– Cody Rhodes hat in einem Interview mit dem Boston Herald Stellung zur anhaltenden Kritik an WWE-Veranstaltungen in Saudi-Arabien bezogen. Die WWE hatte kürzlich Night of Champions im Wüstenstaat veranstaltet, was angesichts politischer Spannungen im Nahen Osten zu öffentlichen Diskussionen führte. Einige Fans und Beobachter äußerten Bedenken, ob WWE in einer Region mit Konflikten und Menschenrechtsdebatten auftreten sollte.
„Gotcha-Kultur“ und politische Spaltung als zentrales Thema
Rhodes sprach offen über das Spannungsfeld zwischen Entertainment und politischen Realitäten. Seiner Ansicht nach werde Politik heutzutage in alle Lebensbereiche hineingetragen. Er kritisierte die sogenannte „Gotcha-Kultur“, in der Menschen auf ihre politische Gesinnung reduziert würden. Laut Rhodes sollte dies in der Welt des Sports und Entertainments jedoch keine Rolle spielen.
In seinen Worten: „Ich möchte das nicht negativ klingen lassen, aber heutzutage geht es oft nur noch darum, andere für ihre politische Meinung bloßzustellen – ob jemand Demokrat, Republikaner oder politisch neutral ist und wen er unterstützt. Meiner Meinung nach sollte das keine Rolle spielen. Unsere Aufgabe ist es, überall auf der Welt Shows zu veranstalten und Menschen durch Wrestling zu verbinden.“
WWE als überparteiliche Marke mit globaler Verantwortung
Rhodes betonte, dass WWE eine überparteiliche Marke sei, deren Aufgabe es sei, weltweit Fans zu unterhalten. Er sprach davon, dass die Leidenschaft der Fans in Saudi-Arabien genauso spürbar sei wie in Nordamerika oder Europa. Für ihn sei es bewegend, weltweit auftreten zu dürfen, insbesondere in Zeiten globaler Unsicherheit.
Er erklärte weiter: „WWE ist eine Marke, die keine politische Seite einnimmt. Wir treten dort auf, wo unsere Shows stattfinden. Wenn man mit WWE nach Saudi-Arabien reist und die Fans dort sieht, merkt man, wie ähnlich sie den Fans in Amerika oder Europa sind. Überall auf der Welt gibt es Menschen, die WWE lieben. Gerade in schwierigen Zeiten ist es für mich eine große Ehre, für diese Menschen auftreten zu dürfen.“
– Kelly Kelly, frühere WWE Divas Champion, hat in einem Statement erklärt, warum sie nicht an WWE Evolution 2 teilnehmen wird. Die Veranstaltung findet am 13. Juli 2025 im Center Stage in Atlanta statt und steht ganz im Zeichen der Frauen der WWE. Kelly Kelly war bereits Teil der ersten Evolution-Ausgabe im Jahr 2018 und galt für viele Fans als Kandidatin für eine Rückkehr.
Einladung angenommen, aber nicht zur aktiven Teilnahme
Über ihren offiziellen X-Account machte Kelly Kelly deutlich, dass sie zwar eingeladen wurde, bei WWE Evolution 2 dabei zu sein, jedoch lediglich als Zuschauerin. Diese Form der Teilnahme entsprach jedoch nicht ihren Vorstellungen für eine mögliche WWE-Rückkehr. In ihrem Posting schrieb sie:
„Vielen Dank, ihr Lieben. Ich habe mich wirklich geehrt gefühlt, zur zweiten Evolution-Veranstaltung eingeladen worden zu sein – allerdings nur als Zuschauerin. Aber so habe ich mir mein Comeback nicht vorgestellt. Ich bin nach wie vor stolz darauf, bei der ersten Evolution dabei gewesen zu sein. Mein Herz ist bei jeder Frau, die morgen in den Ring steigt. Ich werde zurückkehren, wenn der richtige Moment gekommen ist.“
Langjährige Verbindung zur WWE
Kelly Kelly zählt zu den bekanntesten ehemaligen WWE-Stars der 2000er-Jahre. Obwohl sie seit Jahren nicht mehr im Ring steht, tritt sie gelegentlich bei WWE-Specials und Medienauftritten in Erscheinung. Ihre Karriere bleibt eng mit der Geschichte der WWE-Womens Division verbunden, insbesondere in der Zeit der sogenannten Divas-Ära.
So ein schmieriger Ultra-Corporate-Player.
Mit seinem Rocksong und Tattoo will er rebellisch wirken, tatsächlich hat er seit 2017 mit seinen Auftritten im Anzug beim Bullet Club eh gezeigt, dass er Typ Vince-Boy sein will.
Wahnsinn wie tief WWE gesunken ist.
Und bei AEW war alles rebellisch und frei von Geld? Tony Khans Vater hat Milliarden mit Saudi-Geld durch KHC (Kingdom Holding Company) verdient und AEW läuft mit genau diesem Vermögen. Also, wenn du WWE für Deals kritisierst, solltest du fairerweise auch auf die Herkunft von AEW Geld schauen. Oder ist Corporate nur schlimm, wenns nicht in Schwarz-Weiss-Gold daherkommt?
Wow… Also verteidigt er die Machenschaften des saudischen Regimes. Schon schlimm genug, dass die Länder mit denen zusammenarbeiten, was schon ziemlich heuchlerisch ist bei unseren angeblichen Werten. Ach ich habs vergessen, Werte sind käuflich. Solche Länder gehören, soweit es geht isoliert, bis die sich unseren Werten angleichen. Alles andere ist verlogen. Oder ist jemand dafür wieder mit Putin an einem Tisch zu sitzen? Selbst Trump hat gemerkt, wie verlogen er ist. Und noch was, Sport wurde schon immer politisch instrumentalisiert und das nicht erst seit 20 Jahren. Ansonsten müssten Vereine ruhig sein und sich für nix einsetzen, was die nur regelmäßig machen.
Sport sollte unpolitisch sein (was er leider auch nicht ist wie man an WM, olympia und co sehen kann).
Wrestling ist aber kein „Sport“ es ist Entertainment. Wo man seine Shows veranstaltet und wie man die shows gestaltet hat also sehr wohl eine MEssage und nicht selten eine politische. Und ganz nebenbei sind auch viele Gimmicks von Wrestlern und Stables höchst politisch aufgeladen. Manchmal als Karikatur gedacht, aber trotzdem.
Dazu die ganzen „Tribute to the troops“ Sachen ect pp. WWE ist sehr wohl politisch aktiv, extremst sogar. Das kann Cody ja verleugnen wie er will, die Wahrheit sieht anders aus. Und die Deals mit den Saudis sind auch klare politische Statements, Statements die aufzeigen, der grüne Dollar ist wichtiger als alles andere.
Kann man WWE dafür verteufeln? Nicht wirklich, sie treten auch nicht die Menschenrechte so arg mit Füßen wie es andere tun… davon abgesehen, Geld (Besitz) ist praktisch allen Menschen wichtiger als das wohlergehen anderer. Das war schon immer so.
Ich vertrete auch nicht die Meinung das Wegsehen genauso schlimm ist wie mitmachen, manchmal kann man nur wegsehen weil man aktiv nichts unternehmen kann ohne sich selbst stark zu gefährden. Aber Unterstützen ist was anderes, und WWE unterstützt diese Art der „Kultur“ mir ihren Deals und Shows dort, und selbst Wrestler die vehement dagegen waren und groß rumgepoltert haben „da würd ich nie hin“ wie CM Punk wedeln dann brav mit dem Schwanz wenn die Kohle stimmt.
Es wäre ehrlicher wenn Cody sich hinstellen würde und sagen würde „Was wollt ihr von uns, wir machen Shows und versuchen damit Geld zu verdienen, das ist nunmal unser Job.“ und gut is. Denn das kann ich akzeptieren.
Cody hat schon Recht mit der Überpoltitisierung von Sport oder Entertainment. Aktuell muss man scheinbar für eine Seite Position beziehen. Aber: nach Saudi-Arabien muss man trotzdem nicht fahren, vor allem wenn ein Teil der Performer sich einer absurden Geschlechterpolitik unterwerfen muss. Cody sollte sich mal fragen ob er in Sun City aufgetreten wäre, war auch nicht groß anders.Das er seine Firma verteidigt ist schon klar, ein Nachgeschmack bleibt für mich trotzdem.