Nach Niederlage bei SmackDown in Berlin: WWE arbeitet an neuer Ausrichtung für Cody Rhodes

Cody Rhodes mit einer klaren Ansage am WWE Mikrofon

Cody Rhodes musste bei der SmackDown-Ausgabe am 09. Januar 2026 in Berlin eine entscheidende Niederlage hinnehmen. In einem 3 Stages of Hell Match unterlag er Drew McIntyre und verlor dadurch den Undisputed WWE Championship Titel. Mit dieser Niederlage endete die Titelregentschaft des als „American Nightmare“ bekannten Superstars nach insgesamt 159 Tagen.

Der Titelwechsel stellte einen der zentralen Momente der SmackDown-Veranstaltung in der deutschen Hauptstadt dar. Drew McIntyre ging als neuer Undisputed WWE-Champion aus dem Match hervor und setzte damit einen klaren Schlusspunkt unter die bisherige Titelphase von Cody Rhodes.

Kein geplanter Heelturn trotz überraschender Niederlage

Nach dem Titelverlust kamen unter Fans schnell Spekulationen über eine mögliche grundlegende Charakteränderung von Cody Rhodes auf. Insbesondere die Frage, ob WWE nun einen vollständigen Heelturn vorbereiten könnte, wurde intensiv diskutiert. Ein aktuelles Status-Update liefert hierzu jedoch eine klare Einordnung.

Wie Cory Hays von Bodyslam berichtete, wird Cody Rhodes trotz seiner Niederlage gegen Drew McIntyre keinen vollständigen Turn ins Heel-Lager vollziehen. Dem Bericht zufolge hält die WWE derzeit an der grundsätzlichen Ausrichtung von Cody Rhodes fest und plant keinen unmittelbaren Bruch mit seiner bisherigen Rolle im WWE-TV.

WWE plant dennoch eine spürbare Charakterveränderung

Obwohl ein Heelturn ausgeschlossen ist, bestätigte Cory Hays, dass die WWE in den kommenden Wochen eine erkennbare Veränderung des Charakters von Cody Rhodes plant. Demnach soll die Figur des ehemaligen Champions eine Wandlung durchlaufen, die sich im weiteren Verlauf der WWE-Shows bemerkbar machen wird.

Wie diese Anpassung konkret umgesetzt wird, ist Teil der internen Planungen und soll sich erst im laufenden WWE-TV zeigen. Fest steht laut dem Bericht jedoch, dass WWE nicht plant, Cody Rhodes unverändert in seiner bisherigen Darstellung fortzuführen.

Drew McIntyre reagiert nach Titelgewinn in sozialen Medien

Nach seinem Sieg bei SmackDown ließ Drew McIntyre keinen Zweifel daran, dass er den Titelwechsel als bedeutenden Moment betrachtet. Kurz nach dem Match reagierte er in den sozialen Medien auf den Titelgewinn und teilte mehrere Fanreaktionen.

Unter anderem veröffentlichte und re-tweetete Drew McIntyre Aussagen wie „Das Denkbare ist passiert“ und „Das Ende eines Irrtums“. Mit diesen Beiträgen unterstrich der neue Undisputed WWE Champion die Tragweite seines Erfolgs und setzte zugleich verbale Akzente gegenüber seinem besiegten Gegner.

Interne WWE-Einschätzung zum Titelwechsel

Bereits im Vorfeld und im Nachgang des Matches wurde deutlich, dass der Titelwechsel aus Sicht der WWE eine bewusste Entscheidung darstellte. Wie Sean Ross Sapp von Fightful berichtete, bestand innerhalb der WWE-Verantwortlichen die klare Überzeugung, dass Drew McIntyre diesen Sieg benötigte.

Wörtlich hieß es in dem Bericht, dass Drew McIntyre „das Undisputed WWE Championship 3 Stages of Hell-Match gewinnen musste“, um ihn als zukünftigen Top-Star ernsthaft etablieren zu können. Diese interne Einschätzung verdeutlicht, welche Bedeutung dem Titelgewinn für die weitere Positionierung von Drew McIntyre innerhalb der WWE beigemessen wird.

Titelverlust nach Eingriff von Jacob Fatu

Der Ausgang des 3 Stages of Hell Matches wurde nicht ausschließlich durch den direkten Verlauf zwischen Cody Rhodes und Drew McIntyre bestimmt. Der Verlust des Undisputed WWE Championship Titels erfolgte nach einem Eingriff von Jacob Fatu, der entscheidend in das Matchgeschehen eingriff. Dieser Moment führte unmittelbar zum Ende der Titelregentschaft von Cody Rhodes.

Die Rückkehr von Jacob Fatu sorgte bereits während der laufenden Show für große Aufmerksamkeit und löste sowohl in der Arena als auch im weiteren Umfeld der Veranstaltung deutliche Reaktionen aus. In Verbindung mit dem Titelwechsel entwickelte sich dieser Eingriff zu einem zentralen Bestandteil des SmackDown-Endes.

Tommy Dreamer äußert Kritik am SmackDown-Finale

Das Ende der WWE SmackDown-Ausgabe vom 9. Januar 2026 sorgte bei Tommy Dreamer für deutliche Kritik. Bei Busted Open stellte die ECW-Legende vor allem die Logik der finalen Matchsequenz infrage und äußerte Bedenken hinsichtlich der Wirkung von Jacob Fatous Rückkehr.

Dreamer verwies darauf, dass Jacob Fatu nach dem Match sowohl Cody Rhodes als auch Drew McIntyre attackierte und damit letztlich McIntyres Flucht aus dem Käfig sowie dessen vierten World Championship Titelgewinn begünstigte. Aus seiner Sicht führte diese Darstellung zu widersprüchlichen Publikumsreaktionen, die die beabsichtigte Wirkung des Comebacks untergruben.

Besonders kritisch bewertete Dreamer den abrupten Stimmungswechsel in der Halle. Die Reaktionen der Zuschauer hätten dazu beigetragen, dass Jacob Fatu nicht klar als dominante oder sympathische Figur wahrgenommen wurde. Stattdessen habe sein Eingreifen eher Verwirrung über seine Rolle ausgelöst.

Abschließend stellte Dreamer infrage, wie Jacob Fatu nach diesem Auftritt im WWE-TV positioniert werden soll. Die Darstellung lasse offen, ob er als klarer Herausforderer oder als glaubwürdige Identifikationsfigur aufgebaut werde.

Warnung vor möglicher Cody-Rhodes-Charakterentwicklung

Tommy Dreamer äußerte zudem Bedenken hinsichtlich möglicher langfristiger Auswirkungen auf Cody Rhodes. Er warnte davor, dass eine negative oder misslungene Charakterentwicklung des ehemaligen Champions der Fan-Wahrnehmung schaden könnte und aus seiner Sicht ein ungünstiges Szenario für das Publikum darstellen würde.

Zwar habe das Match für Überraschungen und ein hohes Maß an Chaos gesorgt, dennoch blieben nach dem SmackDown-Finale mehrere zentrale Fragen offen.

Siehe auch: Nach Fan-Protesten zurück bei WWE: R-Truth enthüllt Hintergründe seines neuen Vertrags – Neue Details zu WWE 2K26

5 Kommentare

  1. Ich finde es tragisch, dass Drew diesen Sieg braucht, um ihn „als zukünftigen Top-Star zu etablieren“! Hallo? Der Mann ist 40!?! Wann ist man den bei WWE als Top-Star etabliert? Kurz vor den 50? Wenn die In-Ring-Leistung sogar für WWE-Niveau unterirdisch wird? Das ist doch lächerlich.

    • Man sieht ja immer öfters, wie Rentner bei WWE gepusht werden. Schaue dir LA Knight an oder Roman der viel zu lange den Titel blockieren durfte.

  2. In gebe allen Recht. Man sollte wesentlich jüngere Leute zu Topstars langsam aufbauen. Bei Bron Breakker macht man es ja weil auch das gewisse Gesamtpaket hat. Was Jacob Fatu angeht wird er so eine Tweener-Rolle einnehmen.

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