Xavier Woods Anfang Mai 2026 sorgt weiter für deutliche Bewegung, vor allem bei AEW. Beim TMZ-Podcast „Inside the Ring“ hat sich nun einer der prominentesten AEW-Stars überhaupt mit einer öffentlichen Botschaft an das frühere New-Day-Duo gewandt und sich klar in der Debatte um eine mögliche Anschluss-Verpflichtung positioniert. Seine Worte gehen dabei weit über eine bloße Hoffnungsbekundung hinaus.
Stricklands deutliche Botschaft im TMZ-Podcast
Im Gespräch mit „Inside the Ring“ wurde Swerve Strickland direkt gefragt, ob er sich Kofi Kingston und Xavier Woods bei AEW vorstellen könne. Seine Antwort fiel ohne Zögern aus: „Oh ja, natürlich, absolut.“
Zugleich machte Strickland deutlich, dass er die endgültige Entscheidung den beiden überlassen wolle. Sollten sie sich für eine fünfjährige Auszeit entscheiden, hätten sie sich diese mehr als verdient. Wichtig sei vor allem, dass das langjährige New-Day-Duo seinen eigenen Wert kenne und verstehe, welches Vermächtnis es hinterlasse. Genau diese Selbsteinschätzung sei eine Lektion, die jeder professionelle Wrestler aus dieser Trennung ziehen sollte – sowohl als Fan als auch als Profi in dieser Branche.
Persönliche Hommage an Kofi Kingston
Besonders deutlich wurde Strickland in seiner persönlichen Würdigung Kingstons. Er bezeichnete den langjährigen New-Day-Anführer als Inbegriff von Professionalität und als das perfekte Vorbild im Wrestling-Geschäft. In zwanzig Jahren Karriere habe Kingston nie für negative Schlagzeilen gesorgt, niemand habe etwas Schlechtes über ihn zu sagen.
Strickland reihte Kingston zudem aus seiner kulturellen Perspektive unter die fünf besten Wrestler überhaupt ein. Bemerkenswert ist außerdem, dass Strickland im Podcast offen einräumte, bereits direkt nach der WWE-Trennung per Textnachricht mit Kingston in Kontakt getreten zu sein. Die Worte seien kurz gewesen, aber sehr persönlich, und sie hätten gezeigt, wie eng der Respekt unter den Kollegen verschiedener Promotions sei.
Verbindung zu Stricklands eigener Erfolgsgeschichte
Im Verlauf des Gesprächs zog Strickland eine direkte Linie zwischen Kingstons Karriere und seinem eigenen historischen Erfolg. Bei seinem AEW World Championship Sieg im April 2024, als er als erster schwarzer Wrestler den AEW World Title der Männer gewann, sei Kingston eine zentrale Inspiration gewesen. Dessen WrestleMania-Titelgewinn 2019 habe ihm vor Augen geführt, wie eindrucksvoll und kulturell prägend ein solcher Moment für die gesamte schwarze Wrestling-Community werden könne.
Strickland erklärte, er habe sich damals gefragt, wie er etwas Vergleichbares leisten und zugleich seine eigene Handschrift darin verankern könne. Den Worten, die er bei seinem damaligen Titelgewinn gesagt habe, stehe er bis heute uneingeschränkt.
Hintergrund zur WWE-Trennung
Auslöser der gesamten Debatte ist die WWE-Trennung am 2. Mai 2026. Kingston und Woods hatten erst 2025 einen neuen Fünfjahresvertrag mit Laufzeit bis voraussichtlich 2029 oder 2030 unterzeichnet. Nur rund ein Jahr später bot TKO dem Duo nach übereinstimmenden US-Berichten eine Vertragsumstrukturierung mit deutlicher Gehaltskürzung an.
Kingston und Woods lehnten ab und baten stattdessen um ihre Freigabe, die ihnen gewährt wurde. Wie bei ehemaligen WWE-Talenten üblich gilt für beide eine 90-tägige No-Compete-Klausel, sodass eine mögliche Verpflichtung durch eine andere Promotion frühestens Anfang August 2026 wirksam werden könnte. Bis dahin bleibt das Duo Free Agents in Wartestellung.
Druck aus der AEW-Kabine wächst
Strickland ist mit seinem Pitch keineswegs allein. In der AEW-Kabine gibt es nach Berichten mehrerer US-Medien deutliches Interesse an einer Verpflichtung des früheren New Day. Bobby Lashley positionierte sich öffentlich beim Podcast „3NT Wrestling and Dirt Sheet Radio“ und sprach sich direkt für einen Wechsel aus. MJF und die Mitglieder von FTR setzten Andeutungen über Instagram-Stories ab, die in der Fanszene rasch als interne Pitches verstanden wurden.
Intern wird zudem ein seit Jahren erträumtes Match zwischen den Young Bucks und The New Day als möglicher Anker für eine AEW-Storyline diskutiert. Ob Kingston und Woods diesem öffentlichen Werben am Ende folgen werden, bleibt offen.

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