Bei AEW gibt es derzeit mehrere Entwicklungen rund um bekannte Namen der Promotion. Während MJF kurzfristig ausgebremst wurde, erhält die ehemalige AEW-Persönlichkeit Rebel nach ihrer ALS-Diagnose weiterhin große Unterstützung aus dem gesamten AEW-Umfeld.
MJF sagt geplanten Indie-Auftritt wegen Knieproblemen ab
MJF wird nicht wie geplant beim Beyond-Wrestling-Event am 5. Juni in Cranston, Rhode Island, antreten können. Eigentlich sollte der amtierende AEW World Champion dort auf Bobby Orlando treffen. Die Promotion gab jedoch bekannt, dass sich MJF in der jüngsten Dynamite-Ausgabe eine Knieüberdehnung zugezogen habe.
Aktuell sei er deshalb nicht medizinisch freigegeben, um zu reisen oder in den Ring zu steigen. Genauere Informationen über die Schwere der Verletzung gibt es bislang nicht. In derselben Dynamite-Ausgabe hatte MJF seinen AEW World Championship Belt noch erfolgreich gegen Rush verteidigt.
Ob die Verletzung Auswirkungen auf seine aktuellen AEW-Storylines hat, ist momentan unklar. Derzeit deutet vieles auf einen möglichen Aufbau für ein Titelprogramm gegen Mark Briscoe hin. MJF erklärte außerdem, dass er den abgesagten Indie-Auftritt gerne nachholen möchte, sobald es sein Terminplan wieder zulässt.
Rebel engagiert sich nach ALS-Diagnose als Botschafterin
Die ehemalige AEW-Persönlichkeit Rebel, die mit bürgerlichem Namen Tanea Brooks heißt, hat unterdessen eine neue Rolle übernommen. Nach ihrer öffentlichen ALS-Diagnose gab sie bekannt, künftig als Botschafterin für die Organisation I AM ALS aktiv zu sein.
Rebel möchte dabei helfen, mehr Aufmerksamkeit für die Krankheit zu schaffen und die Forschung nach neuen Behandlungsmöglichkeiten zu unterstützen. In ihrem Statement erklärte sie, dass sie nicht einfach tatenlos zusehen wolle. Besonders hob sie das sogenannte „ACT for ALS“-Gesetz hervor, das neue Forschungen und Therapien fördern soll.
Rebel war bei AEW vor allem als Managerin an der Seite von Britt Baker bekannt geworden.
I am Tanea Brooks. I am Rebel. Now, I AM ALS.
ALS may be terminal, but I’m showing up to fight as an Ambassador for I AM ALS, a patient-led movement pushing for real progress. I’m proud to join I AM ALS & I’m asking you to step into the ring with us → https://t.co/RVHbWz6I52 pic.twitter.com/v6ELnHHo8m
— I AM ALS (@iamalsorg) June 2, 2026
AEW startet besondere „Rebel Heart“-Aktion
Auch AEW selbst unterstützt Rebel inzwischen mit mehreren Aktionen. Am 2. Juni startete die Promotion die neue Merchandise-Reihe „Rebel Heart“. Dazu gehören unter anderem spezielle T-Shirts und Armbänder.
Die Einnahmen gehen vollständig an die Organisationen I AM ALS und Team Gleason, die Menschen mit ALS unterstützen und die Forschung fördern. Die Solidarität innerhalb von AEW war jedoch bereits zuvor deutlich sichtbar geworden. Schon bei „Double or Nothing“ trugen mehrere AEW-Stars rote „#REBELHEART“-Armbänder, um öffentlich ihre Unterstützung für Rebel zu zeigen.
Join us in supporting a cause close to our hearts: #RebelHeart tee and bracelet – both available now on @ShopAEW in honor of @RebelTanea and #LouGehrigDay.
100% of profits go to @iamalsorg and @TeamGleason, benefiting those affected by ALS. @AEWTogether ❤️ pic.twitter.com/FPqd0FxmMI— All Elite Wrestling (@AEW) June 2, 2026
Auch darüber hinaus meldeten sich zahlreiche bekannte Namen zu Wort. Unter anderem äußerten sich Dustin Rhodes, Mick Foley und Tony Schiavone öffentlich solidarisch mit Rebel. Zudem sprach Tony Khan nach „Double or Nothing“ erneut über ihre Situation und ihre Bedeutung für das AEW-Umfeld.
The Young Bucks sammeln Spenden für ALS-Organisation
Zuletzt beteiligten sich auch die Young Bucks an den Unterstützungsaktionen. Matthew und Nicholas Jackson kündigten während eines Livestreams auf YouTube an, sämtliche Einnahmen des Streams an I AM ALS zu spenden.
Damit setzt sich die große Solidaritätswelle innerhalb von AEW weiter fort. Zahlreiche Wrestler und Verantwortliche der Promotion haben sich in den vergangenen Wochen öffentlich hinter Rebel gestellt.
Die „Rebel Heart“-Produkte bleiben weiterhin über ShopAEW erhältlich. Alle Erlöse fließen direkt an Organisationen, die Menschen mit ALS unterstützen und neue Behandlungsmöglichkeiten erforschen.
