Motor City Machine Guns noch nicht dauerhaft bei AEW angekommen – Blood & Guts ungewöhnlich geplant

The Motor City Machine Guns sorgen für Stimmung auf der Bühne

Bei AEW sorgen derzeit zwei Entwicklungen abseits der eigentlichen Storylines für Fragen. Während ein prominent verpflichtetes Tag Team nach seinem vielbeachteten Einstand bislang nur unregelmäßig im Fernsehen auftaucht, gibt es inzwischen auch eine Erklärung dafür, warum Blood & Guts ungewöhnlich früh angekündigt wurde.

Motor City Machine Guns erfüllen zunächst frühere Verpflichtungen

Alex Shelley und Chris Sabin sind seit ihrem Wechsel zu AEW nur sporadisch im TV zu sehen. Die Motor City Machine Guns wurden Ende Juli bei Collision in ihrer Heimatregion Detroit vorgestellt, traten später bei All In in London auf und bestritten Anfang September ihr erstes reguläres Tag Team Match für AEW. Seitdem fehlte das Duo erneut bei Dynamite und Collision.

Nach Informationen von Sean Ross Sapp von Fightful hat das allerdings einen konkreten Hintergrund. Shelley und Sabin sollen AEW bereits vor ihrer Verpflichtung darauf hingewiesen haben, dass sie zunächst verschiedene Termine erfüllen möchten, die sie vor ihrer Unterschrift vereinbart hatten. Dazu gehören auch Verpflichtungen rund um ihr gemeinsames Musikprojekt GRPPLNG. Für die Band, an der Shelley und Sabin beteiligt sind, waren in den vergangenen Wochen mehrere Auftritte angesetzt. Auch für den 21. September ist ein weiterer Termin in Detroit angekündigt.

Die aktuell unregelmäßige TV-Präsenz soll deshalb nicht darauf zurückzuführen sein, dass AEW bereits das Interesse an den Motor City Machine Guns verloren hat oder kreative Pläne verworfen wurden.

AEW wollte das Debüt in Detroit unbedingt nutzen

Interessant ist auch, dass Shelley und Sabin offenbar selbst nicht darauf gedrängt hatten, bereits bei Collision in Detroit ihr AEW-Debüt zu feiern. Sapp zufolge sah AEW in der Show jedoch die ideale Gelegenheit, das traditionsreiche Tag Team vor heimischem Publikum zu präsentieren. Das Unternehmen habe deshalb entschieden, ihren eigentlichen Einstieg vorzuziehen, obwohl beide noch andere Verpflichtungen erfüllen wollten.

Siehe auch  AEW-TV-Quoten: Das erreichten Dynamite (26.08.2026) & Collision (29.08.2026)

Tony Khan hatte bereits nach All In ähnlich erklärt, dass die Motor City Machine Guns ursprünglich vor allem für den London-Auftritt vorgesehen gewesen seien. Da AEW vorher jedoch in Detroit gastierte, habe sich die Gelegenheit angeboten, Shelley und Sabin dort bereits offiziell einzuführen.

Ganz aus dem Programm verschwunden waren die beiden anschließend ebenfalls nicht. AEW zeigte Anfang August eine Vignette, in der sie über mögliche Gegner und ihre Ziele innerhalb der Tag Team Division sprachen. Am 5. September folgte schließlich ihr erstes reguläres Tag Team Match für AEW. Shelley und Sabin gewannen gegen The Swirl und konnten damit ihren ersten gemeinsamen Sieg nach der Verpflichtung einfahren.

Große Gegner warten weiterhin auf Shelley und Sabin

Bislang ist nicht bekannt, wann die Motor City Machine Guns dauerhaft in den wöchentlichen Shows eingesetzt werden. Auf der aktuellen Card für „All Out” am 26. September ist das Duo ebenfalls nicht vertreten. Langfristig bieten sich innerhalb der Tag Team Division jedoch zahlreiche Möglichkeiten. Bereits bei ihren bisherigen Auftritten haben Shelley und Sabin deutlich gemacht, dass sie sich mit den wichtigsten Teams des Unternehmens messen wollen.

Sapp kritisierte weniger die Entscheidung, den Motor City Machine Guns die Erfüllung bereits vereinbarter Termine zu ermöglichen, sondern vielmehr die Art und Weise, wie AEW die Zwischenzeit überbrückt hat. Seiner Ansicht nach hätte das Unternehmen kurze, vorproduzierte Videos mit Shelley und Sabin zeigen können, um ihre Ziele und mögliche Rivalitäten weiter auszubauen.

Warum AEW Blood & Guts schon so früh angekündigt hat

Auch bei Blood & Guts gibt es neue Informationen. AEW bestätigte bereits am 12. September, dass die diesjährige Ausgabe am 4. November in der VyStar Veterans Memorial Arena in Jacksonville, Florida stattfinden wird. Ungewöhnlich daran ist, dass bislang weder Teilnehmer noch eine konkrete Rivalität bekannt gegeben wurden, die auf das traditionelle Käfigmatch zuläuft.

Siehe auch  Darby Allin spricht über lebensgefährlichen Shark-Week-Moment: Plötzlich wurde es unter Wasser ernst

Sapp fragte deshalb innerhalb von AEW nach, warum die Ankündigung bereits erfolgt sei. Personen aus dem Unternehmen sollen eingeräumt haben, dass man grundsätzlich ebenfalls bevorzugen würde, wenn zunächst eine Storyline das Blood & Guts Match notwendig macht. In diesem Fall spielte jedoch offenbar die Veranstaltungsplanung eine entscheidende Rolle. Die Show liegt weniger als zwei Monate entfernt und AEW muss bereits mit dem Ticketverkauf beginnen.

Besondere Hallenkonfiguration beeinflusst die Planung

Blood & Guts unterscheidet sich technisch deutlich von einer normalen Dynamite-Ausgabe. Für das Match werden zwei Wrestling-Ringe nebeneinander aufgebaut, die von einer gemeinsamen Käfigkonstruktion umgeben sind. Dadurch verändert sich auch die Konfiguration der Arena. Sitzplätze, Sichtlinien und Ringside-Bereiche müssen anders geplant werden als bei einer gewöhnlichen TV-Show. Tony Khan hatte bereits in der Vergangenheit erklärt, dass genau dieser zusätzliche Platzbedarf die Auswahl und Vorbereitung einer Blood & Guts Veranstaltung beeinflusst.

Der Ticketverkauf bestätigt, dass AEW bei der Ankündigung nicht mehr lange warten konnte. Der VIP-Verkauf soll am 22. September beginnen, gefolgt von mehreren Presale-Phasen. Der reguläre Verkauf startet nach aktuellem Stand am 25. September.