Liv Morgan hat sich nach ihrem Royal Rumble Sieg 2026 öffentlich dazu geäußert, wie sie mit Kritik umgeht und welche Rolle die Unterstützung der Fans für ihren Karriereweg spielt. In einem Interview bei „Inside The Ring“ von TMZ sprach sie offen darüber, warum sie sich von negativen Stimmen im Internet nicht beeinflussen lässt und stattdessen den Fokus auf ihr Umfeld innerhalb der WWE legt.
Auf die Frage, wie sie mit negativen Kommentaren oder ungefragten Meinungen umgeht, machte Morgan ihre Haltung unmissverständlich deutlich: „Ja, um ehrlich zu sein, interessieren mich Ihre Kritikpunkte nicht wirklich – und das meine ich respektvoll. Wenn Sie nicht mein Chef sind und ich Sie nicht um Kritik gebeten habe, interessiert mich Ihre Meinung nicht.“
Darüber hinaus stellte sie klar, dass sie grundsätzlich akzeptiert, dass jeder Mensch eine eigene Meinung haben darf, diese für sie persönlich aber keine entscheidende Rolle spielt: „Jeder hat das Recht auf seine Meinung. Alle Meinungen sind willkommen, aber es ist mir egal, ob sie positiv oder negativ sind, denn mich interessiert nur, was meine Chefs denken.“
Morgan erklärte außerdem, dass ein zentraler Bestandteil ihres Erfolgs die enge Verbindung zu ihren Fans sei. Ihrer Einschätzung nach begleiten viele Fans sie bereits seit ihren ersten Schritten im Wrestling und hätten ihre Entwicklung über viele Jahre hinweg verfolgt: „Die Fans begleiten mich schon seit meinen Anfängen auf diesem Weg. Ich habe mich von jemandem, von dem man vielleicht dachte, er habe Potenzial, es aber vielleicht nie wirklich schaffen würde, zu jemandem entwickelt, der es geschafft hat.“
Besonders eindrücklich beschrieb sie ihre frühen Anfänge im WWE-TV, als sie noch keine feste Rolle oder Identität hatte: „Bei meinem ersten Auftritt im WWE-TV hatte ich noch nicht einmal einen Namen. Ich war so etwas wie ein ‚lokaler Jobber‘. Die Zuschauer haben also gesehen, wie ich mich von meinen Anfängen in diesem Geschäft bis hin zu meinem Aufstieg an die Spitze des Unternehmens in 10 oder 11 Jahren entwickelt habe.“
Auch schwierige Phasen ihrer Karriere haben die Bindung zu den Fans eher gestärkt als geschwächt. „Sie haben nie gezögert, mich zu unterstützen – selbst in Momenten, in denen ich ihnen vielleicht keinen Grund dazu gegeben habe. Sie haben mich trotzdem unterstützt. Jetzt hoffe ich, dass sie sich bestätigt fühlen, weil sie in schweren Zeiten zu mir gehalten haben. Und jetzt sind wir hier. Ich bin die Royal-Rumble Siegerin… auf dem Weg zu WrestleMania.“
So feierte Liv Morgan ihren Royal Rumble Sieg abseits der Öffentlichkeit
Neben ihrer Haltung zu Kritik sprach Morgan auch darüber, wie sie ihren Royal Rumble Sieg tatsächlich gefeiert hat. Entgegen vieler Erwartungen fiel dieser Moment deutlich ruhiger und persönlicher aus als bei vielen anderen WWE Superstars. Unmittelbar nach ihrem Sieg suchte sie den Kontakt zu den Menschen, die ihr persönlich am nächsten stehen: „Ich habe sofort meine Mutter und Dominik angerufen, mit beiden über FaceTime gesprochen und gefeiert. Das war es eigentlich schon. Ich bin dann direkt von Saudi-Arabien nach Philadelphia geflogen. Dort habe ich geschlafen. Ich habe mich ausgeschlafen.“
Statt ausgelassener Feierlichkeiten stand für Morgan nach dem emotionalen Höhepunkt vor allem Erholung im Mittelpunkt. Auch während des langen Fluges nutzte sie die Zeit nicht für Aktivitäten oder Entspannung im klassischen Sinne: „Weißt du, ehrlich gesagt habe ich nichts mitbekommen, weil ich die ganze Zeit geschlafen habe. Ich habe während der Ausgabe beider Mahlzeiten geschlafen.“
Im Interview erklärte sie außerdem, dass sie während des Matches und direkt danach komplett im Moment war. Für Morgan ging es nach dem Sieg nicht um große Feierlichkeiten, sondern darum, diesen wichtigen Karriere-Moment bewusst zu erleben. Nach mehr als zehn Jahren bei der WWE stand für sie vor allem die emotionale Bedeutung dieses Erfolgs im Mittelpunkt.
Mit dem Royal Rumble Sieg hat sich Morgan nun eine garantierte Championship Chance bei WrestleMania gesichert.
Hinterlasse jetzt einen Kommentar